Umschlag 3 – Teil 2

Veröffentlicht 21. April 2015 von karimausi

Der Halsreif wird mir abgenommen. Ich schließe die Augen und gebe mich der Situation hin, lasse mich fallen, erwarte das Unvermeidliche. Ich höre in der Stille das knatschen von aneinanderreibendem Latex.

Ich halte meinen Kopf nach hinten, damit Melli mir die Haare aus dem Gesicht streichen kann, was sie auch sofort tut. Dann zieht sie die Maske über mein Gesicht und streift sie langsam und sorgfältig über meinen ganzen Kopf, zupft sie noch hier und da zurecht. Viel Aufmerksamkeit lässt sie dabei den Nasenlöchern zukommen und als sie den Reißverschluss hinten zuzieht, legt sich das Latex eng, wie eine zweite Haut um mein Haupt. Ich öffne vorsichtig die Augen – es ist dunkel, schwarz, nicht ein bisschen was ist zu sehen keine Augenöffnung – nur für Nase und Mund. Melli zupft meine Haare noch ein wenig zurecht und ich höre das leise Klicken des Schlosses, mit dem sie den Schieber gegen unbefugtes Öffnen sichert – als ob ich den mit meinen in den Fäustlingen gefangenen Fingern packen und ausziehen könnte! Ein sehr breites, dickes und schweres Lederhalsband wird um meinen Hals gelegt und verschlossen. Melli prüft mit ihren Fingern wie eng es sitzt – wie immer perfekt. Sie zieht mich am vorderen D-Ring wieder auf die Füße.

Ihre Finger berühren meine Lippen, ich öffne meinen Mund. Lady Mellanie schiebt mir einen Penisknebel in den Mund und legt den Riemen, der ihn drinnen hält, um meinen Kopf. Langsam fängt er an zu wachsen. Fast wie ein Echter, aber in den hier pumpt Melli Luft bis er meinem Mund gut ausfüllt. Ich drücke mit meiner Zunge dagegen ohne irgendetwas zu bewirken. Zum Glück ist es ein Latexknebel mit Latexmundplatte – ich werde zumindest nicht oder wenn dann nur ganz wenig sabbern.

Ich höre das Klimpern von Kettengliedern. Meine Herrin befestigt ein kurzes Stück jeweils seitlich am Bauchgurt. Dann löst sie die Handmanschetten vom hinteren Ring und verbindet diese recht und links mit den Ketten. Ich teste wie viel Freiraum sie meinen sowieso nutzlosen Händen gönnt – nicht viel, vielleicht dreißig oder vierzig Zentimeter.

„So meine Sklavin, das wars. Du wirst jetzt ein wenig Zeit auf deinem Zimmer verbringen und kannst darüber nachdenken, was du getan hast. Aber ich bin mir sicher, du wirst nach der Zeit nicht mehr versuchen wegzurennen, wenn dich eine Strafe erwartet.“ Sie hakt einen Finger im vorderen Ring des Halsbandes ein und zieht mich sachte aber zielstrebig die Treppen hinauf in unser Schlafzimmer. Ich genieße das absolute Ausgeliefert sein, die Dunkelheit, das sich nicht Mitteilen können, das Gefühl des Latex und des Leders auf meiner Haut, die Restriktionen in meiner Bewegungsfreiheit. Das ist Gänsehaut und Lust pur. Ich habe ein unbändiges Verlangen nach Berührungen von Melli. Ich möchte ihre Haut auf meiner Spüren, ihre Zunge und ihre Lippen wie sie mich liebkosen. Nur spüren, nichts sehen, nicht agieren können. Ich bin unendlich heiß und geil.

Wir sind mittlerweile angekommen. Mellanie hakt eine Kette an meinem Halsband ein, ein letztes Schloss klickt. „Benimm dich.“ Dann fällt die Tür zu und es ist absolut still. Langsam bewege ich mich durch den Raum. Ungefähr 3 bis 4 Meter Kette schätze ich. Ich kann ums Bett herumlaufen und bis an die Schränke gehen. Doch was nutzt mir das? Ich kann nichts sehen, nichts wirklich anfassen. Ich versuche noch einmal meine Finger zu bewegen. Fehlanzeige. Ein klein wenig geht, aber wirklich nur wenig. Das wird ausreichen damit die Finger nicht steif werden, aber für mehr auch nicht. Ich taste mich mit den Füßen ans Bett heran, lege mich darauf. Und nun? Keine Ahnung. Ich liege einfach nur da. Ich versuche zu hören, ob sich Melli draußen bewegt, aber da ist nichts, gar nichts. Ich höre ein bisschen auf meinen Atem. Nicht besonders spannend. Es sind bestimmt noch nicht mal 10 Minuten rum. Als ich meine Gedanken so schweifen lasse und mir vorstelle, wie es wäre, wenn Melli jetzt neben mir liegen würde, mich berührt, fällt mir auf, dass ich ja gar keinen Keuschheitsgürtel trage! Ich überlege ob ich es riskieren soll. Ich bin alleine. Melli sieht mich nicht. Klar, ich hab Selbstbefriedigungsverbot…. wenn sie mich erwischt… Der kleine Engel, der plötzlich auf meinem Nachttisch sitzt und den ich vor meinem geistigen Auge sehe meint „Lass es, das wird übel ausgehen!“, der kleine Teufel daneben zückt nur kurz eine mit fiesen Spitzen besetzte Keule und „Boing“ weg ist das Engelchen. Ich durfte schon so lange nicht und ich will jetzt!!! Ich spreize meine Beine so gut es geht – also ehr die Knie, reibe mit einem Fäustling an meiner Muschi, versuche eine Seite zwischen meine Schamlippen zu drücken. Ein riesiges Feuerwerk brennt in meinem Kopf ab. Ich kann ein Stöhnen in meinen Knebel nicht unterdrücken. Zum Glück dämpft dieser sehr zuverlässig die Geräusche, die ich von mir gebe, sonst würde mich Melli mich bestimmt hören. Vielleicht hat sie aber auch eine Kamera hier irgendwo hingestellt und beobachtet mich. Egal. Jetzt sowieso. Die Lust explodiert in meinem Schoß, ich komme lang und heftig, bäume mich im Bett auf und bleibe zitternd vor Erregung liegen. Gleich noch mal! Die zweite Welle tost wie ein Tsunami durch meine Adern.

Die Tür fliegt auf. „Und hat es Spaß gemacht?“. Ich kann nicht Antworten. Ist mir auch im Moment egal. „Du schaffst es auch immer alles noch schlimmer für dich zu machen.“. „Ja und?“ denke ich mir „Mir schnuppe was du jetzt machst, ich hatte zwei wundervolle Orgasmen.“.

Melli entfernt die kurzen Ketten, an meinen Handgelenken, genauso wie die zwischen meinen Füßen. Meine Hände werden direkt mit einem Schloss an den Ringen des Bauchgurtes befestigt. Adieu letzte Bewegungsfreiheit der Hände, willkommen Unbeweglichkeit. Ich darf aber immerhin auf dem Bett liegen bleiben. Bequem wirds also bleiben. Oder auch nicht. Melli zieht meinen rechten Fuß zur rechten Bettecke und befestigt ihn dort – der Linke folgt sogleich. Offen liege ich nun vor ihr. Durch meinen heißen Körper (nein, ich meine wirklich physikalisch heiß) fühlt sich die Luft zwischen meinen Beinen kühl an. Entweder deswegen oder weil die Erregung in mir noch weiter ansteigt, überzieht eine Gänsehaut meinen ganzen Rücken und meine Arme.

Meine Herrin kommt aufs Bett gekrabbelt und setzt sich auf meinen Oberkörper. Straff zieht sie die Kette von meinem Halsreif aus ans Kopfende des Bettes und ich höre erneut, wie zuvor zwei mal vom unteren Ende des Bettes, das markante Klicken eines schweren Schlosses. Aber das interessiert mich kaum. Ihr über mich gebeugter Körper… ich kann sie riechen – ihr Duft übertönt alles andere. Ich sauge ihn in mich ein… bitte bleib so…. nur noch einen kleinen Augenblick! Doch sie klettert nach getaner Arbeit wieder von mir herunter.

Ich schreie – mehr vor Überraschung als vor Schmerz, doch das aufgepumpte Latex in meinem Mund verschluckt jeden Laut. Klatschend treffen die Riemen eines Floggers meinen Venushügel. Es sind zwar nur zehn Schläge die mich zwischen den Beinen treffen, doch es ist alles so empfindlich im Moment und obwohl sie nicht all zu heftig dosiert sind, es reicht aus, dass ich die Zähne aufeinander beißen muss. Als es vorbei ist, atme ich auf. Ich höre Melli sich bewegen. Ist es doch noch nicht vorbei? War es nur eines Pause? Ich spanne mein Becken unwillkürlich an, erwarte einen weiteren Schlag. Der kommt auch, nur nicht zwischen meinen Beinen, sondern er trifft überraschend meine linke Brust. Ich bäume mich im Bett auf, versuche mich wegzudrehen, aber ich schaffe es nur, meinen Oberkörper ein wenig auf die Seite zu bewegen. Der zweite Schlag sitzt noch genauer als der Erste. Ich quieke, drehe mich so gut es geht in die andere Richtung – die Brust ins Bett gedrückt, versuche schützend meinen Körper darüber zu bekommen. Was nur dazu führt, dass ich die Andere meiner Herrin voll präsentiere. Klatschend trifft der Flogger. Mellanie peitscht mich gekonnt aus. Jeweils zehn Schläge auf jede Brust – egal wie ich mich winde, ich habe keine Chance. Es fühlt sich an, als stände mein Oberkörper in Flammen als sie von mir ablässt. „Du wirst dich nie wieder Anfassen wenn ich es dir nicht erlaube. Wenn du es doch machst, wird das die Strafe ab jetzt dafür sein.“

Ich liege noch lange so da und habe jedes Zeitgefühl verloren. Die Dunkelheit um mich herum wird ab und zu von Lichtblitzen aufgehellt. Ich denke, mein Gehirn erzeugt diese.
Melli kommt herein, setzt sich neben mich aufs Bett. Es sind bestimmt Stunden vergangen, seit sie gegangen ist. Sie streichelt über das Latex auf meinem Gesicht. „Ich hoffe, du hast gelernt, dass ich bestimme, wann du kommst. Eigentlich solltest du das nach drei Jahren verinnerlicht haben, aber ich war, was das an geht, wohl ein bisschen Lasch im Umgang mit dir. Das wird sich jetzt ändern. Also höre besser auf mich, sonst….“. Ich höre aus ihrem Tonfall, dass sie das wirklich durchziehen wird. Dann befreit sie mich vom Bett und führt mich ins Bad. „Du musst doch bestimmt mal“. Ja, das muss ich – sogar dringend wie mir auffällt. Ich setze mich. Erleichterung macht sich breit, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich meine Hände bräuchte… meine Hände! „Fertig?“ höre ich die Stimme meiner Herrin. Nein, nein, nein! Mir ist bewusst, was sie jetzt machen will. Ich schwöre mir schon immer, dass wenn es mal soweit sein sollte, dass ich das nicht mehr alleine kann, dann möchte ich diese Welt verlassen, also bitte Melli, tu mir das nicht an. Aber es ist schon zu spät. Gefesselt und Hilflos zu sein ist eine Sache, aber das….

Zwei Minuten später stolper ich voller Scham und gefühlter Erniedrigung hinter Melli her wieder zurück ins Schlafzimmer. Die kurze Kette zwischen meinen Füßen und die ebenfalls kurzen zwischen Handfesseln und Bauchgurt werden mir erneut angelegt, die lange Kette an meinem Halsband befestigt. Melli setzt mich aufs Bett, lässt die Luft aus dem Knebel und nimmt ihn mir aus dem Mund. Ein Glas berührt meine Lippen. Erst jetzt merke ich wie viel Durst ich habe. In großen Zügen genieße ich das kühle Wasser. Ich werde mit Brot gefüttert. Trockenes Brot ohne irgendwas drauf. Ich schlucke, bitte um mehr Wasser. Das Brot schmeckt! Und das Wasser auch. Wenn man sonst nichts hat, auf was man sich konzentrieren kann, dann sind es die einfachen Dinge, die auffallen. Nach dem Abendessen legt mir meine Herrin einen Trensenharness an. „Bis später meine kleine Sklavin, du kannst ruhig schon mal ein bisschen Schlafen.“ und ich bin wieder alleine.

Ich liege im Bett warte, wach und nicht am Schlafen. Immer wieder stoppen die Ketten meine Bewegungen und machen mir bewusst, dass ich meiner Herrin ausgeliefert bin. Ich kann nicht das machen was ich möchte. Ich kann mich nicht mal so bewegen wie ich möchte. Und dann diese Dunkelheit. Es sind jetzt bestimmt schon wieder mehrere Stunden rum – oder nicht? Ich hoffe, denn dann kommt vielleicht Melli gleich. Ich hab gerade gedacht, ich könnte unser Schlafzimmer sehen. Aber das war wohl nur wieder ein Streich meines Kopfes.

Melli kommt herein. Keine Ahnung wie spät es ist. Ich höre sie, wie sie umherläuft uns sich auszieht. Dann kommt sie zu mir ins Bett. Ich bekomme einen Kuss auf die Stirn und ein „Gute Nacht, schlaf gut“ gesagt. Ich versuchen ein „Ihnen auch Herrin“ an der Trense vorbei zu nuscheln. Kurze Zeit später höre ich ihren Atem ruhiger werden. Ich versuche auch zu schlafen.

Am nächsten Tag tritt keine Änderung auf – bis darauf, dass der Trensenharness wieder durch den Latexschwanz ersetzt wird. Nach einem Badbesuch, Brot und Wasser zum Frühstück, verbringe ich den Morgen liegend oder sitzend im Bett. Ich laufe ein paar kurze Schritte durchs Zimmer. Mir ist soooo langweilig. Die Dunkelheit wird langsam unerträglich. Immer wieder sehe ich Lichter oder Bilder vor mir – von Melli, von meiner Familie, unser Haus, Meer und Strand, Urlaube. Ich hoffe Mellanie weiß, was sie da tut und ich brauche danach keinen Psychologen. Erster Tiefpunkt. Ich mag nicht mehr. Ich möchte diese Maske runter haben. Ich will etwas sehen können. Der Rest ist mir egal!

Mittagessen. Brot und Wasser. Was hatte ich auch anderes erwartet. Danach einmal Klo und wieder Schlafzimmer bis zum Abend. Ich baue mir in meiner kleinen abgekapselten Welt einen Rhythmus auf, um irgend etwas zu haben, an dem ich mich entlanghangeln kann, um nicht verrückt zu werden (gut, ich denke nicht, dass ich tatsächlich verrückt werden würde, aber ich brauche einfach was um die Langeweile zu verdrängen). Fingertraining, Zehen so weit es in den Heels geht bewegen, dann Kieferenspannung, Schultern drehen, ein bisschen im Zimmer auf und ab laufen (langsam machen sich meine Füße schmerzhaft bemerkbar – so lange habe ich noch nie High Heels getragen) – ein bisschen Fantasiegeschichte/Drehbuch/Kopfkino erdenken – und dann wieder von vorne. Nur unterbrochen von Bad, Abendessen (diesmal Wasser und Brot) und dann wieder Schlafen – mit Trensenharness.

Aufwachen, rumliegen, warten, dass Melli aufwacht. Heute bin ich mal wieder viel zu früh dran. Normalerweise würde ich jetzt das Book aufmachen und ein bisschen Schreiben. Geht nicht, ich seh nichts und selbst wenn, könnte ich vielleicht versuchen mit der Nase zu tippen, meine Hände taugen nach wie vor zu Nichts. Nach einer Ewigkeit Bad, Frühstück, Bad, Mittagessen. Die Dunkelheit macht mir mittlerweile nichts mehr so viel aus – aber sie ist trotzdem ätzend. Die Langeweile wird aber immer schlimmer. Und das macht, so komisch es sich anhört, die ganze Situation erregend für mich. Ich spüre im Moment ein so starkes Ohnmachtgefühl. Ich spüre so stark die Macht, die Melli über mich ausübt. Allerdings ist diese, sexuell gesehen, überhaupt nicht stark – also die Erregung meine ich. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll. Die Erregung ist ehr einem anderen Gefühl geschuldet. Vielleicht ehr Hingabe. Und ich verzehre mich nach Melli. Sie hat mich in den letzten 2 Tagen nur gefüttert und mich auf Töpfchen gesetzt. Ich habe sie nur zu diesen Zeiten bei mir gehabt – und in der Nacht beim Schlafen. Ich habe ihr beim Schlafen zugehört – so gut es durch das Latex über den Ohren geht, mich vorsichtig so nah es ohne sie zu Wecken geht, neben sie gelegt, nur um sie zu riechen. Ich bin froh, wenn diese Strafe vorbei ist. Ich möchte sie in den Arm nehmen, ich möchte von ihr in den Arm genommen werden. Ich möchte sie streicheln und von ihr gestreichelt werden. Ich möchte sie spüren, einfach nur anfassen. Diese kleinen alltäglichen Dinge, die man sonst so für gegeben hin nimmt und nicht weiter beachtet – ich verzehre mich nach ihnen.

Nachmittag, Bad, Abendessen, Abend. Ich warte. Auf was eigentlich? Ich warte nur noch auf Melli. Auf ihre Stimme, ihre Nähe. Augenblicke in denen ich völlig Glücklich bin auch wenn es noch so wenig ist, was ich bekomme. Und dann taucht Melli auf. Früher als erwartet. Sie nimmt mir alle Fesseln ab. Die Fäustlinge bleiben aber. „Mach die Augen zu und erst wieder ganz langsam auf, wenn ich es dir sage“. Die Latexmaste wird geöffnet und mir vom Kopf gezogen. Meine Haare sind feucht, mein Gesicht fühlt sich ein bisschen „Aufgeweicht“ an. „Jetzt langsam aufmachen“. Ich blinzele vorsichtig. Hinter mir brennt helles Licht. Mir ist bewusst, dass das nicht so hell ist wie ich es empfinde, sondern dass da nur eine Nachtischlampe brennt. Ich muss mich erst wieder an Helligkeit gewöhnen. Als ich die Augen offen halten kann, kniet sich Melli mit einer kleinen Dose vor mich. Die schwarzen Kontaktlinsen. Bitte nicht wieder Dunkel. Doch Melli lässt nicht mit sich verhandeln. Ich versuche es auch gar nicht erst groß. Es ändert sich was und das ist das Wichtigste. Minuten später ist erneut alles wieder um mich herum dunkel. Wir gehen ins Bad, ich werde von Melli unter die Dusche gestellt und abgeseift, meine total verklebten Haare werden ausgiebig gewaschen. Es fühlt sich toll an – ihre Hände überall auf meiner Haut, wie sie jeden Quadratzentimeter berühren. Das habe ich so sehr vermisst. Ich würde sie auch gerne anfassen, aber das geht ja leider immer noch nicht. Abgetrocknet und geföhnt bekomme ich unseren Latexdoppeldildoslip mit den aufpumpbaren Dildos angezogen und Melli vergeudet keine Zeit, mich auszufüllen, bis ich den Kopf schüttel und sie damit bitte, nicht noch mehr zu aufzupumpen, . Darüber bekomme ich meinen Keuschheitsgürtel angelegt, so wie den Keuschheits-BH. Melli hilft mir ein eine Jeans und zieht mir einen weiten Pulli über, die Arme am Körper denn mit den Fäustlingen komme ich nicht durch die Ärmel. Meine Hände werden mit Handschellen vor den Bauch und an den KG gefesselt. Ich möchte eigentlich im Moment keine Heels mehr tragen und Melli ist so freundlich und nimmt ein paar Stiefel mit kleinerem Absatz. Zum Schuss bekomme ich noch einen Mantel übergeworfen und dann gehts nach draußen zum Auto. Sie setzt mich auf den Beifahrersitz und schnallt mich an. Wir fahren. Bestimmt ein oder zwei Stunden. Als wir anhalten nimmt sie mir die geschwärzten Kontaktlinsen heraus. Wir stehen in einer Tiefgarage und steigen aus. Es geht eine kleine Treppe nach oben, dann stehen wir an der Rezeption eines Hotels. Ich werde glaube ich ein bisschen Rot. Mir wird erst jetzt so richtig bewusst, dass ich ja unter dem Pulli gefesselt bin – und wir stehen hier in einer kleinen Empfangshalle, in der sich einige Menschen mit uns befinden. Gedanklich spiele ich alles durch, was passieren kann – von der Ohnmacht bis zum einfachen Stolperer. Ich hoffe, dass Melli sich beeilt und nichts dergleichen passiert. Kurze Zeit später sind die Formalitäten erledigt und Melli bekommt einen Schlüssel ausgehändigt. Ab in den Fahrstuhl und schnell aufs Zimmer.

Melli zieht mich aus – diesmal wirklich bis ich völlig nackt bin und nur noch mein permanent verschlossener Fußreif an meinem Körper Haut bedeckt. Wir steigen zusammen in die Badewanne und ein wundervolles Wochenende mit sehr viel Nähe beginnt – und ich genieße es in vollen Zügen. Auch wenn mich trotz der letzten Tage weder der KG noch meine Eisen wirklich erspart bleiben, der Keuschheitsgürtel fällt wesentlich öfters als sonst – allerdings ist mir das relativ Unwichtig. Ich möchte nur meine Melli berühren und ihre Berührungen, ihre Nähe spüren. Der Rest ist zwar eine schöne, aber dennoch nur Nebensache.

 

43 Kommentare zu “Umschlag 3 – Teil 2

    • Ich bin froh, dass das mit der Zeitform gefällt. Das war meine größte Angst. Es liest sich eben doch anders aber es schreibt sich für mich auch irgendwie schwieriger. Aber wenn es gefällt, dann ist es die Arbeit wert.
      Also vielen Dank für die so positive Rückmeldung Herr Mathieu.

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  • Guten Morgen Kari,

    vielen lieben dank für das grandiose Kopfkino. Wie ich immer sage, köstlich, einfach nur köstlich. „Die Neugierde, ist der Katzes tot“ sag man doch?
    Tja, ich wollte ja unbedingt wissen wie es weitergeht, aber ich wollte eigentlich nicht wissen (da hatte sicher wieder die olle Hekate ihre Finger in den Schicksalsfäden), was auf mich zukommen wird (wenn auch nur in der kleinen Variante). So ein sagenhafter Zufall … … ok, ich glaube nicht an Zufälle … das grenzt schon an pure Absicht bei mir, das ich die richtigen Dinge zur unpassenden Zeit lese. *gg*

    *knicks mach* Dann sage ich mal danke, das ich wieder was gelernt habe und mich schon auf die Langeweile innerlich einstellen kann, wobei, die Frage ist, was schlimmer ist, Langeweile oder Dauerbearbeitung dabei. *gggrrrrr* Ich denke schon wieder viel zu viel nach und seh mindestens 3 Damen im Hintergrund grinsen, wenn sie meinen Kommentar lesen. ^^

    Das wird dann ein weiterer Bericht werden, ich sehe schon *kopf schüttel*, ich werde in 14 Tagen dann nur mehr am schreiben sein. Zwei Tage habe habe ich ja noch „Freiheit“, dann ist es ja so weit. =)

    Also wie gesagt, danke für einen weiteren köstlichen Einblick in die Welt von Kari und Melli.

    Liebe Grüße,
    Oliver

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    • Hi Oliiver,

      bitte, bitte, gern geschehen. Und ich freue mich schon sehr auf deinen Bericht – bin sogar schon… es gibt ja fremdschämen, gibts auch fremdaufgeregt sein? Also jedenfalls bin ich das – fremdaufgeregt. *g*

      Die Langeweile ist echt übel, das kann ich dir schon mal sagen. Bearbeitung ist da eine tolle Unterbrechung!

      LG
      Kari

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      • Huhu Kari,

        dache ich mir schon. ^^
        Also da bin ich überfragt, ob man fremdaufgeregt sein kann, aber da meine Aufregung mit einer ordentlichen Prise Angst und Freude (endlich mal nicht, aus einer von vielen Situationen zu können und auf die Güte meiner Lady angewiesen zu sein) mit jeder Stunde schlimmer wird, kann es gut sein, das auch die Fremaufgeregtheit gibt. *fg*

        *Auf die Fotoliste schreib* „Foto vom Langweilen“ *pfeif*

        Ich bin ja auch schon gespannt, von was allem ich dann danach berichten kann. ^^

        Liebe Grüße,
        Oliver

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  • Hey Kari,

    wie immer ein wundervoller Beitrag. Nicht nur der Inhalt, sondern auch der Stil ist wirklich schön, da liest man gerne.

    Vielen Dank, dass du dein Privatleben so mit uns teilst.

    Und vielen Dank an Melli für die immer wieder tollen Ideen!
    Ich freue mich schon, wieder von dir zu lesen, auf welchem „Kanal“ auch immer!.

    Viele Grüße
    Nora

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    • Hi Nora,
      der andere Kanal folgt, der war nur kurz etwas ausgesetzt wegen zu vieler anderer Baustellen. Den Dank richte ich Melli aus. Sie wird sich bestimmt darüber freuen. Und bitteschön, ich teile doch gerne – vor allem mit solch netten und lieben Menschen, wie ich sie hier kennengelernt habe. 🙂

      LG
      Kari

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  • Hallo Kari,

    ich lese jetzt seit Anfang des Jahres deinen Blog und bin absolut von der und deinen Geschichten gefesselt. Deine Art zu schreiben ist einfach toll und Mellis Ideen faszinieren mich so sehr, dass ich versiche gedanklich in deine Haut zu schlüpfen.

    Leider habe ich nicht so eine tolle Partnerin wie du und kann es daher nicht so ausleben. Da ich aber auch noch recht neu in der Szene bin, fehlen mich auch noch einige Utensilien. Besonders haben mir es deine Kontaktlinsen angetan doch leider habe ich noch keine gefunden die eine völlige Blindheit zulassen. Auch habe ich nocg keine wirklich abschließbaren Ballett-Heels gefunden. Vielleicht kannst du mir ja mal eine Mail schreiben, mit nem Link wo du sie her hast.

    Ich danke dir für all deine tollen Berichte und Anregungen.

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    • Hi!

      Ganz viel Sorry, dass ich erst jetzt auf den Kommentar antworte, bzw. ihn Freigebe – Akismet – der Spamfilter – hat wohl einige Kommentare gleich weggelöscht, bzw. in den Spam einsortiert – so wie Deinen. Bin erst gerade zufällig darüber gestolpert und hab sie natürlich sofort „entspamt“.

      Auch durch meine Kontaktlinsen kannst du noch Lichtquellen „sehen“ – also als helleren Fleck – aber das wars dann auch – und es sind die Pocket Darkroom Dinger – ich glaube mittlerweile mit die Gängigsten.

      Die abschließbaren Ballett-Heels haben wir glaube ich aus England – müsste ich Melli mal bitten die Rechnung rauszusuchen, sie hat sie bestellt. Aber ich hab mal kurz gegoogelt und wenn du „Ballet Boots Abschließbar“ eingibst, dann findest du ein paar Shops, die welche im Programm haben – auch deutsche.

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  • Hi,

    Erstmal ein großes Lob für deinen Schreibstil und deinen Blog im Ganzen – einfach super!

    Ich hab da aber eine kleine Frage: Habt ihr eine besondere Latexmaske oder wie sorgt ihr dafür, dass sie nicht beim schlafen sich so verdreht das die Nasenöffnungen verdeckt sind?

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    • Hi Prof,

      deswegen ja auch beim Schlafen keinen geschlossenen Knebel sondern die Trense, da man das Verrutschen der Maske nie ausschließen kann. Selbst nur Knebel, ohne Maske und das Risiko verschlossener Nasenlöcher, würde ich nicht machen. Das ist zu gefährlich und geht nur, wenn Melli nicht schläft und mich die ganze Zeit beobachtet.

      LG
      Kari

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  • Hallo Kari.

    Vielen Dank für diese überaus schöne erotische und emotional Geschichte aus deinem Leben. Ich lese deine Geschichten immer sehr gerne und kann es dir sehr oft nachfühlen.

    Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, so eine lange Zeit isoliert zu sein. Einerseits hoffe ich insgeheim, dass meine Mistress so etwas auch mal mit mir anstellt. Auf der anderen Seite habe ich aber auch Angst vor der Einsamkeit, vor der Hilflosigkeit und vor dem Verlangen nach Abwechslung in einem solchen Moment.

    Liebe Grüße auch an deine Lady
    Sklave Holger

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    • Ja, genau das war und ist auch immer noch auch meine Meinung. Ums mal so zu sagen, die Erregung, basierend auf der Vorstellung wie es sein würde, als ich die Passage im Buch gelesen habe, war sehr intensiv – der Anfang vom selbst Erleben ebenfalls – die vielen Stunden während dessen eine Mischung aus Erregung und ein Ende wollen (größerer Teil allerdings dann doch bei der Erregung auch wenn es zwischenzeitlich sowas von tierisch Langweilig war – also so Langweilig erregend… ich weiß nicht ob man das verstehen kann – ich glaube man muss mal Langzeitfesselungen o.Ä. gemacht haben, bei denen man wirklich nichts machen kann, um dieses Gefühl zu nachvollziehen zu können) – und in der Nachbetrachtung läuft mir ein genüsslicher Schauen über den Rücken und ich bin sofort wieder erregt.
      Also alles zusammen irgendwie… eine komische Mischung. *g*

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  • Guten Morgen,
    wie immer ein sehr schöner Beitrag Inhaltlch, sehr erregend und Ideen fördernd. Ich lese hier schon eine ganze Weile mit und muss sagen ein sehr sehr guter Blog.

    Aber was mir auffällt ist das die Blogbeiträge leider oft sehr holprig zu lesen sind wegen diverser fehlerhafter Satzstellungen oder Schreibfehler. Dies bringt mich wiederrum zu dem Gedanken das der Dom auch sehr auf die öffentliche Wirkung seiner Sub achten sollte. Den die representiert ja nicht nur sioch selbst. Aber vielleicht liegt ja der Grund für die unstimmigkeiten ja nur an Mangelnder Konzentration und genauigkeit.

    Jedenfalls würde ich mehr darauf achten das die Subie ihre Tätgkeit etwas genauer und sauberer ausführt.

    Aber trotzdem ein super geiler Blog

    Mfg Johannes

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    • Hi!
      Fehlerhafte Satzstellungen? Das ist mir jetzt noch nicht aufgefallen – ehr, meine Bandwurm- und tausendfach eingeschobenen Sätze, aber daran arbeite ich. Bitte Beispiele, damit ich das abschaffen kann. Schreibfehler weiß ich – das kommt von tausend mal umstellen, tausend mal neu schreiben und irgendwann einfach blind dafür werden (und denken – ne, das ist jetzt gut so, ich hab keine Lust mehr noch mal drüber zu lesen, sonst stell ich zum tausendundeinsten Mal wieder um). Aber ich finde, dass ich noch einen ganz akzeptablen Fehlerquotienten habe. *g* Ich weiß, ich könnte noch mal ne Rechtschreibkorrektur drüber laufen lassen. Das werde ich in Zukunft auch machen, denn ich habe ja ab diesem Beitrag ne Korrekturleserin (wenn sie denn alles entdeckt – hier ja anscheinend nicht wenn du das so explizit ansprichst, da werde ich mir wohl mal ne Strafe ausdenken müssen!! *g*) und ab jetzt kann ich deswegen nicht mehr sagen „wer Rechtschreibfehler finden, darf sie behalten“, denn für jede 10 Fehler wird es eine Strafe geben, bzw. meine Korrekturleserin darf sich wünschen wie ich die nächste Stunde oder so verbringn. Was es sein wird, das wird im Moment noch von meiner Herrin ausbaldowert. 🙂

      Aber mal abgesehen davon, es freut mich, dass er dir trotzdem gefällt. 🙂

      LG
      Kari

      PS: reprenentieren wird richtig repräsentieren geschrieben und sioch sollte bestimmt sich heißen, oder? Unstimmigkeiten wird im Übrigen groß geschrieben und… *ggg*

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      • Mist wer im Glashasu sitz sollte nicht mit Steinchen schmeisen. Aber die verflixte Tastatur hängt halt ab und an mal 😀 Aber Mit Satzstellungen meine ich wohl dann die Sätze die Madame wohl immer umschreibt, das liest sich nämlich holprig und passt manchmal, aber nur sehr selten man merkt es ja kaum, dann irgendwie nicht ganz zusammen.

        Nein aber im Ernst ein sehr sehr guter Blog.

        Ein Tip zur güte es hilft manchmal Den Text erst fertig zu schreiben, dann zu ändern und zu einem späteren Zeitpunkt, bevor man ihn veröffentlicht noch mal selbst lesen, man findet dann sehr leicht dann die Unstimmigkeiten.

        Ich freu mich schon sehr auf weitere Beiträge deines Blogs, naja meine Subie auch aber dann bedauert sie es auch wieder wenn ich dann auf gute Ideen komme dank deines Blogs.

        Mach weiter so!

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        • Das mit der hängenden Tastatur geht mir auch immer so! *ggg*
          Du glaubst gar nicht wie oft ich die Texte lese – ich nehm mir auch immer einen Tag Abstand um sie ein letztes mal zu lesen, bevor ich sie veröffentliche. Aber dann änder ich wieder was und dann hab ich keine Lust noch mal nen Tag zu warten, dann noch mal alles zu lesen – und dann änder ich ja doch wieder was und das Spiel würde von vorne beginnen. Aber ich schau mal, dass ich das noch etwas besser unter Kontrolle bekomme – und vor allem nicht so lange Sätze schreibe.

          Und ja, ich mach weiter! 🙂

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      • Ja das mit den Mischmasch Gefühlen kenne ich.. Findet man das jetzt gut oder nicht? Aber eigentlich sollte man es doch gut finden..
        Ein ewiges hin und her 🙂 habe totalen respekt vor dir, das du das so kannst, in dieser „krassen“ form. Das wäre etwas zu viel für mich persönlich! Aber ich finde deine beiträge toll geschrieben, und finde es immer wieder interessant zu lesen :))

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        • Unterm Strich ist es ja auch so. Ich mag aber den Zwang und das Gefühl des Machtgefälles (meiner „Ohnmacht“) und Zwang ist es eben so richtig erst, wenn man nicht in Jubel ausbricht, wenn was passiert. Es muss ein bisschen unangenehm sein, ansonsten kommt dieses Gefühl nicht wirklich auf. Von daher ist es auch irgendwie geil, wenn es gerade auch mal ätzend ist. Ist wie bei Züchtigungen – ich mag Scherzen nicht, sie machen mich nicht an, also SM ist eigentlich nichts für mich – aber wenn sie mir durch eine Strafe zugefügt werden, dann ist das wieder was ganz anderes – da kickt die Strafe und eine Strafe muss nun mal unangenehm oder schmerzhaft sein, sonst ist es keine Strafe.

          Ich empfinde die Form meist gar nicht so krass. Ist einfach ein ausprobieren und wachsen damit. Aber mir ist durchaus bewusst, dass es für Andere schon krass wirken kann.

          Dankeschön für das Kompliment. Ich hab deinen Blog ja gerade erst entdeckt – und ich werde mich mal die nächsten Tage einlesen. 🙂

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          • Mir geben die schläge und das „erwischt werden“ den kick 😉 und SM ist mehr was für mich, als deine Art der Lustgewinnung 🙂 aber jeder so wie er mag 😉
            Sind ja noch nicht so viele beiträge, also auch nicht soo wahnsinnig viel zu lesen 😀 aber ich hoffe mein Blog gefällt 😉

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      • Na ja, ansonsten wärs ja auch Langweilig wenn alle nur das Gleiche mögen würden. So hat man die Chance noch neues Kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Aber erwischt werden ist auch für mich was geiles.

        Das was ich bei dir schon gelesen habe hat gefallen (sonst hätte ich dich nicht abonniert *g*).

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  • Hi,
    ich finde die Zeitform auch super!
    Der 2. Teil war für mich jetzt weniger erregend und mehr spannend… an mehr als 4 Stunden alleine langweilig gefesselt habe ich noch nicht mal gedacht, und ihr Melli macht Tage, toll!:) Dauernde Dunkelheit ist übrigens ne Foltermethode, nach genügend langer Zeit gibt’s wohl Auswirkungen aufs Funktionieren des Gehirns.

    Wenn ich fragen darf, wie wäre es für dich gewesen wenn Melli euch im Hotel keine „schöne“ Zeit gemacht hätte (danach hört es sich zumindest an) sondern sie dich im Hotel egoistisch zu ihrem Vergnügen benutzt hätte?

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    • Also wenn es danach nicht gaaaanz viele Kuscheleinheiten gegeben hätte… keine Ahnung – garantiert sehr traurig und bis zu nem Sub-Drop wäre wohl alles drinnen gewesen – die 60 Stunden waren schon sehr sehr anstrengend. Zum Glück hab ich aber ne Herrin, die ganz genau weiß, wann ich wieder Kraft tanken muss.

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  • Hi Kari, toller Blog.
    Ich hab da mal eine Frage zu dem Flogger oder auspeitschen so Grundsätzlich. Wie stark ist sowas? D.h. gibt es sowas was quasi kein Schmerz verursacht? Also sich so anfühlt als würde man die Haut nur streicheln? Ich würd sowas gern mal probieren, aber ich weiß das alles was über Streicheln & Schmusen rausgeht mir sofort die Stimmung verhagelt, selbst wenn ich schon vorher ein Höhepunkt hatte und mir eigentlich alles egal ist. Einmal leicht/mittelstark Kneifen oder leicht mal mit den Nägel gekratzt werden und das wars dann.

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    • Hallo Nordherzchen,

      erst mal danke, freut mich sehr, wenn er gefällt.
      Zu deiner Frage: Das ganze ist so stark, wie der Peitschen-Schwingende es will. Egal welches Schlaginstrument, alle tun weh wenn man damit zuschlägt – je nach dem wo und wie stark eben stärker oder weniger stark. Aber man muss ja nicht unbedingt damit schlagen. Gerade z.B. ein Flogger eignet sich auch dazu einfach nur über die Haut zu streichen – und ich finde, mit dem lässt sich auch am Besten dosieren. Also wenn, dann würde ich dir erst mal zu einem Flogger raten.

      LG
      Kari

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      • oki. danke. So recht weiß ich nicht, aber es hilft mir schonmal weiter.
        Hintergrund bei mir ist: Ich hatte mit meiner Ex-Partnerin mal gemeinsam ein recht harten Drop nachdem sie sich von mir hat lecken lassen ( Facesitting quasi / sie oben / ein Arm locker mit einem weichem Schal gefesselt ) und nach dem mitteleren Kniff an meinen Süßen hab ich sie runtergeboxt von mir. Sie viel vom Bett seitlich auf den Boden und hat sich sofort ergeben so das ich von ihr abgelassen hab. ( beide lange Kampfsporterfahrung / normal bin ich in der Partnerschaft – Liebesleben leicht Sub, aber im Leben sehr deutlich Dom). Danach war bei uns 2-3 Wochen Heulen, ganz viel Tee, reden und verarbeiten nötig.
        Das lass ich kein 2.te mal zu, schon garnicht weils für meine Partnerin gefährlich werden könnte weil ich in dem Moment ins Dom gehe und sie sich quasi sofort unterwerfen müste. Sonst seh ich sie als Angreiferin bzw. Feind in dem Moment an.

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      • Das ist zu gefährlich, wenn bei dir da sozusagen schon bei kleinen Auslösern die Kontrolle aussetzt und du dich angegriffen fühlst – sowohl für sie als auch für dich. Dann würde ich vielleicht ehr ganz davon absehen, oder es mal andersherum probieren. Vielleicht entdeckst du ja ne sexuell dominante Ader an dir und sie ne devotere. Aber beim Ausprobieren immer ganz vorsichtig an alles herangehen. Alles in vielen kleinen Schritten steigern.

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      • Hi Kari, hab ich schon probiert mit meiner Ex damals. Wir sind inzwischen vom Gerricht getrennt worden und nicht mehr zusammen und ich wieder auf der Jagt. Also so seit 3-4 Jahren wieder auf der Jagt.

        Zur Sache:
        Ne nix … im Dom Modus ( so nenn ich das mal ) komm ich nicht soweit als das ich mein Kopf abschalte. Die Rolle halte ich immer solange Männer oder mir fremde in der Nähe sind. ( Lesbisch / nie was mit Typen gehabt aus Überzeugung )
        Nur wenn ich bei, für mich, fremden Frauen merke das die selbst Dom sind, lass ich mich fallen. Da merk ich auch richtig wie ich scharf werd und mich hingebe soweit das halt geht.
        Wobei mein Sub Verhalten nicht sehr augeprägt ist denke ich mal, eher ein kleiner Nebenschauplatz. Hauptschauplatz ist bei mir eher „Outdoor“ aber so das man nicht gesehen werden kann. Reiz an der Gefahr eben grad nicht erwischt bzw. gesehen zu werden. Aber man ist ja neugierig was die anderen so treiben.

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  • Einen echt interessanten Bericht hast Du da geschrieben, und da du das ja auch schon so viele Jahre machst kann man auch echt sehen das es eine Leidenschaft ist. Da ich noch nicht so erfahren bin hier aber noch 2 Fragen wenn das OK ist:

    Wie hast du die Lange Dunkelheit verkraftet, hat dein Körper nicht irgendwie verrrückt gespielt, vorallem als ihr dann anschließend auch noch die Kontaktlinsen verwendet habt? Welche Maske habt ihr verwendet?

    Wie verträgst Du eigentlich die Ketten oder den KG? Ich habe das Problem von Handschellen ziemlich schnell blaue Flecken zu bekommen und das ist wenn man rausgeht nicht immer angenehm. Mit dem KG ist es nicht möglich Sport zu machen oder?

    Währe es eigentlich möglich von der Maske den Schuhen und den Fäustlingen auch mal Fotos online zu stellen (natürlich ohne Inhalt) kann mir da noch nicht richtig was drunter vorstellen (Bin noch recht am Anfang 😉

    Ich hoffe auch auf eine Fortführung, deine Berichte lesen sich super spannend.

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    • Nun ja, ich hab Lichter und Lichtblitze gesehen wo keine waren, hab Bilder vor meinem Auge gesehen, Häuser, Menschen, Schatten. Ich hab mal nachgelesen und das scheint wohl das Gehirn zu sein, was sich selbst Input fabriziert, bzw. die Nervenzellen der Augen, die dem Gehirn mitteilen, dass sie noch da sind. Ich hab nicht drauf geachtet, oder vielleicht war es auch noch zu kurz, aber ich hab gelesen, dass schon nach kurzer Zeit (Experimente mit 120 Stunden) andere Sinne wie Hören und Tasten geschärft werden. Es war schon hart, aber ich bin nicht wahnsinnig geworden. *g*

      Das war eine Latexmaske – ohne Augenöffnung.

      Handschellen sind auch schlecht für sowas. Sie sind recht schmal und drücken sich schnell ein – sitzen nicht gut. Ich hab Eisen, die angepasst sind. Sie liegen auf, aber nicht zu eng – und sie sind breit. Das ist dann was ganz anderes als Handschellen.

      Den KG bekomme ich ja nachts abgenommen. Wir haben am Anfang mit Dauertragen experimentiert, aber das war nichts. Es gab Druckstellen und ich hatte schnell ein paar gerötete Stellen. Durch die Stunden nachts ohne, kann sie die Haut erholen – anders gehts bei mir nicht. Ich muss gestehen, dass ich noch nie auf die Idee gekommen bin mit dem KG Sport zu machen – und ich würde auch sagen, dass geht nicht.

      Was die Fotos an geht, ich bin am Überlegen mal ein kleines Glossar „unser Spielzeug“ aufzusetzen – allerdings weiß ich noch nicht, wie und ob ich das mit Fotos, Links oder Zeichnungen löse.

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  • Huch, da komm ich mal endlich wieder dazu, die noch ungelesenen Beiträge deines Blogs zu lesen und dann gleich so eine Überraschung. Beim ersten Teil hab ich noch gerätselt, welche Szene aus meinem Roman ihr da nachstellt, dachte zuerst an die Flur-Szene, bis ich dann drauf gekommen bin, dass ihr Jeffs Empfehlung befolgt habt. War sehr spannend zu lesen und erregt bin ich jetzt auch …

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    • Ja, es gibt ja einige Szenen in deinem Buch die mich über alles angemacht haben – darunter die besagte Flur-Szene (ich hoffe ja, dass die auch noch in einem Umschlag steckt) und der Moment in dem Jeff diese Empfehlung ausspricht. Ich bin gerade dabei deine Mail zu beantworten – die ist ziemlich lange liegen geblieben… mal wieder Schande über mich. Da steht im bereits geschriebenen Teil auch etwas zu dem Beitrag – nämlich dass, wenn das die Strafe für weglaufen ist und die ein oder zwei Wochen oder gar länger durchgeführt wird… Ich hab seit dem Erlebnis, wenn Melli mich zu sich gerufen hat – ob für Strafe oder sonst was, nicht einmal gezögert, sofort zu ihr zu gehen und ich hatte keinen Drang mehr ein „fang mich doch wenn du kannst“ auszusprechen oder gar nur zu denken. Obwohl.. so langsam…. *lach*

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      • Kein Problem, wenn die Mail ein wenig liegen geblieben ist. Ich kenn das.
        Und das mit dem Gefügig sein, weil die Strafe so heftig war, kenn ich auch. Hält aber meist nicht lange an, irgendwie vergisst man das dann wieder oder glaubt, der andere hats vergessen. Dem ist aber meistens nicht so.

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        • *g* Das passiert mir auch recht häufig. Irgendwann verblasst bei der Strafe der unangenehme Teil und nur der Geile bleibt übrig – und dann kann es leicht passieren, dass ich über die Stränge schlage… die Erinnerung setzt dann aber schlagartig beim erneuten Einfahren der Strafe wieder ein – nur zu spät und „dummerweise“ auch wieder nur Zeitlich begrenzt… 😉

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      • Ja, das stimmt. Es bleibt mit der Zeit nur noch der Erinnerungsteil übrig, an dem man sich aufgeilt. Schlimm wirds erst dann wieder, wenn man merkt, dass die Strafe einem erneut bevorsteht. Da hilft aber dann auch kein Betteln und Flehen mehr, man könnte sich nur noch in den Arsch beißen.

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