Unterm Weihnachtsbaum

Veröffentlicht 27. Dezember 2013 von karimausi

Da mich jetzt schon auf diversen Wegen die Frage erreicht hat, ob ich etwas von meinen Wünschen erfüllt bekommen habe, schiebe ich jetzt noch mal schnell einen kurzen Artikel nach.

 Ich habe keinen Anspruch an Geschenke die ich bekomme – allein die Geste zählt. Da ich nicht die Einzige bin, die in unserer Familie so denkt und es auch nicht einfach ist sich gegenseitig etwas zu schenken, wenn man sich eigentlich alles einfach kaufen kann, bzw. vieles einfach schon hat, gibt es bei uns eigentlich nur Kleinigkeiten die sich meist in Richtung Verbrauchsgüter niederschlagen. Meist handelt es sich dabei um alkoholische Getränke (Whisky (hab ich drei tolle Flaschen bekommen, mein Vater und mein Bruder auch was), ein paar gute Flaschen Rotwein für meine Mutter), Rauchwaren (wir haben alle von meiner Mutter eine Kiste unserer Lieblingszigarren bekommen) oder Süßkram (ich glaube meine Mutter hat nun nen Jahresvorrat an Schokolade und Pralinen ihres Lieblings-Schokolatiers im Schrank). Einzige Ausnahme war in diesem Jahr Melli, die von mir einen Ring und von meinen Eltern und meinem Bruder zusammen die passende Kette dazu bekommen hat – verbunden mit einer kleinen Karte auf der „Willkommen in der Familie“ stand. Ich glaube, dass ihr dieser kleine Satz die meiste Freude an diesem Abend bereitet hat. Auf alle Fälle war sie ziemlich gerührt und ihr haben die Tränen in den Augen gestanden (psst, nicht verraten das ich das erzählt habe ;-)).

Ich weiß, ich hör ja schon auf… die meisten interessiert nicht diese Art von Geschenken.

Also, das war natürlich die Bescherung im Familiären Kreis. Nach dem üppigen Weihnachtsschmaus (nein, wir essen nicht Kartoffelsalat mit Würstchen) und noch ein bisschen Rumgesitze und Gebabbel sind Melli und ich dann wieder rüber zu uns gegangen. Und da gabs noch mal eine kleine Bescherung. Ihr hatte ihr eine Kleinigkeit besorgt und so bekam sie, als wir gemütlich auf dem Sofa platz genommen hatten (vorher musste ich mich natürlich wieder entkleiden, empfing meinen Halsreif und die ledernen Hand- und Fußfesseln) , von mir als erstes ein dünnes, rundes, so ungefähr siebzig Zentimeter langes, in rotes Geschenkpapier mit kleinen grünen Tannenbäumchen drauf eingewickeltes Geschenk überreicht. Meine Herrin hat es natürlich sofort ausgepackt und was kam zum Vorschein? Ihr habt es bestimmt schon erraten: ein niegelnagelneuer Rohrstock – aus biegsamen PVC mit weichem Nappaleder umhüllt. Ich habe ihn bisher noch nicht gespürt, aber ich habe schon ein klein wenig Angst davor, nachdem Lady Mellanie ihn ein paar mal durch die Luft hat sausen lassen und er auch mal klatschend auf ein Sofakissen eingeschlagen ist. Auf alle Fälle war sie sehr zufrieden mit meinem Geschenk und ich habe einen langen liebevollen Kuss dafür – und vier kleine und ein etwas größeres in schwarz glänzendes Papier eingeschlagene Päckchen überreicht bekommen. Die vier Kleineren hätte sie eigentlich gar nicht einpacken brauchen. Als ich das erste in die Hand nahm und das Gewicht spürte, war mir schon klar, was das sein würde und mein Herz machte vor Freude einen kleinen Satz. Die habe ich mir nun echt schon seit Jahren gewünscht und endlich bekommen. Also nicht lange gefackelt und das Papier aufgerissen und es war natürlich auch das drinnen, was ich erwartet hatte. Die Hand- und Fußeisen, die gaaaaaanz weit oben und an erster Stelle meiner Wunschliste standen – die passenden Fesseln zu meinem Heaven’s Hell Halsreif. Die Vorstellung diese dicken und schweren Fesseln tragen zu dürfen bescherte mir sofort mal wieder eine Gänsehaut, die nicht enden wollte. Ich drehte sie in meinen Händen, fühlte das leicht kühle glatte Stahl und wären sie nicht zu gewesen, ich hätte sie mir sofort mal testweise um die Handgelenke gelegt. Aber Melli machte keine Anstalten sie mir aufzuschließen – noch nicht und das sollte noch nahezu zwei Tage dauern. Erst reichte sie mir noch das etwas größere Päckchen. Ich legte also schweren Mutes die Reifen bei Seite und nahm das neue Geschenk entgegen. Es war weich aber schwerer als ich gedacht hatte. Was zum Anziehen musste es trotzdem sein. Aber was?

Ich fing an das Papier zu zerreißen. Schwarzes Leder kam zum Vorschein. Ärmel. Eine neue Lederjacke? Fast. Eigentlich doch recht eindeutig, aber ich begriff es erst, nachdem ich sie vollständig ausgepackt und hochgehalten hatte. Die Ärmel endeten nämlich nicht in einer Öffnung für die Hände sondern waren länger und hatten am Ende auch noch Lederriemen und sie war auch viel zu kurz – Topless sozusagen. Mir wurde heiß und kalt zu gleich. Eine Zwangsjacke! Ich fiel Melli um den Hals bedankte mich tausend mal und wollte sie gar nicht mehr los lassen – was in einer spontanen Rumgeknutsche und dann …. endete – ich könnt euch sicherlich vorstellen was passiert ist, darauf muss ich glaube ich nicht näher eingehen.

Neben dem Rohstock habe ich bisher die Zwangsjacke auch noch nicht am Körper gespürt (aber ich bin super gespannt darauf), aber meine neuen Eisen, die haben wir mittlerweile eingeweiht. Ich kenn das ja schon von meinen anderen, aber die habe ich bisher auch nur im Urlaub mal länger getragen und ansonsten außer nachts selten bei normalen Tätigkeiten. Ich kann euch sagen, dass ist schwer wenn man sie ständig trägt, gerade an den Händen. Ich glaube das ist auf Dauer besser als jede Muckibude. Melli hat unsere Regeln schon entsprechend angepasst, was ich gleich auch noch im Online-Auszug abändern werde. Ich trage sie nun seit gestern Abend, da habe ich sie das erste mal angelegt bekommen.

Mal schauen wie das so funktioniert und ob es tatsächlich geht, sie dauerhaft (also Zuhause) zu tragen, oder ob es ähnlich wie beim KG ist. Ich glaube fast, dass sie eventuell das Arbeiten am Rechner, Schreiben von Briefen und Ausfüllen von Unterlagen etwas beeinträchtigen, aber warten wir mal ab. Heute hab ich nur zwei Stunden Schreibtisch und da gings noch. Es ist auf alle Fälle ein sehr geiles Gefühl und das Gewicht erinnert mich ständig daran, dass ich sie oberhalb meiner Hand- und Fußgelenke abgeschlossen meine Gliedmaßen umfassen.

5 Kommentare zu “Unterm Weihnachtsbaum

  • Irgendwie ist der letzte Kommentar nicht veröffentlich worden…. komisch. Hab ihn nur als Mailkopie bekommen und auch mein Widget zeigt jetzt einen Fehler an.. Also hier mal die aus der Mail: Mic: Schöne Geschenke! Und doch, ich meine durchaus auch die, von denen du annimmst, dass sie die meisten Mitlesenden nicht interessieren. Ich kann mir vorstellen, dass dieser eine Satz ein ganz großes Geschenk für Melli gewesen ist. Ist ja (leider) keine Selbstverständlichkeit, so in die Familie aufgenommen zu werden. Was wiegen denn die Eisen so, damit ich eine Vorstellung bekomme?

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    • Das stimmt. Melli meinte, es wäre das schönste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten gewesen so lieb in unsere Familie aufgenommen zu werden. Wobei man auch sagen muss, dass sie schon seit ich sie kenne mehr oder weniger als meine Zweite Schwester bzw. Tochter meiner Eltern durchgegangen ist. Als sie am Anfang noch hier wohnte, was sie glaube ich mehr bei uns als bei sich zuhause. 🙂
      Aber jetzt ist es eben doch noch mal was anderes und ab Mitte nächsten Jahres gehört sie dann ja auch ganz offiziell zur Familie.

      Ich schätze ein Eisen wiegt so um die 400 bis 500 Gramm – wobei die Handeisen etwas leichter sind als die Fußeisen (sind ja auch ein bisschen kleiner). Ganz genau gewogen haben wir sie aber noch nicht. 😉

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