Blogparade trifft 24 Stunden – ein stinknormaler Tag in unserer Beziehung – Teil 4

Veröffentlicht 9. Februar 2018 von karimausi

Hallo meine lieben Leser/innen – und schon wieder treibt mich die Blogparade dazu einen Artikel zu schreiben. Gar nicht schlecht, sonst hätte es jetzt vermutlich keinen gegeben. Das neue Jahr hat gleich viel Arbeit gebracht und zusätzlich liege ich gerade auch noch seit ein paar Tagen im Bett – die Grippewelle hat auch mich erwischt. Wobei ich keine Grippe habe sondern viele andere böse Erkältungserkrankungen (Halsentzündung, schlimmer Husten und Schnupfen).

Aber genug der körperlichen Probleme – widmen wir uns dem Thema um das es geht und mit dem Ben Wilder bereits vorgelegt hat und in den kommenden Tagen Margaux Navara, Tanja Russ und Tomasz Bordemé noch nachlegen: #Geräusche.

Zuerst dachte ich, ach, das ist doch total einfach was dazu zu schreiben. Es gibt so viele Geräusche, die mir Gänsehaut auf die Arme oder den ganzen Körper zaubern. Aber dann wurde mir klar, einfach nur Aufzählen ist ja auch total Langweilig: das, macht mich an, das auch, und kennt ihr das Geräusch? Gänsehaut….. klasse, oder?
Da ist ja ne Gebrauchsanweisung zu lesen vermutlich interessanter. Also was tun? Nach viel Grübeln und lange vor mir Herschieben – weil ich einfach keine zündende Idee hatte – habe ich mich, heute noch immer im Bett liegend, dazu entscheiden, einen halbe Stichpunktbeitrag, der noch im Entwurfsstadium herum lag, zu nehmen und endlich fertig zu schreiben – eben mit Augenmerk auf das Blogparadethema. Ich hoffe das ist mir gelungen, denn irgendwie ist mein Kopf nur so halb da… die andere Hälfte verweilt hustend und schniefend weit entfernt im frostigen Land der Krankheiten.


18:06

Die Zutaten sind ohne größere Unfälle abgelegt. Anna hat nicht einen Finger gerührt um mir dabei zu helfen. Sie hat ihre Anweisungen und wird, so wie sie übers ganze Gesicht grinst, diese heute auch einhalten.
„Komm her und stell dich mit dem Rücken zu mir. Wir werden mit dem Knebel anfange, damit du nicht rum meckerst und ich Melli noch mehr Schlechtes über dich zu berichten habe.“ haucht sich mir mit ihrer lieblichen aber befehlsgewohnten Stimme ins Ohr.
Bevor die alte Petzte wirklich mehr von dem tut, was Petzen eben so tun, beziehungsweise ich tatsächlich noch den ein oder anderen (in Annas und Mellis Sinne) unangebrachten Kommentar zum Besten gebe, gehorche ich ihr lieber, wenn auch nicht ohne noch mal meine Augen zu verdrehen – was sie leider sieht.

*Patsch*

Nicht all zu fest, aber doch so, dass es brennt. Die Ohrfeige habe ich nicht kommen sehen. Verdutzt und etwas vorwurfsvoll schaue ich Anna an. Ich bin genauso sprachlos wie bei der Ersten, die ich von Melli kassierte. Anna!

„Benimm dich!“ flüstert sie leise aber bestimmend und ohne auch nur die kleinste Gefühlsregung. Der Klang ihrer Stimme lässt mich vor Erregung erschaudern.

18:13

Der Knebel sitzt fest. Anna hat die Riemen um meinen Kopf sehr eng angezogen. Der Plastikeschwanz, der zwischen meinen Lippen klemmt, drückt tief in meinen Mund. Die Eisen an Hals und Händen hat sie mir bereits ebenfalls angelegt. Anna kniet vor mir und ist dabei, die Balletts zu verschließen, in denen meine Füße stecken. Ich höre die gänsehauterzeugenden Klicks, die beim Schließen der letzten kleinen Vorhängeschlösser entstehen und mir sagen, dass Befreien unmöglich ist. Das wird bestimmt wieder ein übles rumgeeier, so lange wie ich diese extremen Absätze nicht mehr an hatte.
Ein Blick auf die Uhr macht mir klar, dass ich nie im Leben um halb fertig sein werde, wenn Anna noch weiter so langsam mit ihrer „Arbeit“ voranschreitet. Ich spüre schon die Striemen des Rohrstocks auf meinem Hintern, höre das Klatschen, wenn das Rattan auf meine Haut schlägt. Ich überlege fieberhaft, wie ich das Essenkochen beschleunigen kann, lege mir die Zubereitung gedanklich zurecht, um so schnell wie möglich alles fertig zu bekommen.

„So, das war es fast meine Liebe“ meldet sich Anna, kommt hoch und dreht mich ruckartig von sich weg. Ich versuche mit zwei wackeligen Schritten das Gleichgewicht zu behalten und merke dabei, dass da mehr an meinen Füßen ist, als nur ein paar extrem hohe Heels. Muss das sein? Die Eisen, die sie mir vermutlich während meines gedanklichen Ausfluges unbemerkt angelegt hat, umschließen leider nicht nur meine Knöchel, sondern sind auch mit einer recht kurzen Kette miteinander verbunden, wie mir ein Blick nach Unten verrät. Fortbewegung nur in kleinen Tippelschritten – das ist genau das, was man beim Kochen benötigt.

„Jetzt fehlen nur noch die Hände.“

Begleitet vom leisen Klimpern der vielleicht 40 Zentimeter langen Ketten, mit denen sie meine Handeisen mit der kleinen Öse an der jeweiligen Seite meines Keuschheitsgürtels verbindet, weist mich Anna noch ein weiteres Mal mit einem süffisanten Lächeln darauf hin, dass ich mich gleich beeilen solle, schließlich hätte ich nur noch 15 straffreie Minuten. Oh wie gerne hätte ich ihr auch ein paar Ohrfeigen verpasst – aber solche, die richtig weh tun!

Anna klinkt eine dritte, wesentlich dickere und längere Kette, an meinem Halsreif ein und führt mich in die Mitte der Küche. Unter lautem Kettenrasseln und mit einer geübten Bewegung befestigt sie das andere Ende mit einem schweren Schloss am genauso schweren Eisenring in der Wand.

„Fertig!“ strahlt die gemeine Kerkermeisterinsgehilfin mich an. „Nun kannst du mit dem Kochen anfangen.“

19:00

Lady Mellanie kommt mit auf dem Boden klackernden Ansätzen die Treppe von oberen Stockwerk ins Wohnzimmer herunter. Sie trägt ein sehr brustbetonendes Latex-Top und hautenge Beinkleidung aus selbigem Material, dazu ihre schwarzen Overknees. Ihre durchtrainierte Figur kommt voll zur Geltung – eine Erscheinung, die mich wuschig werden lässt.

Nach dem mich Anna vor ein paar Minuten vom Wandhaken befreit hat, ist nun auch der Tisch fein säuberlich gedeckt. Mir ist auch nur ein Teller heruntergefallen und klirrend in zwei Teile zerbrochen. Lecker duftet das fertige Essen auf dem Herd. Ich bin mir sicher, dass es, auch wenn ich nicht abschmecken konnte, doch hervorragend munden wird.
„Hmmmmm. Das riecht ja hervorragend. Wenn es auch nur ansatzweise so gut schmeckt wie es der Duft verspricht, dann bin ich sogar geneigt, ein wenig Milde walten zu lassen. Aber warten wir das lieber erst ein mal ab“
Unsere Herrin schreitet zum Tisch. Anna zieht ihren Stuhl zurück und schiebt ihn wieder heran, als sie sich setzt.

„Danke meine brave Sklavin“

Der zurechtweisende Blick in meine Richtung, den sie beim Aussprechen des Lobes für Anna auf mich heftet, ist für keine der Anwesenden zu übersehen. Jaja, du mich auch, denke ich mir. Ich bin doch nur ne halber Stunde zu spät dran!
Mit meinem gefürchteten „Sehe-Ich-Gar-Nicht-So-Blick“ stiere ich zurück, während ich neben dem Tisch an der Wand stehend auf das Zeichen warte, mit dem Auftragen anfangen zu dürfen.

„Anna, setz dich zu mir. Ich denke Kari wird und heute nicht am Tisch mit ihrer Anwesenheit beehren sondern auf ihr Essen verzichten und uns zwei bedienen. Was meinst du?“
Mellis IMEWDM-Blick (zur Erläuterung für die Nichtwissenden: Ist mir egal was du meinst) ist mit einem leichten Schmunzeln unterlegt.

Mein SIGNS-Blick wandelt sich in den noch gefürchteteren „Boah-Du-Gemeine-Arschkrampe-Blick“.

„Gerne Herrin. Mit Verlaub, ich empfinde es aber als eine zu geringe Strafe für die Beleidigung eurer…“ – kurze Dramaturgiepause – „… Führungsqualitäten, die sie vorhin in ihrer Abwesenheit von sich gegeben hat. ‚Hat die sie noch alle?‘ verdient eigentlich eine härtere Bestrafung, Herrin.“ Anna grinst mich unverhohlen an.

Blick…. Töten…. schau her Anna!!! Schau mir in die Augen! Sehe die Hölle in die du kommen wirst. Ich bin Luzifers kleine Schwester! Du wirst leiden!!! LEIDEN!!!!

„Warten wir mal ab, was sie da tolles gezaubert hat. Wenn es wirklich gut ist, ist es Strafe genug, wenn sie es nicht kosten darf.“

19:04

Das Essen steht auf dem Tisch.

19:40

Da Lady Mellanie sich keine weiteren Gemeinheiten hat einfallen lassen und mein Essen mit vielen „Hmmmm“, „Sehr lecker“, „Formidable“, „Hast du gut gemacht, Kari“ quittiert wurde, kann ich davon ausgehen, dass es sehr gut geschmeckt hat. Leider durfte ich das nicht selbst herausfinden. In dem Punkt hat unsere Herrin ernst gemacht. Ich habe nicht ein bisschen davon abbekommen. Und das ist wirklich sehr fies. Mein Magen knurrt schon seit ich angefangen habe zu Kochen und ohne mich selbst loben zu wollen, das was ich da gezaubert habe riecht auch verdammt noch mal göttlich.

„Du darfst nun abdecken.“ wendet sich Lady Mellanie an mich. „Wenn du fertig bist und die Küche aufgeräumt ist, meldest du dich bei mir. Wir haben noch eine kleine Strafe offen. Du weißt warum.“

Ich nicke ergeben und murmele sabbernd ein unverständliches „Ja Herrin“ in meinen Knebel.

Während es sich die Beiden auf dem Sofa bequem machen, einen Verdauungs-Espresso zu sich nehmen und den Fernseher einschalten, bringe ich mit kleinen kurzen Schritten je zwei schmutzige und ein sauberes Gedeck zurück in die Küche.

20:13

Pünktlich zum abendlichen Film bin ich fertig damit, die Küche aufzuräumen. Die Spülmaschine läuft, das Schlachtfeld des Kochens gesäubert und ich hab immer noch Hunger. Grummel.
Melli und Anna flezen auf dem Sofa. Anna liegt mit ihrem Kopf auf dem Schoß meiner Frau, bekommt die Haare gestreichelt, gibt dabei Laute des Genusses von sich und schaut noch die letzten Sekunden des Wetterberichtes, während Melli sich mit der anderen Hand ein Buch vor die Nase hält.

„Herrin, wie es aussieht ist Kari mit der Küche fertig. Zeit für ihre Strafe, oder?“

*giftgalleundsonstwasaufannasprüh* – parallel der BDGA-Blick.

Unsere Herrin schaut mich an.

„Da hat sie recht. 41 wenn ich das richtig sehe, oder?“

Ähhhh… NEIN! Ich versuche mich bemerkbar zu machen.

„Hmmmfpf… mmmmm… pfffmf“

„Was will sie? Anna, sei so lieb, und nimm ihr doch mal den Knebel raus. Ich verstehe sie nicht.“

Anna steht auf und kommt zu mir herüber. Sie löst zwei der kleinen Schlösser, die dafür sorgen, dass ich den Knebel nicht selbst abnehmen kann – sollte ich überhaupt dran kommen – und zieht mir den Plastikschwanz, gefolgt von einem Schwall Spucke, nass schmatzend aus dem Mund.

„34! Es waren nur 34 Minuten! Ich hab genau auf die Uhr geschaut!“ platzt es aus mir heraus.

Melli gibt Anna ein Zeichen, Mit ein klein wenig Gewalt drückt sie das Gummiding wieder zwischen meine Lippen und reißt meinen Kopf an den Riemen ziehend nach hinten.

„HMMMMMM!!!!!!“ protestiere ich lauthals. Doch das nutzt nichts. Anna schließt die Riemen und zieht mich an der Kette, die nach wie vor an meinem Halsreif befestigt ist und jeden meiner Schritte bis dato rasselnd begleitet hat zu Melli, so dass ich kaum mit meinem kleinen Tippelschritten hinterher komme. Meine Herrin steht auf und wirft mir einen tadelnden Blick zu.

„Ich glaube es waren 50 wenn ich mich so recht erinnere.“

20:20

Meine Kopf steckt zwischen Annas Beinen und meine Nase berührt den Teppich im Wohnzimmer. Sie kniet vor mir, halb auf der Kette und fixiert meinen Kopf mit und zwischen ihren kraftvollen Schenkeln, ihre Hände fest meinen Nacken umgreifend und nach unten drückend. Ich selbst knie vornübergebeugt, meinen Hintern in die Höhe gerichtet. Melli steht über mir, bereit meine Handgelenke von den Eisen.
Immer wieder ein komisches Gefühl. Die meiste Zeit vom Tag trage ich diese Hals-, Hand- und Fußfesseln – und die sind nicht wirklich leicht. Das Gewicht fällt mir bewusst allerdings gar nicht mehr auf – hingegen wenn es fehlt, dann ist das ein sehr komisches und „unnormales“ Gefühl.
Allerdings habe ich auch kaum Zeit mich weiter auf dieses Fehlen zu konzentrieren. Melli packt meine Arme und biegt sie ausgestreckt nach hinten. Sie schiebt etwas weiches, das kalt auf meinem Rücken zum liegen kommt, unter sie und steckt meine Hände in das engere untere Ende. Ich brauche nicht ein mal zwei Gehirnzellen um zu erkennen was das ist. Zu gut kennen ich dieses Gefühl, zu gerne mag ich, wenn ich sie angelegt bekomme: Monogloves. Rkrkrkrkrkrkrkrk. Das Geräusch des sich schließenden Reisverschlusses lässt mein Lustzentrum einen Schwall Botenstoffe in jede Faser meines Körpers schicken. Meine Unterarme werden von der sich aufbauenden Enge zusammengepresst. Rkrkrkrkrkrkrk. Meine Schultern werden leicht nach hinten gebogen. Rkrkrkrkrkrkrk. Meine Oberarme werden stramm umfasst als Melli die letzten Zentimeter verschließt. Sie fädelt die beiden Lederriemen, die am oberen Ende der ledernen Hülle befestigt sind, unter mir nach vorne, kreuzt sie über meine Brust, um sie über meine Schultern wieder zurück zu den am Monoglove befindlichen Schnallen zu führen. So festgezurrt verhindern sie, dass ich ihn abstreifen kann. Der eingearbeitete Riemen, der um meine Handgelenke liegt, wird von meiner Herrin ebenfalls noch fachfraulich geschlossen. Ich versuche meine Arme zu bewegen. Das Leder knarzt wie die Balken eines im Wellengang treibenden Bootes – unnachgiebig, allen äußeren Einflüssen trotzend. Gänsehaut. Kaum Bewegungsspielraum.

„Ziehen wir sie hoch“ meint Melli und Anna entlässt meinen Kopf in die Freiheit.

20:25

Ein Seil, das an die Öse am unteren Ende – also bei den Händen – des Monogloves geknotet ist, hält meine Arme nahezu senkrecht zur Decke gerichtet, während mein Körper so in die Wagrechte gezwungen wird. Eine Spreizstange zwingt meine Füße weit auseinander. Anna hat sich über mich gestellt und hält meinen Kopf zwischen ihren Beinen fest, so dass ich mich nicht wegdrehen kann, während Melli hinter mir Stellung bezieht.

„Eins“

Ich höre den Rohstock die Luft sausen. Auch wenn ich dieses pfeifend-zischende Geräusch nur Sekundenbruchteile unterbewusst wahrnehme, so reicht es doch aus, um noch ein Signal an alle Muskeln meines Körper zu senden, sich anzuspannen und die Angst vor dem Schmerz in meinem Gehirn zu aktivieren.

Klatsch.

Rattan auf Haut. Ahhhhhh!
Ich stöhne in meinen Knebel.

„Zwei“ – Klatsch

Schmerz…
Ich versuche mich wegzudrehen. Anna hält mich mit ihren Stahlharten Oberschenkeln fest.

„Drei“ – Klatsch

Ich beiße die Zähne aufeinander. Kein Wort des Klagens wird Spucke sabbernd an dem Plastikschwanz in meinem Mund vorbei nach außen dringen. Diese Genugtuung werde ich ihnen nicht geben.

„Vier“ – Klatsch

21:00

Ich liege auf dem Sofa.
Ich trage mittlerweile wieder meine Eisen – mit kurzen Ketten dazwischen. Melli sitzt neben meinem Kopf und streichelt meine Haare während Anna dabei ist, vor dem Sofa und mir kniend, meinen Hintern zu versorgen. Bei 30 hat Melli abgebrochen. Durchgehalten habe ich natürlich nicht. Schwallweise drückten sich Spucke und Luft bei jedem meiner langen Schreie und Wimmern am Knebel vorbei. Als Ersatzstrafe für den (eigentlich ungerechtfertigten) Rest werde ich nun das komplette kommende Wochenende in Ketten bei Brot und Wasser verbringen. Egal. Ich genieße die Nähe meine zwei Frauen. Genieße, auch wenn es noch schmerzt, die Berührungen Annas Hände auf meinem Hintern, wie sie Creme verteilen. Genieße Mellis Finger, durch die sie meine Haare gleiten lässt. Das kratzende Geräusch, das in meinem Kopf entsteht wenn ihre Nägel zärtlich über meine Kopfhaut fahren, lässt mir einen nach dem anderen Wonneschauer den Rücken herunterlaufen und entspannt meinen total verspannten Körper.

Anna kuschelt sich an meine Beine. Was im Fernsehen läuft ist mir eigentlich gerade egal. Könnte sogar Fußball sein, ohne dass es mir etwas aus macht. Meine Zweitfrau erzählt von ihrem Arbeitstag. Eine Bemerkung aus dem Fernseher lässt eine kurze politische Diskussion aufflammen, dann planen wir kurz noch mal den nächsten Urlaub. Dazu gibt es ein Glas Wein und für mich ein dunkles Bier.

22:36

Wir gehen ins Bett. Melli baucht ihren Schlaf und da wir ja angekettet im Bett schlafen, müssen wir uns mit ihr hinlegen. Im Bad bekomme ich nach dem Zähneputzen noch meinen Keuschheitsgürtel abgenommen. Wie die meisten wissen, trage ich den Nachts nicht um die Haut auch mal ausruhen zu lassen. Dann gehts ab auf die Matratze und an die Kette. Anfänglich – also vor langer langer Zeit, hat mich das Kettenrasseln nachts immer ein wenig gestört. Mittlerweile gehört auch das zum „Alltag“ und fällt eigentlich gar nicht mehr auf. Nach dem wir alle noch ein wenig gekuschelt haben und sowohl Melli als auch Anna eingeschlafen sind, fingere ich meinen Laptop neben dem Bett hervor und schauen noch mal in meine private Kommunikation. Um Mitternacht mache ich dann auch diesen aus, stecke meine Beine unter Mellis Decke und schließe die Augen. Alles in allem doch wieder ein schöner Tag. Und während ich noch ein wenig in das Pulsieren meines Hinterns hinein höre, schweifen meine Gedanken ab und ich verschwinde im Land der bunten, Einhornüberfluteten (nein, damit meine ich nicht Männer sonder tatsächlich die Feenstaub-pupsenden, rosa-lila-pastellfarbenen, glitzerüberzogenen pferdeähnlichen Tiere) Träume.

27 Kommentare zu “Blogparade trifft 24 Stunden – ein stinknormaler Tag in unserer Beziehung – Teil 4

  • Puh, jetzt bin ich erstmal extrem gehemmt. Wie soll ich denn da meinen Beitrag schreiben? Da kann man ja nicht mithalten …. grummelgrummel und überhaupt muss ich jetzt erst mal was anders machen. Entspannen. Genau. So nennt man das … oder Spannung ablassen? Mal sehen, was das für ein Geräusch macht! 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Danke liebe Margaux! Ich war mir so unsicher wie ich dieses Thema verpacke – und ob es so wie ich es gemacht habe, gut war, aber wenn ich deinen Kommentar lese, dann sieht es so aus, als ob es mir ganz gut gelungen wäre. 🙂

      Und du kannst bestimmt mithalten, da bin ich mir sicher.

      Gefällt 1 Person

  • Sofern es eine Fantasie ist, hast du das genial als Paradebeitrag geschrieben . Ist es ein tatsächlicher Tagesablauf so hätte ich doch ein paar Fragezeichen im Gesicht. Du trägst ja ständig einen Keuschheitsgürtel …auch bei der Bestrafung? Rohstockhiebe auf Metall, ich weiß nicht. 30 Hiebe hast du qualvoll eingesteckt. Doch Anna versogt dein Achterdeck,als wäre es eine etwas festere Streicheleinheit. Nach alle eingeschlafen sind, nimmst du dir deinen Leptop. Werden Melli und Anna nicht von den Geräuschen wach? Schmücken deine Handgelenke nicht auch Eisen? Wie gesagt die Eschichte ist geil und gibt dem Kopfkino Futter.

    Gefällt 1 Person

    • Hi Mastergunter,

      also der Tagesablauf ist wie gesagt zusammengewürfelt. Aber die Bestandteile kommen durchaus vor.

      In der Tat habe ich es unterschlagen, dass der KG bei Rohrstockhieben abgelegt wird (hatte sogar kurz darüber nachgedacht noch einen entsprechenden Absatz mit reinzuschreiben, aber der Beitrag war schon lang, ich schon ewig Müde, krank – und er musste einfach fertig werden – ich hab kurzerhand gedacht, ach ne, das brauchst du nicht auch noch zu schreiben).

      Zum Thema Nachsorge: Klar, Eis/Kühlen würde auch gehen, aber brauche ich nicht, bzw. mag ich gar nicht – ich empfinde das als dann schlimmer als vorher / ohne. Es ist auch nicht so, dass Melli meinen Hintern grün und blau schlägt und das Blut fließt – ich bin an einigen Körperstellen recht schmerzempfindlich, damit ich Aua schreie, braucht es nicht soooo viel wenn man mir den Hintern versohlt. Immer im Hinterkopf behalten, ich bin im SM nicht zuhause.

      Ich hab nen MacBook-Air, dass macht keine Lüftergeräusche oder so. Und das leise Tastenklicken stört die nicht. Da ist der Fernseher in unserm Schlafzimmer lauter wenn er läuft. 🙂 Und ja, meine Handgelenke liegen auch in Eisen, aber dabei kann man ja trotzdem tippen.

      Ich hoffe ich konnte deine Fragezeichen ausräumen. Wenn nicht, einfach fragen. 🙂

      LG
      Kari

      Gefällt 1 Person

      • Danke für die prompte Antwort Kari!. Es ehrt dich, mir so ausführlich Auskunft zu geben. Danke ..und doch will oder muß ich einfach noch mal ein bißchen kitzeln. Bei dreißig Rohrstocktreffern, ich hofffe er war ordentlich eingeweicht, handelt es sich ja nicht um eine Kleinigkeit. Zumindest dürfte dein Achterdeck eine ordentliche Einfärbung erhalten haben. Die Backen dürften glühen. Auch würde ich aus meiner erfahrung sagen, einige Schwielen dürften zu Tage kommen. … und du hälst bei der Behandlung deiner Sitzfläche ohne Zuckungen und Regungen still? Mein Kopfkino tickt.

        Gefällt mir

  • Liebe Kari,

    vielen Dank für diesen, wie immer wieder sehr lesenswerten, Beitrag. Deine Entscheidung, nicht nur allgemein etwas über Geräusche zu schreiben, sondern Deine eigenen Empfindungen in einer Geschichte zu verpacken, war in meinen Augen goldrichtig. Ich hoffe nur, dass es Dir gesundheitlich inzwischen wieder besser geht und Du Deine beiden Frauen nicht noch mit angesteckt hast.

    Das Thema selbst, zu dem Du in der Blogparade etwas schreiben musstest/ solltest/ wolltest, gibt zum Glück ja auch jede Menge her. Ich bin mir sicher, wenn Du gesund gewesen wärst und Melli danach gefragt hättest, wären Deiner Frau sicher viele nette Ideen gekommen, wie sie Dir beim Schreiben hätte helfen können. Eine simple Augenbinde oder etwas Vergleichbares, was Dir die Sicht nimmt, hätten da sicher schon gereicht, um Dich mit Deinen eigenen Fantasien und Erwartungen, aber auch mit Deinen Ängsten zu konfrontieren. 😉

    Aber auch so war es wieder ein Genuss, etwas von Dir lesen zu dürfen. Besonders gefällt mir dabei immer wieder die Liebe, die Euch Drei miteinander verbindet und zu der kann ich Euch nur wünschen, dass sie Euch nie verloren geht.

    LG. Garond

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