Krank

Veröffentlicht 20. März 2013 von karimausi

Es ist dringend mal wieder an der Zeit was zu schreiben, denn der letzte Beitrag ist ja schon ziemlich lange her. Allerdings ist auch nicht wirklich viel passiert, ich war nämlich krank. Der ein oder andere mag das auch an meinem g+ Geschreibsel gemerkt haben – ich hab weniger geschrieben, nur kurze Sätze und auf Erotik konnte ich auch nicht so wirklich eingehen. Hatte mir nämlich eine Grippe zugezogen – ne echte Influenza und nicht nur nen grippalen Infekt. Die hat mich fast zwei Wochen komplett aus der Bahn geworfen, von denen ich Eine mehr oder weniger vollständig im Bett verbracht habe. Das ganze hat auch schon vorher mit ner Erkältung angefangen und selbst jetzt, zwei Wochen später, bin ich noch nicht wieder vollständig auf dem Damm. Habe immer noch so Nacherkrankungen – oder wie die Ärztin gemeint hat Sekundärinfektionen.
Zusätzlich sorgt das „wundervolle“ Wetter noch für weitere gedrückte Stimmung, also ob Krank sein alleine schon nicht genug wäre. Auf meinem Schreibtisch ist so viel Arbeit liegengeblieben, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Kurzum: die letzten 5 oder 6 Wochen waren echt kacke!!

Entsprechend war ich auch nicht in der Stimmung mich gegen meine Herrin aufzulehnen, mein vorlautes Mundwerk ist fast völlig ausgefallen und so gab es auch kaum etwas, das Lady Mellanie hätte bestrafen können. Und da ich keine Termine außerhalb hatte, nie alleine draußen war (selbst zur Ärztin hat mich Melli gefahren), bin ich auch nie zu spät gewesen, was ja normalerweise ein kleines Problem von mir ist und fast täglich zu „Ruhezeiten“ im Präsentationspranger führt. Sprich, ich war die letzten Wochen außer drei mal zum Putzen (natürlich nicht als ich im Bett lag) nicht in unserem Spielkeller.

Außerdem ist sie eine rücksichtsvolle Herrin – zumindest wenn ich krank bin – die mich schont und ehr gesund pflegt als mir die Hölle heiß zu machen. Sie hat sogar insgesamt drei Wochen die Wäsche und die Schuhpflege übernommen.
Allerdings hat sie auch während ich bettlegerisch war, unsere Regeln nicht ausgesetzt. Ich wär auch schon wesentlich früher wieder aus dem Bett raus, aber meine Domme hat mit ner Kette dafür gesorgt, dass ich das in der Zeit, in der sie für mich Ruhe vorgesehen hat, nicht tun kann. Ich war zwar Einsichtig und bin es noch – mache immer noch langsam entgegen dem wie ich es früher gehandhabt habe – aber meine Herrin meint, dass sie lieber auch noch mit dafür sorgt. Sicher ist sicher. So habe ich also viel Zeit schlafend, dösend, fernsehend und auch wenigstens ein paar Minuten im Internet zubringend im Bett verbracht – und wie war das noch mal mit meinen Regeln „beim ins Bett gehen“ (und dazu gehört auch, wenn man erst gar nicht aufsteht, bzw. egal um welche Uhrzeit man sich ins Bett legt wie mir Lady Mellanie erklärte)? Ja, in Eisen. Allerdings war sie so lieb und hat mir Hände und Füße nicht direkt zusammengeschlossen, sondern eine vielleicht so 40 bis 50 Zentimeter lange Kette dazwischen gemacht – und das auch nachts und ohne die Handfesseln an der Kette zum Halsreif zu befestigen. Ich musste mir ja irgendwie die Nase putzen, an Taschentücher rankommen, meinen Tee trinken und so weiter. Beim KG hat sie aber keine Ausnahme gemacht. Bis auf die Nachtruhe musste ich ihn mit samt der Oberschenkelbänder und der damit einhergehenden Beinspreizfreiheitseinschränkung (schönes Wort, oder?) tragen (auch im Bett) – obwohl der Gedanke an Sex und damit Selbstbefriedigung in diesen Tagen so weit in der Versenkung verschwunden war, dass auch unbeaufsichtigt und ohne KG nichts passiert wäre. Immerhin habe ich ja nachts auch ohne KG und mit – im Gegensatz zu sonst – recht freien Händen zugebracht – und da hab ich mich auch nicht ein einziges Mal selbst berührt.
Ich denke, meine Herrin wollte einfach nicht die Rituale unterbrechen, die sich schon mehr oder weniger gefestigt haben. Gerade das ist mir nämlich in den letzten Tagen erst so richtig bewusst geworden. Ich hab nackt und angekettet rumgelegen, KG getragen, meine Herrin so wie es sich für mich gehört angeredet und das alles trotz dass ich eigentlich gar keinen Sinn für Erotik hatte. Und es hat mich weder gestört noch hat es sich komisch angefühlt. Auch ohne dass ich die Erotik, die sich durch diese ganzen Regeln und Spielchen normalerweise in mir breit macht, gefühlt habe, war es einfach „normal“, was mir schon ein bisschen zu Denken gibt. Warum empfindet man es als normal so zu leben, auch wenn es einem in dem Moment gar keinen Kick gibt, der ja eigentlich der Grund für das „so zu leben“ ist? Oder ist es einfach die Gewohnheit? Man trägt und tut das alles schon so viele Monate, dass es einfach für einen selbst „normal“ ist, auch wenn man die Erotik mal nicht spüren kann? Nun ja, ich denke das wird meine Gedanken bestimmt noch eine Weile beschäftigen.

Auf alle Fälle ist der größte Teil der „seichten“ Behandlung mittlerweile vorbei. Ich darf wieder putzen (Keller, Spielzeug und Schuhe), waschen, bügeln und mich jeden Tag auf Haare am Körper untersuchen – und diese selbstverständlich auch entfernen. Tagsüber werde ich nicht mehr ins Bett gelegt und wenn es dann abends passiert, dann wieder so in Eisen, wie es die Regeln vorsehen. Ab nächste Woche hab ich auch wieder Dinge außer Haus zu tun, bei denen ich alleine unterwegs bin. Ich vermute, dass die lange Zeit Prangerabstinenz sehr schnell zu Ende sein und auch mein mittlerweile sehr erholter Po ebenso schnell wieder mit roten Striemen geschmückt wird. Aber warten wir es ab. Ihr werdet es als Erste erfahren.

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