Umschlag 3 – Teil 1

Veröffentlicht 19. April 2015 von karimausi

Ich liege im Hotelpool. Entspannung pur. Den letzten Tag hat mich Melli nur verwöhnt. Ich trage zwar auch hier meinen KG (also nicht im Pool, der ist ja für alle Hotelgäste und unter meinem Badeanzug lukt einiges heraus und zeichnet sich ab) und auf dem Zimmer meine Eisen, aber gestern durfte ich bestimmen, wo wir Hinspazieren, wo wir Bummeln, wo wir Essengehen und habe zusätzlich noch viele, viele Streichel-, Schmuse- und Krauleinheiten bekommen – und Sex. Aber das war auch nötig, nach dem, was meine Herrin durch Umschlag 3 mit mir angestellt hat.

Einen Tag und etwas über 60 Stunden früher:

Melli packt mich fest im Nacken und dreht mir einen Arm auf den Rücken. „Jetzt bist du dran, du haust mir nicht noch mal ab!“. Dabei wollte ich doch gar nicht wirklich abhauen, nur so ein ganz klein wenig necken!!!

Vorangegangen ist eine kleine Verfolgungsjagt quer durchs Haus – na ja, ok, es waren vielleicht fünf Meter (kann man das dann eigentlich überhaupt schon abhauen nennen???) -, die aus einem unsere Wortgefechte (die Spiegeleier auf dem Brot haben ein bisschen viel Salz) entstanden ist – kleine freche, vorlaute Kari kann ja ihren Mund mal wieder nicht halten. Dann der typische Blick von Melli, der mir eindringlich vermitteln soll „noch ein Wort und es setzt was“ – ich kann natürlich nicht anders, und ergreife mit rausgestreckter Zunge „mach doch, aber dazu musst du mich erst mal fangen!“ die Flucht. Nur Sekunden (warum stehen bei uns eigentlich auch überall Tische, Stühle und ein Sofa im Weg, über die man zum Teil hinwegsetzten müsste, es aber wegen der blöden zusammengeschlossenen Oberschenkelbänder nicht kann), eine erfolgreiche rechts angetäuschte, aber links ausgeführte Finte um den Esstisch herum, gefolgt von einer Frontalbegegnung mit der Kante unseres nicht gerade kleinen und schweren Couchtisches und dadurch spontan entstandenen zwei blaue Flecken an meinen Unterschenkeln später, erwischt sie mich dann doch am Handgelenk, wirbelt mich herum und packt mich, wie anfänglich beschrieben, im Nacken (zum Glück, denn ansonsten wäre ich wohl der Länge nach auf dem nicht leeren Tisch gelandet).

Ich quieke. Das Schultergelenk tut weh, ich gebe nach, lass mich vornüber auf das Sofa drücken. Ich spüre Mellis Knie in meinem Rücken. „Soooo nicht!“. Ich bin immer noch auf Kontra, noch ein bisschen mehr als vorher sogar, weil sie mich doch erwischt hat. „Aber hallo so!“. Ihre ungebremste Hand hinterlässt einen stechend Schmerz auf meinem Hintern. Ich schreie spitz. Melli lässt meinen Nacken los und greift meinen zweiten Arm, zieht meine Hände zusammen, ein Schloss klickt und meine Handeisen sind wie aneinandergeschweißt. Ich zerre an ihnen, winde mich, versuche das Knie meiner Herrin zu erwischen und von mir zu schieben, doch sie packt mich an den Schultern, geht von mir herunter und dreht mich auf den Rücken, halb auf dem Sofa liegend, halb auf dem Boden. Ich schaue sie herausfordernd an. Lady Mellanie setzt sich auf meinen Oberkörper, klemmt mich zwischen ihr und der Couch ein. Ich versuche mich ruckhaft zu drehen, sie mit meiner Schulter von mir zu stoßen. Klatsch! Brennen im Gesicht wo mich ihre Hand getroffen hat. Ich schaue verblüfft in ihre funkelnden Augen – purer Genuss an der Unterwerfung strahlt mir aus ihnen unverblümt entgegen. Ich sehe, wie sehr sie sich auf das anscheinend Kommende freut, wie sehr sie es genießt mich hier und jetzt zu unterwerfen, mir ihren Willen aufzuzwingen. Ich versuche instinktiv meinen Kopf wegzudrehen als die andere Hand angeflogen kommt. Zu spät. Die zweite Ohrfeige trifft mich hart auf der anderen Wange. Leichte Ohrfeigen kommen bei uns ab und zu mal vor, aber so Richtige lassen mich nach wie vor in eine Art Schockstarre verfallen – ich empfinde sie als zutiefst demütigend, aber in der richtigen Situation wie jetzt… „Wehr dir nur, das wird es schmerzhafter machen, aber nichts am Ausgang für dich ändern.“ Ich schließe die Augen als eine Dritte und Vierte mich schmerzvoll trifft. „Genug?“ – ich nicke, ja, genug.

Melli steigt von mir herunter, greift mich am Halsreif und zieht mich wieder auf die Füße. Sie führt mich zu einem unserer verstecken Ringe in einer Wohnzimmerwand. Ich muss mich frontal an den kühlen Beton stellen, auf die Zehenspitzen gehen und mich so weit ich kann strecken, als sie meinen Halsreif mit einem Karabiner ultra kurz daran einhakt – der Ring ist normalerweise für eine Hand gedacht oder zumindest mit einer Kette. Ich hänge mehr oder weniger an der Wand – an einem blöden Karabiner. Zwei Finger und ich wäre frei. Melli geht hinaus – steigt die Treppen in den Keller, ihr Ziel ist klar, unser „Kerker“ – vermutlich Spielzeug holen. Meine Wangen brennen noch immer, die Erinnerung an die Ohrfeigen und die Worte meine Herrin sind ungetrübt, doch ich reiße an den Eisen, die meine Handgelenke hinter meinem Rücken fest im Griff halten. Nur eine Hand befreien, nur eine! Ich tue es, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich keine Chance habe. Die Eisen sind angepasst, sitzen gerade so eng, dass sie nicht ins Fleisch einschneiden. Ein Hand herausziehen? Niemals. Das Schloss zerreißen… ja, ich weiß, ich hab im letzten Blogbeitrag angegeben, aber das schafft selbst die stärkste Frau der Welt nicht. Aber manno! Nur ein Karabiner. Nur einen Zentimeter den Bolzen zurückschieben und ich wäre von der Wand los. Aber was dann? Nichts. Ich könnte mich irgendwo so gut es geht verbarrikadieren, aber früher oder später würde ich aufgeben müssen und dann… nicht auszudenken, was sie dann mit mir anstellen würde. Also besser gleich aufgeben. Ich versuche nur noch einigermaßen erträglich zu stehen und warte. Das Feuer der Rebellion ist erloschen, aber irgendwo unter der Asche glimmt es noch. Die Glut wartet auf neues Futter, auf Möglichkeiten, die sich vielleicht noch ergeben.

Es dauert nur ein paar Minuten, dann sehe ich aus den Augenwinkeln meine Herrin wieder im Wohnzimmer auftauchen. Was sie bei sich trägt, kann ich allerdings nicht erkennen, denn dazu kann ich den Kopf nicht weit genug drehen.
Sie tritt hinter mich, küsst meinen Hals, streichelt meinen Hintern und wandert mit ihren Händen nach oben, packt um mich herum und knetet meine Brüste. Ich bin so heiß! Ich stöhne auf und sie lässt von mir ab. Ihre Finger wandern wieder nach unten, schieben sich zwischen Wand und meinen Bauch, machen sich an meinem Keuschheitsgürtel zu schaffen. Plötzlich ist er locker, fällt von mit ab. Was wird das? Kurze Zeit später verschwindet auch das Gewicht von meinen Knöcheln. Sie hat meine Fußeisen abgenommen!

Ich spüre ein Tippen an meinem Fuß, ein Zeichen ihn zu heben. Aber so an die Wand gebunden? Ich kann mich doch kaum auf Beiden eingermaßen aufrecht halten! Ein zweites, energischeres Tippen folgt. Ich versuchen meinen Fuß zu heben, fange sofort an zu wanken, stelle mich wieder auf die Zehen. Geht nicht! Melli packt meinen Fuß, reißt ihn nach hinten. Ich protestiere lauthals „Nein, bitte nicht, ich kann so nicht stehen!!“. Ich hänge an meinem Halseisen, versuche irgendwie mit dem anderen Bein wieder Halt zu finden. Meine Herrin hält stahlhart meinen Fuß fest, ich zappel, sie gibt nicht nach. „Halt still!“ sagt sie energisch. Ich spüre wie sie versucht etwas über meinen Fuß zu schieben. Ich versuche so gut es geht still zu halten, aber das klappt nur bedingt. Zuerst scheint es aber nur ein Söckchen zu sein, doch dann, in einem zweiten Anlauf kommt eine Stiefelett, die sich eng um meinen Knöchel schließen. Mein Fuß wird gestreckt, keine Ballet-Boots aber High-Heels mit ordentlich Absatz alle mal. Als ich den Fuß wieder aufsetzen darf merke ich, dass der Zug an meinem Hals ein bisschen nachlässt und mit den anderen Zehen kann ich jetzt nur noch den Boden berühren. Also ein klein wenig Plateau – nicht viel, zwei oder drei Zentimeter sind es wohl, mehr mag ich bei Schuhen nicht. Ich glaube ich weiß auch welche Heels sie mir gerade anzieht. „Locker“ hebe ich nun den anderen Fuß und lasse Lady Mellanie auch diesen in From zwingen. Sie zuppelt an meinem Knöchel herum, dann merke ich wie sich etwas fest kurz über ihm um mein Bein schließt. Ein leises Klicken, dann das ganze an meinem anderen Bein. Schuh/Stiefelfesseln, klar. Sie werden um den Knöchel und einmal zwischen Absatz und Sohle entlanggeführt und verschlossen. Ein Ausziehen der High-Heels wird ohne Schlüssel nun nicht mehr möglich sein. Anstelle der Eisen legt sie mir noch Lederfesseln oberhalb meiner Knöchel an und schließt sie ebenfalls ab. Eine kurze Kette verhindert, dass ich in der nächsten Zeit all zu große Schritte machen werde.

Melli schiebt etwas zwischen meinem Rücken und auf halber Höhe meiner Arme hindurch – einen Lederriemen, den sie langsam und genüsslich, aber kräftig zuzieht. Meine Schulter werden nach hinten gebogen, meine Ellenbogen berühren sich. Ich presse Luft aus meinen Lungen um ein aufstöhnen zu verhindern, versuche den leichten Dehnungsschmerz in den Gelenken wegzuatmen. Während ich mich noch darauf konzentriere, nimmt mir Lady Mellanie die Handeisen ab und fängt mir an Handschuhe anzuziehen. Ich mag Handschuhe – besondern die Langen aus Latex. „Mach eine Faust“. Ohne darüber nachzudenken schließe ich meine Hand und kann sie Sekunden später nicht mehr öffnen. Das  umschließende Latex lässt meinen Fingern nahezu keinen Bewegungs-Spielraum. Ich versuche sie zu spreizen, doch es gelingt mir nicht. Melli merkt, dass ich krampfhaft versuche meine Hand wieder zu öffnen. „Keine Panik!“ – hab ich doch auch gar nicht, aber es ist ein bisschen unangenehm – ähnlich wie bei nem Monoglove, noch ein bisschen schlimmer – „Lydia hats auch überstanden!“ Lydia? …. Es trifft mich wie ein Vorschlaghammer. Nein!!! Melli, du fiese, hinterhältige Ziege! Du hast mich in eine Falle gelockt! Auf diese Situation hast du nur gewartet. Umschlag 3, Allisa Stone…. Melli, du heimtückisches, verschlagenes Miststück! Jetzt ist mir klar was hier gespielt wird. Noch schlimmer, mir ist klar was meine Herrin hier gerade macht und mit mir vor hat. Nene, so einfach mach ich dir das nicht! Das Feuer des Wiederstands lodert auf, als eine Liter Benzin über der noch immer vorhandenen Glut ausgegossen wird. Ich versuche ihr meine andere Hand zu entziehen als sie nach ihr greift. Leider ist nicht wirklich viel Gegenwehr möglich, die zusammengebundenen Ellenbogen hindern mich sehr effizient daran und die andere, jetzt völlig nutzlose Hand macht es nicht besser. Melli packt meinen Unterarm und verdreht ihn mir. Ich stöhne. Wie ein Schraubstock bohren sich ihre Finger in mein Fleisch – nicht zu tief, aber allein schon aus Protest schreie ich. Sie tut es mit einem läppisch dahergesagten „Hör einfach auf die zu wehren“ ab. Mit ihrer anderen Hand fängt sie, an mir den zweiten Fäustling überzuziehen. „Mach eine Faust!“. Ich beiße die Zähne aufeinander, folge nicht ihrer Anweisung. Ihre Fingernägel drücken tiefe Furchen in meine Haut. Eine Träne kullert über mein Gesicht und tropft von meiner Nasenspitze. „Mach!“. Ich deute ein Kopfschütteln an, mehr geht in meiner noch immer leicht hängenden Position an der Wand nicht. Vielleicht auch gut so, denn ich glaube Melli hat es so gar nicht wahrgenommen. Das „schlimmste“ an Monogloves finde ich eigentlich, dass die Hände auch mit drinnen stecken und man die Finger, je nach Model, wenig bis nahezu gar nicht bewegen kann und ich hasse es, wenn ich meine Finger nicht bewegen kann. Aber man hat sie immerhin ausgestreckt und in einer „angenehmen“, lockeren Haltung – aber hier bei den Fäustlingen… ich male mir Schlimmes für die nächsten zwei oder drei Stunden aus.
Mellis Krallen ziehen sich aus meinem Fleisch zurück. Langsam lässt sie ihren Griff lockerer. „Kari, meine Sklavin, ich möchte dir nicht weh tun. Aber du wirst deine Hand in dieses Ding stecken, ob du magst oder nicht. Gehorche und mach es nicht noch schlimmer für dich.“ Sie lässt mich völlig los. Ich spüre ihre Hände in meinen Haaren. Ihre Fingerspitzen streichen sacht über meinen Hals, wandern über mein Gesicht, wischen die eine Träne fort und kitzeln meine Lippen. „Du weißt, es muss sein. Du musst lernen, nicht wegzulaufen wenn dich Strafe erwartet. Und du wirst es lernen. Also mach deine Hand zur Faust, damit ich dir den Fäustling fertig anziehen kann.“ Ihr Stimme ist direkt neben meinem Ohr. Ihr Atem streift meine Haare. Ich bekomme eine Gänsehaut. Und ich nicke. Ja, ich werde gehorchen und mir den Handschuh fertig anlegen lassen. Ein zweites Mal innerhalb von wenigen Minuten hat sie meinen Widerstand durchbrochen, diesmal völlig „Gewaltlos“. Ich werde echt weich!
Vorsichtig greift Melli wieder nach meinem Arm und ich lasse alles geschehen. Melli lockert die Fesselung an meinen Ellenbogen ein wenig. Ich bin froh um die leichte Entspannung meiner Schultern. Riemen an den Fäustlingen werden geschlossen und sorgen dafür, dass ich mir diese auch nicht mehr abstreifen kann und kleine Schlösser verhindern, dass ich die Riemen à la Houdini öffnen kann. Schwere Lederfesseln folgen. Leises klicken signalisiert mir, auch hier wird ohne Schlüssel nichts gehen.

Als nahezu Letztes legt sie mir noch meinen breiten, ebenfalls ledernen Bauchgurt um und verschließt ihn mit den drei Verschlüssen eng, aber nicht zu eng, meine Taille umfassend. Mit zwei Karabinern hakt sie die Handfesseln an den hinteren D-Ring des sehr breiten Gürtels ein. Dann zieht sie das Lederband, was bisher meine Arme zusammengehalten hat, heraus. Meine Gelenke danken es ihr.

Meine Herrin greift um mich herum, ich strecke mich noch ein mal und sie löst meinen Halsreif von der Wand. Endlich. Ich kann wieder richtig stehen. Sie führt mich einen Schritt in Richtung Raummitte. „Knie dich hin, ich helfe dir.“ Sie packt mich unter den Armen, stabilisiert mein Gleichgewicht. Ich lasse mich hinab. Die Beine leicht gespreizt, so wie Melli es mich gelehrt hat, knie ich auf dem Boden, sie hinter mir stehend. Mir ist klar was jetzt kommt. Eigentlich macht mir das nichts aus, sonder mich eher an. Das Einzige ist, ich habe keine Ahnung, ob Lady Mellanie nach dem Buch geht, oder nach der Empfehlung, die im Buch an dieser Stelle ausgesprochen wurde. Ich hoffe, dass es nicht Letzteres ist. Auf der anderen Seite will sich mich ja etwas „Erleben“ lassen. Und ich habe Urlaub… Nein, aber das würde sie nicht machen. Das wäre schon sehr extrem. Trotzdem, das flaue Gefühl einer unangenehmen Vorahnung macht sich in meinem Magen breit.

15 Kommentare zu “Umschlag 3 – Teil 1

    • Ich kann dir verraten, dass Teil 2 auch schon geschrieben ist. Am Freitag war es noch ein Beitrag, aber nach dem ich sage und schreibe über 3 Stunden gebraucht habe um die erste Hälfte Korrektur zu lesen und zu verbessern (Grund siehe 2. Absatz) – und der Artikel eh über 5000 Wörter lang war – hab ich mir gedacht, lieber 2 Teile draus zu machen und Einer geht am Wochenende online und der Zweite dann Anfang der Woche, als meine geliebten Leser/innen noch länger warten zu lassen. 🙂

      Außerdem war ich gespannt, wie die andere Erzählzeit an kommt und konnte nicht noch länger warten – hab deswegen eine Freundin sogar schon vorab lesen lassen, weil ich mir so unsicher war (dank dir an dieser Stelle auch noch mal für dein Feedback und deine Rechtschreibkorrekturen liebste Sabine). Durch die für mich ungewohnte Schreib-Zeit hab ich sehr lange zum Formulieren und auch viel länger zum Korrekturlesen und Verbessern gebraucht. Die Spannung war einfach zu hoch, ob sich der diesmal noch heftigere Zeitaufwand als sonst schon gelohnt hat und mein Geschreibsel nicht in der Luft zerrissen wird.

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  • Hmm… Kari, ich mag und schätz dich ja ganz viel als Mensch wie ich Dich kennenlernte in anderem Kontext. Du bist liebenswert intelligent und vertrauenswürdig… Eine Frau dessen Freundin ich gerne wäre… aBER… Manches geht mir hier zu weit, soweit dass mir ein kalter Schauer runterläuft…. Ich nicht mehr folgen kann in der Tiefe. Devot JA, diese Ader habe ich auch…aber diese grenzen die du überschreitest… Ich frag mich jetzt das erste mal wo mag das hinführen, wo hört das auf… Das kann ja nicht ewig sich noch mehr ausweiten…wann ist Stop… Und wird es dann fad? Ich bin wohl jene die nur gefallen am Rollenspiel finden könnte sub Dom. Diese totale schmerzhafte Unterwerfung muss irgendwo ihre Wurzeln haben….dass du Lust daraus ziehst.

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    • Hi Lebensfilm,

      wir probieren aus, wir testen aus, wir machen neue Erfahrungen. Aufhören werden diese Grenzerfahrungen dort, wo ich Grenzen habe, die ich nicht überschreiten will. Und wenn Grenzen einmal überschritten wurden, dann bedeutet das nicht, das es zwangsläufig noch mal passieren wird oder ab dann täglich passiert.

      Ob irgendwann irgendwas langweilig wird, diese Frage stelle ich mir nicht. Es gibt vieles, was man mit Begeisterung an fängt und die Begeisterung flaut ab, oder die Umstände ändern sich und es ist nicht mehr möglich. Aber was hält schon ewig? Das einzige auf was ich hoffe ist meine Liebe zu Melli – und ihre zu mir. Bei allem Anderen sage ich, jetzt genießen – wenn es vorbei ist, dann war es eine schöne Zeit, aber nun fängt was Neues an, eine neue schöne Zeit.
      Im BDSM gibt es allerdings noch sooo vieles auszuprobieren und zu variieren, dass ich denke, wenn es uns möglich bleibt es auszuleben, werden wir noch viele viele Jahre sehr viel Spaß daran haben – und auch wenn sich die Umstände ändern, wird immer ein Teil davon bleiben – allein durch unsere gemeinsamen Neigungen, die ja nicht einfach so verschwinden.

      Was die „schmerzhafte Unterwerfung“ an geht, das was mich sehr stark erregt ist neben dem Zwang auch der Kampf (der macht mir sogar äußerst viel Spaß) – und ein Kampf wird immer auch schmerzhaft sein. Das gehört dazu. Bei einer „Rauferei“ mit Samthandschuhen angepackt zu werden, das wäre in meinen Augen langweilig, dann wäre es für mich fad.

      Ich danke dir für deine kritischen Worte, denn sie Zeigen, dass du dir Gedanken machst und das ist mir sehr viel Wert.
      Jeder Mensch ist anders, mag Anderes. Bei manchem denken wir „das würde ich auch gerne“ oder „finde ich toll“, bei Anderem „wie kann der oder die nur?“, „kann ich gar nichts mit anfangen“ – das wird es immer geben und das ist auch gut so, denn dadurch lernen wir uns selbst kennen, entwickeln uns weiter, stecken unsere Grenzen ab, oder erweitern sie.

      LG
      Kari

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    • Lieber Herr Mathieu, da werden sie nicht lange warten müssen. Heute schließe ich mein Korrekturlesen ab, dann werde ich Teil 2 noch mal kurz meiner neuen „Lektorin“ rüberschicken – die hoffentlich diesmal nicht so viele Rechtschreib- und Kommafehler findet – und dann gehts online. 🙂

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  • Hi Kari,
    vielen Dank für die wunderschöne Schilderung Deiner Erlebnisse. Du verstehst es unheimlich gut, neben dem rein „technischen“ Ablauf Deine Emotionen in Deinen Berichten mit unter zu bringen.
    Die Bedenken von Lebenstraum (waren es Bedenken? ) ob Deiner masochistischen Veranlagung hast Du ja bereits beantwortet. Ich glaube, Du tust genau das Richtige, in dem Du die Dinge einfach genießt und nicht all zu viel darüber nachdenkst, warum sie Dir gefallen. Jede Erfahrung, die Du machst, führt Dich zu neuen Erkenntnissen und beeinflusst den Weg, den Du einschlägst. Wozu also zurück schauen oder ängstlich auf Dinge verzichten, die Euch Beiden lustvolle Befriedigung verschaffen?
    Und damit reihe ich mich jetzt brav in die Schar der Leser ein, die bereits neugierig darauf warten, wie Dein Abenteuer weiter ging.

    LG. Garond

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    • Hi Garond,

      na ja, also ich denke schon darüber nach, warum mir das oder jenes gefällt – das bringt allein schon mein Psychologiestudium mit sich *g*. Aber ich muss gestehen, dass ich bisher keinen Auslöser dafür gefunden habe. Vielleicht gibt es auch gar keinen oder der ist so klein, dass er nicht auffällt – manchmal können ja auch kleine Dinge eine riesige Wirkung entfalten. Ansonsten mache ich es genau so – ich genieße es einfach.

      LG
      Kari

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  • Guten Morgen,
    Jetzt hab ich es auch endlich geschafft schon mal einen Blog Eintrag von dir zu kommentieren. Als erstes möchte ich mich für all deine Einträge und Bemühungen wirklich rechtherzlich bedanken. Wenn man hier einmal angefangen hat zu lesen wird man glatt süchtig weitere Einträge zu lesen. Ich hoffe es kommen noch viele weitere auch wenn dir bestimmt oft auch die Zeit dafür fehlt. Klar , schließlich bist du ja nicht nur zum schreiben hier und hast auch noch andere Aufgaben zu erfüllen. Dennoch find ich es wirklich sehr schön das du die Leute hier an deinen Erlebnissen Teil haben lässt . Hab zwar noch nicht alles komplett gelesen aber das was ich hab ist echt beneidenswert . Ich hoffe du bleibst diesen Blog noch lange erhalten . Wünsche dir bzw. einen schönen Maifeiertag und freue mich dich hier gefunden zu haben . Liebe Grüße Thomas

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