Das gibt Ärger Teil 4

Veröffentlicht 29. Oktober 2012 von karimausi

Nach dem heutigen Frühstück – ratet, richtig, Brot und Wasser, gefüttert am am Präsentationspranger – hat mich nun der Alltag wieder. Da ich offiziell erst heute Nachmittag bis Abend wieder von meiner kleinen „Geschäftsreise“ zurückkomme, kann ich heute auch nichts anderes machen als Schreibtischarbeit und da ich in den zwei Wochen die Melli nicht da war, mal wieder alles weggearbeitet bekommen habe, was sich aufgestaut hatte, hab ich heute einen relativ ruhigen Tag. Der auch endlich wieder so verläuft wie es sein sollte. Alle Regeln sind nämlich wieder in Kraft und ich „darf“ nachher noch ein paar Umschreiben, sobald ich sie alle in den Blog übernommen habe.

Aber fangen wir wieder da an, wo ich gestern aufgehört habe – der Sonntag Nachmittag. Bisher hatte ich die meiste Zeit am Standkreuz, im Präsentationspranger, oder auf meiner Matratze an die Wand gekettet verbracht – und zum Großteil, wenn ich die Stunden zähle, auch alleine. Das sollte sich auch am Sonntag so fortsetzen. Als ich mit dem Schreiben meines Tagebucheintrags fertig war, hat Lady Mellanie wieder die Stange zwischen meinen Rücken und meine Arme geschoben und meine Hände mit den Ketten zum Prangerboden hin befestigt. Ich bekam die Augenbinde auf und der Spidergag sorgte dafür, dass mein Mund weit offen stand, bereit für was auch immer nun folgen sollte. Aber es folgte nichts. Melli meinte, dass ich fürs Überziehen nun die doppelte Zeit im Pranger knien würde und das wäre auch in Zukunft so. Wann immer ich eine Zeit nicht einhalte, die ich gesagt bekomme oder selber sage, werde ich die doppelte Zeit die ich zu spät dran bin – entweder sofort oder spätestens am Abend des Tages – im Präsentationspranger hier im Keller verbringen, blind, geknebelt und vor mich hinsabbernd. In der Zeit könne ich mir dann überlegen, wie ich mein Zeiten besser planen könnte um korrekte Aussagen zu treffen, bzw. wie ich meine Aufgaben besser koordiniere um sie in der vorgegebenen Zeit auch erledigen zu können.

Es wurde also später Nachmittag bis sie wieder kam, um mir erst mal wieder je 10 leichte Schläge mit der Gerte auf meine Brüste und 10 weitere in den Schritt zu verabreichen. Das erinnerte mich auch gleich noch an eine Verfehlung dich ich zu gestehen hatte. Im Chat mit Sir Udo, den ich vorher geführt hatte, ists mir doch glatt passiert, dass ich ihn nicht richtig angeredet habe – muss ja ab jetzt alle Doms, von denen ich das ausdrücklich weiß, entsprechend den Vorgaben, anreden. Außerdem war ich wohl auch noch etwas frech zu ihm. Er meinte, ich kann es beichten und um je zwei Schläge auf meine Brüste bitten, oder er würde es meiner Herrin mitteilen. Da beichte ich doch lieber, wer weiß, was rauskommt, wenn er es Lady Mellanie petzt und ich nichts gesagt habe. Ich versuchte mich also lallend mit dem Spider im Mund verständlich zu machen, woraufhin ihn mir meine Herrin herausnahm – war wohl nicht richtig zu verstehen. Als ich es wiederholt hatte, kam die Strafe dann auch ohne weitere Bemerkungen ihrerseits. Und die tat weh! Sie hat zwar nicht voll ausgeholt, aber doch recht ordentlich (klein Vergleich zu den leichten davor) und sich wirklich nicht zurückgehalten. Ich hab bei jedem Schlag aufgeschrien – scheiße zog das.
Nach ein paar Minuten in denen ich noch die Nachwehen der Züchtigung genießen durfte, wurde ich aus dem Pranger befreit. Die Hände wurden so dann zusammengeschlossen und mit einer Kette nach oben ausgestreckt an einen Deckenhaken gehongen. Die Fußeisen befestigte sie ebenfalls mit einer Kette links und rechts an Wandösen und zog so meine Beine auseinander, bis ich gerade noch stehen konnte. Sie entfernte meine Augenbedeckung, packte wieder mal mein Kinn und bog meinen Kopf so zurecht, dass ich ihr in die Augen schauen musste. Gedankenprotokoll: „Dieses Wochenende ist dazu da, dass du lernst, dass ich dich jederzeit, wann immer ich will, in Ketten legen und hier abstellen kann. Du bist nichts als ein Gegenstand, den ich, warum auch immer und wann es mir passt, wegräume und den ich hervorhole, wenn ich ihn benutzen will. Also pass auf, dass du dich in Zukunft so verhältst, dass ich keinen Grund habe dich wegzuräumen. Und noch etwas wird sich ab sofort ändern – beschwer dich nicht, du hast es so gewollt. Ich werde jede kleine Verfehlung ahnden und zwar mehr als nur mit Worten. Du bekommst ab jetzt eine einzige mündliche Warnung. Benimmst du dich in kurzer Zeit ein zweites mal falsch, egal ob es die gleiche Verfehlung wie die Erste war oder eine Andere, so zieht das sofort körperliche Züchtigung nach sich. Bei allem was keine kleine Verfehlung ist, gibt es keine mündliche Verwarnung, diese wirst du sofort zu spüren bekommen. Gib mir also keinen Grund und benimm dich so, wie ich es von dir erwarte und wie es sich für eine Sklavin gehört. Die Zeiten werden sich für dich Ändern. Du weißt, der freieste Hund ist ein gut erzogener – und du gehörst noch gescheit erzogen.“ (Melli meint, dass ich das recht genau wiedergegeben habe).

Danach hat sie mir noch gesagt, dass jetzt die Strafe für das ab und zu nicht tragen des KGs kommt, ging zur Wand und nahm ihre Bullwip herunter. Langsam kam sie auf mich zu, holte aus, ich spannte meinen ganzen Körper an und versuchte mich erfolglos wegzudrehen, und sie lachte… „Nein, so nicht meine Sklavin“. Sie legte mir die Augenbinde wieder an und als ich bestimmt nach zwei Minuten angespanntem stehen und der Vermutung, dass sie mir nur Angst hatte machen wollen meinen Körper entspannte, wickelte sich das erste mal ihre Bullwhip um meine Taille. Das hat sie garantiert ganz leicht und vorsichtig gemacht, aber Leute, das hat gezogen…. Es folgten zwanzig Schläge die sie auf meinem ganzen Oberkörper sowohl vorne als auch hinten verteilte. Ich muss zugeben, ich hatte Tränen in den Augen, biss vorsichtig aber kräftig auf das Metall vom Spider, den ich noch immer im Mund hatte, der Sabber rann mir in Bächen über und unter die Maske, aber ich gab keinen Laut, außer vielleicht mal einem unterdrückten Stöhnen, von mir. Ich zitterte vor Anspannung am ganzen Körper, wusste ich doch nicht, wann mich der nächste Schlag treffen würde. Es ist echt gemein, wenn man nicht sehen kann, wann der nächste Schmerz kommt und man sich nicht darauf vorbereiten kann. Dann war es vorbei. Meine Herrin kam zu mir, streichelte meinen bestimmt mit Striemen überzogenen Körper und verrieb hier und da ich denke etwas Salbe. „Es tut mir leid meine kleine Sklavin, dass ich dir das antun musste, aber es geht gar nicht, dass du dich nicht an festgeschriebene Regeln hältst – und das auch noch aus so einem trivialen Grund wie „angenehmer“ oder „gemütlicher“. Du hast dir das selbst zuzuschreiben. Nicht ich habe dich ausgepeitscht, sondern letztendlich warst du das selbst.“
Sie nahm mich ab, entfernte den Spider und ich durfte mich auf mein Lager legen und wurde dort wieder kurz angekettet, die Hände erneut kurz an der Kette vom Halsreif zu Wand. Sie kam noch mal um, wie sie sagte, zehn Uhr Abends. Ich bekam den KG abgenommen, musste mich auf den Bauch legen. Sie spreizte meine Pobacken mit einer Hand und zog den Plug aus meinem Hintern. Ich fühlte Öl auf meine Rosette tropfen und dann erneut einen Plug – allerdings einem größeren – mir von der Form her unbekannten. Der hatte gar nicht wirklich ne Spitze sondern fing direkt ziemlich breit an. Wie ich heute morgen sehen durfte, tatsächlich ein Neuer! Runde große schwarze Kugel und ein recht langer und dünner Schaft. Und obwohl ich ja durch das lange Tagen des kleiner Plugs gut vorgedehnt war, der Dehnungsschmerz, als sie das Teil mit viel Öl in mich reindrückte, war nicht gerade klein. Ich würde sagen mindestens sechs, vielleicht auch sieben oder acht Zentimeter Durchmesser. Einmal schmerzhaft über die Mitte drüber, schoss das Teil dann aber völlig von allein in meinen Arsch und ich hatte das Gefühl, dass das Ding zum bleiben gemacht war so wie es mich ausfüllte. Der KG kam wieder drüber, wurde fachmännisch verschlossen und dann war sie auch schon nach einem Kuss wieder für den Rest der Nacht verschwunden.

Was nehme ich nun aus diesem Wochenende mit. Erstens, ich werde nicht mehr so leichtfertig gegen Regeln verstoßen, auch wenn ich unbeobachtet bin und nur aus dem Grund, dass es gerade bequemer ist. Ich werde auch nicht mehr – oder besser vorerst nicht mehr (bei mir halten solchen Vorsätze ja nie so lange und ich kenne ja auch meine Melli und weiß, dass sie das auch an mir liebt) – so vorlaut und frech gegenüber meiner Herrin sein, wie ich es im Urlaub war – vor allem dann nicht, wenn ich es nicht in kleinen Strafen und Stückchenweise verabreicht bekommen kann sondern alles bis zum Tag X gesammelt wird. Und zu guter Letzt hat sich ihr Tonfall und ihr Auftreten gegenüber mir mit der Änderung der Regeln geändert. Sie ist noch bestimmender geworden, ein bisschen Härter in ihrer Gangart. Finde ich aber auch sehr spannend und es erregt mich. Eigentlich gehts in die Richtung, die ich mir so ein bisschen ausgemalt hatte. Ich bin gespannt was die nächsten Tage und Wochen bringen werden.

Ein Kommentar zu “Das gibt Ärger Teil 4

  • Anonym
    Montag, 29 Oktober, 2012

    Man muss die kleine auch mal loben, respekt hätte ich nicht von ihr erwartet. Mal sehen wie lange es anhält

    BG
    Udo
    —————————-
    Kari S
    Montag, 29 Oktober, 2012

    Das ich euch richtig anrede Sir Udo? *grins*

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