Regeln

Vorwort:

Ich bin nun über ein Jahr mit Melli richtig zusammen und immer noch mindestens genauso glücklich wie am ersten Tag, als aus unserer achtjährigen engen Freundschaft und unserer mehr als zweijährigen Affaire eine Beziehung entstanden ist. Wir haben die viermonatige Pause in unserem Spiel “überlebt” und ich damit sicher festgestellt, dass es mehr als nur die Freundschaft und das erotische Spiel war, dass mich dazu gebracht hat, auf ihr, zu dem Zeitpunkt schon zwei lange Jahre zurückliegendes Geständnisses ihrer Liebe zu mir, einzugehen. Und wir sind nun seit nahezu einem Jahr so intensiv in eine D/S-Beziehung eingetaucht, wie ich es noch nie über so einen langen Zeitraum getan habe. Und obwohl Melli auch schon vorher, zu Zeiten bester Freundinnen, mein völliges Vertrauen genossen hat, hat sich dieses Vertrauen in diesem letzten Jahr nur noch verstärkt. Ich liebe sie aus vollem Herzen und ich weiß, dass sie das Selbe für mich empfindet.

Aus diesem Grund habe ich sie gebeten, die Präambel mit ihrem Einverständnis neu definieren, bzw. abändern zu dürfen. Sie hat zugestimmt.

Diese Regeln sind bindend weil wir uns und das Spiel mit der Macht lieben. Keiner von uns wird auf die Einhaltung der Regeln bestehen können, sollte diese gemeinsame Grundlage irgendwann, auch wenn es nur von einer Seite ist, nicht mehr existieren.

Und klar ist, bei Gefahr für Leib und Leben sind alle Regeln sofort aufgehoben. 😉

Sklavin Kari, Oktober 2012


Verwendete Begriffe:

immer
Was das Wort aussagt, immer und überall

privat
Zu hause, alleine, oder außer mir nur meine Herrin anwesend

unbeobachtet
Ort unbedeutend (kann auch zu hause sein), keine weitere Person in Sicht- oder Hörweite.

öffentlich
Ort unbedeutend (kann auch zu hause sein), weitere Personen anwesend, die nicht über meine Neigungen bescheid wissen.

virtuell
Im Netz


Änderungshistorie:

30.06.2012

  • Der § 6.1.3 verliert mit sofortiger Wirkung seine Gültigkeit. Er wird ersetzt durch § 3.2.4, der übergangslos Gültigkeit erlangt.

07.07.2012

  • Änderung § 3.2.4 – neue Kettenlänge zwischen Hand-, bzw. Fußeisen 20cm

14.07.2012

  • Änderung § 3.2.4 – neue Kettenlänge zwischen Hand-, bzw. Fußeisen 15cm

21.07.2012

  • Änderung § 3.2.4 – neue Kettenlänge zwischen Hand-, bzw. Fußeisen 10cm

28.07.2012

  • Änderung § 3.2.4 – neue Kettenlänge zwischen Hand-, bzw. Fußeisen 5cm

04.08.2012

  • Änderung § 3.2.4 – Hand-, bzw. Fußeisen werden direkt aneinander geschlossen

11.10.2012

  • Übernahme Vorwort in Präambel
  • Neuerstellung des Vorwortes

14.10.2012

  • Streichung der Präambel
  • Neuerstellung der Präambel
  • Erweiterung der Definition öffentlich um “die nicht über meine Neigungen bescheid wissen”
  • § 1.1.3, § 1.1.4, § 1.1.5 und § 1.1.6. wurden neu hinzugefügt
  • § 1.2.3 wurde nach § 1.1.7 verschoben
  • § 1.3.2 und § 1.5.2 wurden gestrichen, da diese bereits durch den neuen § 1.1.6 geregelt sind
  • § 1.4.1 wurde geändert und als § 1.4.2 eingefügt
  • § 1.4.1 wurde neu hinzugefügt
  • § 1.6. Änderung der Situation
  • § 1.6.1 wurde geändert
  • § 1.6.2 wurde ersatzlos gestrichen
  • § 1.6.3 wurde neu hinzugefügt

17.10.2012

  • Umsortierung / Umnummerierung der Paragraphen unter § 2
  • § 2.1.5 und § 2.2.1 wurden erweitert
  • Umnummerierung der § 2.2.2 bis § 2.2.5
  • Trennung und Umformulierung des § 2.2.3 in § 2.2.2 un § 2.2.3
  • § 2.1.6 wurde neu hinzugefügt
  • § 3.2.2 und 3.2.3 wurden erweitert
  • § 3.2.2.a wurde neu hinzugefügt

21.10.2012

  • § 5.1 und 5.2 wurden zu § 5.2 und 5.3 verschoben
  • § 5.1, 5.1.1, 5.1.2, 5.1.3, 5.1.4 und 5.1.5 wurden neu hinzugefügt

23.10.2012

  • Dieses Regelwerk ersetzt das vorherig
  • Grenzen und NoGo Liste außer Kraft gesetzt

29.10.2012

  • § 6.2.1 wurde ersatzlos wegen keinem eingetretenen Lernerfolg gestrichen und die beiden daraus resultierenden Paragrafen von zeitweise in dauerhafte Regeln umgeschrieben.
  • § 3.1.2 wurde neu hinzugefügt und ersetzt § 6.1.1
  • § 3.2.5 wurde neu hinzugefügt und ersetzt § 6.1.2
  • § 6.1.4 wurde neu hinzugefügt

06.12.2012

  • § 5.1.5 der Dienstag wurde gestrichen. Reinigung erfolgt nun regulär nur noch Freitags
  • § 2.1.6 wurde neu hinzugefügt

17.06.2013

  • Die folgenden Änderungen sind nicht erst seit dem 17.6. in Kraft, ich bin leider erst jetzt dazu gekommen das Online-Regelwerk um diese Punkte zu ergänzen
  • § 1.6.2 wurde hinzugefügt
  • § 3.1.3 wurde hinzugefügt
  • § 3.2.4.b wurde hinzugefügt. Dieser wird bereits seit in Kraft treten des § 3.2.4 praktiziert, aber bisher vergessen in die Regeln aufzunehmen. Die Strafe für die nicht erfüllt Aufgabe wurde allerdings erst neu hinzugefügt als diese Regel nun auch schriftlich fixiert wurde. Da dieser Fall noch nicht aufgetreten ist, war bisher keine Notwendigkeit eine Strafe durch meine Herrin festzulegen.
  • Der komplette § 5 wurde neu angeordnet (neue Hauptpunkte)
  • § 5.3.1 und § 5.3.2 wurden hinzugefügt

07.10.2013

  • Die folgenden Änderungen sind nicht erst seit dem 07.10. in Kraft, ich bin leider erst jetzt dazu gekommen das Online-Regelwerk um diese Punkte zu ergänzen
  • § 4.1.4 wurde hinzugefügt

25.12.2013

  • § 3.2.1 wurde geändert. Statt der ledernen Hand- und Fußmanschetten bekomme ich nun meine neuen Hand- und Fußeisen angelegt.

24.11.2014

  • § 5.4.2 wurde hinzugefügt. Eine, wie meine Herrin findet, sehr gute Idee aus einem Buch, die in Zukunft verhindern soll, dass sich meine Herrin immer auf die Suche nach einem Haargummi machen muss, wenn mal eines gebraucht wird.

31.08.2015

  • § 1.6.1 wurde geändert (bereits schon länger), da er sich bei der Menge an Followern als nicht umsetzbar erwiesen hat.

01.03.2016

  • § 1.6.1 wurde geändert (bereits schon länger), da er sich bei der Menge an Followern als nicht umsetzbar erwiesen hat.

Präambel:

Die von meiner Herrin aufgestellten und von mir akzeptieren Regeln sind für mich und sie unbefristet bindend. Sie können allerdings sofort von mir oder meiner Herrin aufgehoben werden, sollte es die Situation erfordern – dazu gehören Änderungen der Lebenssituation die ein Überdenken notwendig machen, Krisen im Umfeld (eigene, familiäre, etc.), oder dauerhafter Verlust des Spaßes und der Erotik an diesem Spiel und als wichtigster Punkt meine Grenzen und NoGos. Meine Herrin darf zu jedem Zeitpunkt meine Grenzen antesten um festzustellen, ob ich sie überschreiten möchte – meine Zeichen geben ihr vor, ob sie weitergehen darf oder nicht. Die Punkte meiner NoGo-Liste dürfen nicht angegangen oder verletzt werden. Alle Aktionen müssen sich an diese Vorgaben halten. So dürfen z.B. egal in welcher Situation keine Befehle gegeben werden, die mich als Beispiel “outen” würden, die Gestaltung meiner Freizeit mit z.B. meiner Familie beeinträchtigen oder mich bei der Ausübung meines Jobs behindern – was bedeutet, dass aber durchaus Befehle möglich sind, die diese Zeit erotisch aufpeppen – z.B. kleine Aufgaben, Liebeskugeln, Plugs, spezielle Unterwäche, Kleidungsvorschriften. Aus diesem Grund muss ich mir von meiner Herrin zum Beispiel auch die Genehmigung zu meiner Freizeitgestaltung einholen – sie wird zwar letztendlich wie in einer Beziehung auf Augenhöhe immer ihr OK dazu geben (sie darf sich ja eigentlich nicht einmischen), kann mir aber so noch Befehle und Regeln mit auf den Weg geben, die mich nicht oder nur sehr wenig behindern
Ich darf meine Grenz- und NoGo-Liste jederzeit erweitern, auch während der Durchführung einer Aktion die ich nicht möchte. Die eventuell laufende Aktion wird dann sofort abgebrochen. Ich erhalte aber auf jeden Fall eine harte Strafe für das Vergessen, diesen Punkt nicht schon bei der Erstellung meiner Liste mit aufgeführt zu haben.

Die von meiner Herrin aufgestellten Regeln sind für mich unbefristet bindend. Sie können von meiner Herrin ganz oder teilweise aufgehoben werden, sollte es die Situation aus ihrer Sicht erfordern.
Regeln, an die sich meine Herrin halten muss, gibt es keine. Es kann sein, dass sie Absichtserklärungen in die festgelegten Regeln mit einfließen lässt. Sie ist jedoch nicht daran gebunden, diese auch einzuhalten. Ihr Verhalten und ihre Taten mir gegenüber unterliegen ihrem Willen genauso wie ich. Es gibt keine Einschränkung mehr auf den sexuellen Bereich. Meine Herrin bestimmt in allen Bereichen meines Lebens, ob Sexuelles, Arbeit, Freizeit, Haushalt, Freunde oder Familie. Meine NoGo Liste ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben, es wird auch keine neue geben. Es ist ihr freigestellt zu entscheiden, wo meine Limits liegen werden, denn sie weiß am besten, was gut für mich ist.

In Kraft getreten zwischen Lady Mellanie und ihrer Sklavin Kari am 23.10.2012.


§ 1 – Kommunikation / Verhalten

gegenüber meiner Herrin

§ 1.1 – immer

  • § 1.1.1 – Ich habe mich gegenüber meiner Herrin respektvoll zu verhalten und ihren Befehlen ohne Widerworte zu folgen.
  • § 1.1.2 – Ich darf das Wort “Nein” gegenüber meiner Herrin nicht mehr verwenden.
  • § 1.1.3 – Ich bin verpflichtet meiner Herrin wahrheitsgemäß jede meiner Verfehlungen in ihrer Abwesenheit bzw. Verfehlungen die sie nicht mitbekommen hat unverzüglich zu melden.
  • § 1.1.4 – Ich habe auf jede Frage meiner Herrin wahrheitsgemäß zu Antworten und nichts zu verschweigen das von Belang sein könnte auch wenn es über die Fragestellung hinausgehen sollte.
  • § 1.1.5 – Ich habe darauf zu Achten, den Ruf und das Ansehen meiner Herrin nicht zu beschädigen.
  • § 1.1.6 – Meine Herrin wird versuchen, meinen Ruf und mein Ansehen in meinem realen Umfeld, so weit es nichts von meinen Neigungen weiß, nicht zu beschädigen.
  • § 1.1.7 – Wenn ich etwas möchte, muss ich meine Herrin darum bitten, mir den Wunsch zu erfüllen oder um Erlaubnis bitten mir den Wunsch selbst erfüllen zu dürfen. Meine Herrin ist an diese Bitte nicht gebunden.

§ 1.2 – privat

  • § 1.2.1 – Die korrekte Ansprache erfolgt im Pluralis Majestatis und mit “Herrin”.
  • § 1.2.2 – Während der Durchführung einer Strafe habe ich nur nach Erlaubnis, einem Befehl folgend oder einer Frage meiner Herrin zu sprechen.
  • § 1.2.3- Wenn ich etwas möchte, muss ich meine Herrin darum bitten, mir den Wunsch zu erfüllen oder um Erlaubnis bitten mir den Wunsch selbst erfüllen zu dürfen.

§ 1.3 – unbeobachtet

  • § 1.3.1 – Die korrekte Ansprache erfolgt im Pluralis Majestatis und mit “Herrin”.
  • § 1.3.2 – Wenn ich etwas möchte, muss ich meine Herrin darum bitten, mir den Wunsch zu erfüllen oder um Erlaubnis bitten mir den Wunsch selbst erfüllen zu dürfen.

§ 1.4 – öffentlich

  • § 1.4.1 – Es ist mir freigestellt meine Herrin mit ihrem Namen oder ihrem Kosenamen an zu reden.
  • § 1.4.2 – Werde ich mit meinem Namen angesprochen, handelt es sich um einen Befehl der folgt, auch wenn in diesem Worte wie “Bitte” oder “Wärst du so lieb” eingebaut sind.
  • § 1.4.2 – Auch wenn in Sätzen Worte wie “Bitte” oder “Wärst du so lieb” eingebaut sind handelt es sich um direkte Befehle, die von mir zu befolgen sind.

§ 1.5 – virtuell

  • § 1.5.1 – Die korrekte Ansprache erfolgt im Pluralis Majestatis und mit “Herrin”.
  • § 1.5.2 – Wenn ich etwas möchte, muss ich meine Herrin darum bitten, mir den Wunsch zu erfüllen oder um Erlaubnis bitten mir den Wunsch selbst erfüllen zu dürfen.

gegenüber anderen Herren/Herrinnen

§ 1.6 – immer virtuell

  • § 1.6.1 – Gibt sich mir gegenüber ein Herr oder eine Herrin zu erkennen, so hat mein Verhalten das Gleiche wie gegenüber meiner Herrin in den entsprechenden Situationen zu sein, es sei denn dadurch wäre mein Ruf oder mein Ansehen gefährdet. Durch Erfahrungen aus der Vergangenheit ist es mir überlassen, ob ich dem Gegenüber so viel Respekt zugestehe, dass ich ihn oder sie im Pluralis Majestatis oder mit Sie anrede. Herr oder Herrin ist in jedem Fall jedoch Tabu – alle anderen Anreden sind mir erlaubt zu benutzen. Mit inbegriffen ist hierbei die Anrede. Wünscht der Herr oder die Herrin eine andere Anrede als Du, so hat er oder sie mir dieses mitzuteilen. In diesem Fall erfolgt die Anrede je nach Wunsch im Pluralis Majestatis oder mit Sie, allerdings nicht mit Herrin oder Herr. Es darf nicht der Eindruck entstehen, ich wäre die Sklavin einer anderen Herrin oder eines anderen Herren. “Sir”, “Lady” oder ähnliche Anreden können verwendet werden, wenn es die Herrin oder der Herr wünscht. Mein Verhalten gegenüber anderen Herren und Herrinnen sollte das gleiche sein, das ich jedem anderen Menschen gegenüber an den Tag lege.
  • § 1.6.2 – Eine Ansprache im Pluralis Majestatis ist nicht nötig, es sei denn meine Herrin wünscht dies so.
  • § 1.6.2 – Ich habe anderen Herren und Herrinnen immer ehrlich auf Fragen zu antworten und darf nichts verschweigen, es sei denn dadurch wäre mein Ruf oder Ansehen gefährdet.
  • § 1.6.3 – Andere Herren oder Herrinnen haben keine Verfügungsgewalt über mich und ich habe keinen Befehle von ihnen folge zu leisten, es sei denn meine Herrin wünscht dieses ausdrücklich.

§ 2 – Kleidung

§ 2.1 – privat

  • § 2.1.1 – Das tragen von Kleidung ist mir untersagt es sei denn meine Herrin befiehlt mir, etwas an zu ziehen.
  • § 2.1.2 – Wenn ich nach Hause komme, habe ich mich sofort vor dem Flurspiegel im Eingangsbereich zu entkleiden und meine Kleidung dannach ordentlich zusammengelegt im Ankleidezimmer auf meinen Tisch zu legen.
  • § 2.1.3 – Vor dem Verlassen des Hauses habe ich meine Kleidung aus dem Ankleidezimmer zu holen und mich vor dem Spiegel im Flur an zu ziehen.
  • § 2.1.4 – Das betreten eines Raumes des Hauses in Kleidung, mit Ausnahme des Flures im Eingangsbereich, ist mir untersagt.
  • § 2.1.5 – Die Kleiderregeln für das private Umfeld werden auszusetzt, sollte ich geplant weniger als eine halbe Stunde zu Hause verweilen. Wird diese halbe Stunde – egal ob selbstverschuldet oder nicht – überschritten, gilt dies als Verfehlung und ist meiner Herrin zu melden.
  • § 2.1.6 – Folgende Kleidung ist während Reinigungsarbeiten zu tragen: Latexmaulkorb, Halsreif, Hausmädchenkostüm, lange Latexhandschuhe, lederne Handgelenkmanschetten verbunden mit einem halben Meter Kette, Keuschheitsgürtel inklusive Oberschenkelfesseln, lange Latexstrümpfe, Ledermanschetten an den Knöcheln verbunden mit dreißig Zentimeter Kette, abschließbare High-Heels.

§ 2.2 – öffentlich

  1. § 2.2.1 – Das Tagen von Unterwäsche oder Dessous ist mir grundsätzlich untersagt. Erlaubt sind in Sonderfällen auf Nachfrage bei meiner Herrin ausschließlich Nylons ouvert und ¼ Cup BHs.
  2. § 2.2.2 – Meine Herrin legt mir jeden Tag, an dem ich das Haus verlassen muss, Kleidung und Schuhe auf den Ankleidetisch, die ich zu tragen habe und die der Situation in ihren Augen angemessen erscheinen.
  3. § 2.2.3 – Sollte meine Herrin mir nichts auf meinen Ankleidetisch legen, so habe ich die freie Wahl, was meine Oberbekleidung und Schuhe angeht, es sei denn bestimmte Regeln schränken diese ein.
  4. § 2.2.3 – Sollte das Wetter es zulassen, habe ich Kleider oder Röcke zu tragen.
  5. § 2.2.4 – Das Schuhwerk ist der Situation anzupassen.
  6. § 2.2.5 – Sollte es die Situation zulassen, sind Schuhe oder Stiefel mit mindestens acht Zentimeter Absätzen zu tragen.
  7. § 2.2.6 – Stiefel sind Schuhen vorzuziehen.

§ 3 – Haltung und Verhalten

§ 3.1 – immer

  • § 3.1.1 – Ich habe ständig meinen Edelstahlfußreif zu tragen (Hephaistos von Axmar mit Permanentverschluss).
  • § 3.1.2 – Ich bekomme morgens nach dem Badgang meinen Keuschheitsgürtel (My-Steel, TOTAL mit Hüft- und durchgehendem Schrittband) angelegt. Dieser wird mir in der Regel erst abends, wenn ich zu Bett gehe, wieder abgenommen.
  • § 3.1.3 – Es ist mir nicht gestattet meine Beine beim Sitzen übereinander zu schlagen.

§ 3.2 – privat

  • § 3.2.1 – In der Kommode (abgeschlossenes Fach) im Flur liegt mein Halsreif (Heavens Hell von SM-Factory) so wie meine Hand- und Fußeisen (gleiche Serie) ledernen Hand- und Fuß-Manschetten und die dazugehörigen Schlösser. Wenn ich nach Hause komme und nach dem ich mich entkleidet habe, habe ich mit diesen sofort meine Herrin aufzusuchen, mich vor ihr hinzuknien und ihr mit dem Halsreif angefangen, über Hand- und zum Schluss die Fußeisen einzeln nacheinander zu reichen, sie mir anlegen und abschließen zu lassen. Sollte meine Herrin nicht anwesend sein, so habe ich, ebenfalls kniend, mir diese selbst anzulegen.
  • § 3.2.2 – Beim Verlassen der Privatsphäre (verlassen des Hauses, Besuch, etc.) habe ich mich vor meine Herrin zu knien und sie darum zu bitten, mir vorübergehend alle Reifen, Eisen, eventuell angelegte Fesseln und Knebel abzunehmen. Sie wird diese dann, in so fern sie eine Notwendigkeit des Ablegens sieht, ganz oder teilweise entfernen, oder es mir ermöglichen sie selbst ganz oder teilweise zu entfernen. Sie gibt mir ein Stück nach dem anderen, dass ich ordentlich, soweit es mir möglich ist, neben mich lege, wenn nötig im Anschluss säubere und alles an seinen Platz zurück räume.
  • § 3.2.2.a – Grundsätzlich ist es mir nicht erlaubt, die Fesseln oder Knebel ohne Befehl meiner Herrin selbst zu entfernen. Sollte ersichtlich sein, dass meine Herrin zu dem Zeitpunkt, zu dem ich die Privatspähre beabsichtige zu verlassen nicht anwesend sein wird, so kann ich mir die Erlaubnis zum alleinigen ganzen oder teilweisen Ablegen im Vorfeld hohlen. Alternativ, oder wenn das Verlassen der Privatsphäre ungeplant erfolgt, kann ich versuchen meine Herrin telefonisch oder schriftlich (per SMS oder Mail) zu erreichen und sie um das entfernen Dürfen zu bitten. Ist sie nicht erreichbar oder antwortet nicht rechtzeitig, ist es geduldet, dass ich die Fesseln eigenmächtig entferne. Dies stellt allerdings ein Vergehen dar, und ist als Verfehlung meiner Herrin zu melden. Alle Fesseln und Knebel sind zu säubern und anschließend zu verstauen.
  • § 3.2.3 – Die Haltungsregeln für das private Umfeld werden auszusetzt, sollte ich geplant weniger als eine halbe Stunde zu Hause verweilen. Wird diese halbe Stunde – egal ob selbstverschuldet oder nicht – überschritten, gilt dies als Verfehlung und ist meiner Herrin zu melden.
  • § 3.2.4 – Beim ins Bett gehen, wird eine Kette an meinem Halsreif befestigt, so dass zwei Enden, das Eine ca. 20 cm und das Andere ca. 130 cm. vom Halsreif aus gesehen, entstehen. Das Lange Ende wird anschließend am Kopfteil des Bettes fixiert. Meine Hände und Füße werden in Eisen gelegt. Die Fuß- bzw. Handfesseln werden direkt ohne Kette dazwischen zusammengeschlossen, die Handfesseln zusätzlich am kurzen Ende der Kette, die den Halsreif mit dem Kopfteil des Bettes verbindet, befestigt, so dass ich mich mit meinen Händen nicht unsittlich berühren kann und somit nicht in Versuchung gerate gegen § 4.1.1 und § 4.1.2 zu verstoßen. Alle Verbindungen zwischen Eisen, Ketten und Bett werden mit Schlössern vorgenommen.
  • § 3.2.4.a – Die Längen der Ketten zwischen den Handeisen und den Fußeisen werden wie folgt angepasst:
    am 07.07.2012 – 4 Kettenglieder (ca. 20cm)
    am 14.07.2012 – 3 Kettenglieder (ca. 15cm)
    am 21.07.2012 – 2 Kettenglieder (ca. 10cm)
    am 28.07.2012 – 1 Kettenglieder (ca. 5cm)
    – ab dem 04.08.2012 – die Hand bzw. die Fußeisen werden direkt zusammengeschlossen.
  • § 3.2.4.b – Muss ich nachts das Bett verlassen (zum Beispiel um auf die Toilette zu gehen), so bin ich gezwungen meine Herrin zu wecken um mich von den Ketten zu befreien. Für das Wecken, das durch nicht vorausschauendes Handeln vor dem ins Bett gehen überhaupt erst notwendig wurde, habe ich als Wiedergutmachung meine Herrin bevor sie mich befreit, zuerst mit meiner Zunge einen Orgasmus zu bescheren. Gelingt mir das nicht und sie muss mich trotzdem befreien, habe ich in der Nacht darauf auf dem Boden zu schlafen. Ich bekomme hierfür einen Bettvorleger und meine Decke. Die Kette, die an meinem Halsreif befestigt ist, wird an einem Ring in der Wand vis-à-vis dem Fußende des Bettes geschlossen. Somit ist es mir nicht möglich, mich heimlich nachts ins Bett zu schleichen.
  • § 3.2.5 – Zusätzlich zum KG werden im privaten Umfeld noch Oberschenkelbänder angelegt. Diese sitzen ca, 10 cm unter dem Schritt und werden durch kurzen Ketten mit dem Keuschheitsgürtel verbunden, so dass sie nicht abzustreifen gehen. Des weiteren werden sie auf der Innenseite mit eine weitern kurzen Kette zusammengekettet, so dass ich meine Beine kaum noch spreizen und somit nicht mehr unter den KG fassen kann. Außerdem dient diese Fesselung dazu, mich beim ordentlichen Sitzen (keine gespreizten oder übereinandergeschlagene Beine) und Laufen (kleine Schritte) zu unterstützen.

§ 4 – Verbote

§ 4.1 – immer

  • § 4.1.1 – Es ist mir untersagt mich ohne Erlaubnis meiner Herrin selbst erotisch oder sexuell zu Berühren.
  • § 4.1.2 – Es ist mir untersagt ohne Erlaubnis meiner Herrin zu einem Orgasmus zu kommen.
  • § 4.1.3 – Es ist mir untersagt ohne Erlaubnis meiner Herrin alkoholhaltige Getränke (auch kleine Mengen) zu mir zu nehmen.
  • § 4.1.4 – Es ist mir untersagt jegliche Art von Kleidung oder Schuhen zu kaufen. Wenn ich Kleidung benötige geht meine Herrin mit mir Einkaufen und entscheidet was ich zu kaufen habe oder bringt mir Kleidung und Schuhe nach ihrem Geschmack mit (oder sie bestellt es online).

§ 5 – Aufgaben

§ 5.1 – Körperlich

  • § 5.1.1 – Ich habe jeden morgen meinen Körper auf Haarwuchs zu untersuchen und ggf. an entsprechende Stellen die Haare zu entfernen (ausgenommen mein Haupthaar).

§ 5.2 – Hausarbeit

  • § 5.2.1 – Die Sauberkeit Lady Mellanies und meiner Kleidung obliegt mir. Ich habe unsere Kleidung zu waschen, zu trocknen und ggf. zu Bügeln. Ich habe mich ebenfalls um die Lack-, Leder-, Latex und sonstige Fetisch-Kleidung zu kümmern und sie von außen und innen zu reinigen. Ich habe dafür zu sorgen, dass ständig genügend Kleidung in den Schränken vorhanden ist.
  • § 5.2.2 – Ich habe für die Sauberkeit meines kompletten so wie Landy Mellanies Schuhwerks zu sorgen. Unsere Schuhe mit denen wir draußen herumlaufen sind jeden Abend zu reinigen und zu pflegen, in so fern sie an diesem Tag genutzt wurden. Die ständig in Benutzung befindlichen Schuhe (Schuhschrank im Flur) sind zusätzlich jeden Montag einer gerade Kalenderwoche komplett zu reinigen und zu pflegen. Das von meiner Herrin und mir im Haus genutzte Schuhwerk ist entweder nach Gebrauch, mindestens aber an jedem ersten des Monats zu reinigen und zu pflegen.
  • § 5.3.4 – Die Hygiene der verwendeten Bondageutensilien und Toys ist meine Aufgabe. Ich habe sie nach jeder Nutzung zu säubern und wieder ordentlich zu verstauen.
  • § 5.2.5 – Ordnung und Sauberkeit im Spielkeller ist wichtig, so dass er jeder Zeit benutzbar ist. Ich habe ihn Freitags, so wie nach jeder Benutzung sauber zu machen, alle Möbel abzuwischen und ggf. aufzuräumen. Jeden zweiten und vierten Freitag im Monat sind zusätzlich alle offen liegenden Bondageutensilien und Toys zu reinigen.

§ 5.3 – Dienen

  • § 5.3.1 – Das Zubereiten von Mittag- und Abendessen ist meine Aufgabe. Ich habe den Tisch zu decken und abzuräumen, das Essen zu servieren und die Küche danach wieder in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Wird kein spezielles Gericht von meiner Herrin verlangt, darf ich eines auswählen.
  • § 5.3.2 – Ist meine Herrin zu Hause, habe ich sie jederzeit auf Wunsch mit Getränken zu versorgen.

§ 5.4 – Allgemein

  • § 5.4.1 – In der Kommode (abgeschlossenes Fach) im Flur liegt ein Buch, in das ich beim Verlassen des Hauses einzutragen habe, wo hin ich gehe und wann ich wieder zurück sein werde. Beim Zurückkommen ist die tatsächliche Zeit der Rückkehr zu ergänzen. Sollte ich nicht alleine sein, so ist, wenn ein unbemerktes Eintragen nicht möglich ist, die Information bei nächst möglicher Gelegenheit nachzutragen.
  • § 5.4.2 – Ich habe rund um die Uhr ein Haargummi um das linke Handgelenk zu tragen, damit ich oder meine Herrin mir meine, in manchen Situationen störenden, langen Haare zu einem Dutt oder Pferdeschwanz zusammenbinden kann.

§ 6 – Training

§ 6.1 – Alle Tage

  • § 6.1.1 – Damit ich es am Anfang einfacher habe das Verbot “Es ist mir untersagt mich ohne Erlaubnis meiner Herrin selbst erotisch oder sexuell zu Berühren.” zu befolgen, und damit meine Herrin sicher sein kann, dass ich das auch nicht tue, bekomme ich morgens nach dem Badgang meinen neuen Keuschheitsgürtel (My-Steel, TOTAL mit Hüft- und durchgehendem Schrittband) angelegt. Dieser wird mir erst abends, wenn ich zu Bett gehe, oder wenn meine Herrin meine Löcher benutzen will, wieder abgenommen. Es spielt dabei keine Rolle ob ich privat oder öffentlich unterwegs bin, der KG muss ständig getragen werden. Die Dauer dieses Trainings hängt mit dem Training zum Orgasmus Unterdrücken zusammen.
  • § 6.1.2 – Wegen unsittlichem Berührens trotz Tragens des KGs werden zusätzlich Oberschenkelbänder angelegt. Diese sitzen ca, 10 cm unter dem Schritt und werden mit kurzen Ketten mit dem Keuschheitsgürtel verbunden, so dass sie nicht abzustreifen gehen. Des weiteren werden sie auf der Innenseite mit eine weitern kurzen Kette zusammengekettet, so dass ich meine Beine kaum noch spreizen und somit nicht mehr unter den KG fassen kann. Außerdem dient diese Fesselung dazu, mir ordentliches Sitzen (keine gespreizten oder übereinandergeschlagene Beine) und Laufen (kleine Schritte) beizubringen. Diese Fessel wir nur abgenommen, wenn ich die privatspähre verlassen muss. Die Dauer dieses Trainings hängt mit dem Training zum Orgasmus Unterdrücken zusammen.
  • § 6.1.3 – Damit ich auch nachts nicht in Versuchung gerate bekomme ich beim zu Bett gehen lederne Handgelenkmanschetten angelegt, die mit Ketten an meinen Halsreif geschlossen werden. Die Ketten sind gerade so lang, dass ich mit meinen Fingerspitzen meinen Bauchnabel berühren kann. Die Dauer dieses Trainings hängt mit dem Training zum Orgasmus Unterdrücken zusammen.
  • § 6.1.4 – Es ist wichtig für eine Sklavin ihre Aufgaben stets pünktlich zu erledigen. Da ich diese Tugend noch nicht beherrsche wird wie folgt verfahren:
    Jede Zeitüberschreitung die ich begehe wird mit der doppelten Zeit im Präsentationspranger geahnded. Dabei werde ich meinen Strafpulg tragen, eine Latexmaske ohne Augenöffnungen so wie den Spidergag. Bei einer Straflänge ab einer halben Stunde habe ich mich vor Antritt der Prangerstrafe freiwillig und ohne Aufforderung auf den Bock zu legen und 10 Schläge mit dem Rohrstock auf meinen Hintern zu empfangen.
    Da zu kurze Strafen keine Wirkung zeigen und in der Durchführung zu aufwändig sind, wird jede Zeitüberschreitung zur jeweils nächsten viertel Stunde aufgerundet. Das gilt auch für Zeitüberschreitungen, die über einen Tag hinweg aufsummiert werden, wenn z.B. nicht die Möglichkeit besteht, die Strafe sofort nach dem Verstoß auszuführen. Jede einzelne dieser Zeitüberschreitungen wird bevor sie aufsummiert werden immer auf die nächste viertel Stunde aufgerundet. Eine z.B. zehn- und eine einminütige Verspätungen werden so zu je einer viertel Stunde Verspätung, summiert zu einer halben Stunde und diese dann zu einer Stunde Stafbock.
    Als Verspätung zählt:
    – Nicht zeitgerechtes Erledigen einer Aufgabe oder eines Auftrages von meiner Herrin
    – Nicht einhalten einer Uhrzeit zu der ich mich bei meiner Herrin zu melden habe
    – Überschrittene Einträge meiner Rückkehr in meinem Zeitbuch in der Kommode, in dem ich die Zeiten eintrage, wann ich das Haus verlasse     und beabsichtige wieder heimzukehren.
    – Zeiten die ich mir selber setze, Anderen mitteile und nicht einhalte (z.B. ich bin um 18 Uhr fertig mit Arbeiten, wir können um 10 Uhr einkaufen fahren, etc.)

§ 6.2 – Samstags

  • § 6.2.1 Orgasmus Unterdrücken
    Um die bestehende Regel des Orgasmusverbots einhalten zu können ist es notwendig, dass ich lerne mein Kommen zu unterdrücken. Hierzu findet jeden Samstag ein vierstündiges Training statt, bis ich meinen Orgasmus zur Zufriedenheit meiner Herrin kontrollieren kann.
    Vor dem Training werde ich von meiner Herrin in einer Position in der sie mich gut bespielen kann unbeweglich fixiert und mit einem Knebel ruhig gestellt.
    Ich erhalte 15 Minuten Zeit mich mental auf das Folgende einzustellen. Danach wird meine Herrin mich in 15 Intervallen versuchen zum Orgasmus zu bringen. Nach jedem Intervall bekomme ich eine Ruhepause. Komme ich in einem Intervall, erhalte ich in der darauffolgenden Ruhepause eine Strafe (z.B. Nippelklammern ODER jede Minute einen Schlag mit der Gerte oder dem Rohrsotck auf den Hintern). Habe ich mehr als einen Orgasmus in einem Intervall bekomme ich entsprechend mehrere Strafen gleichzeitig (z.B. Nippelklammern UND jede Minute einen Schlag auf den Hintern) über die nächste Ruhepause.
    Die Intervalle verlängern sich je Durchgang jeweils um eine Minute, die Ruhepausen verkürzen sich um Eine. Nach den 15 Minuten Pause zur Vorbereitung folgt ein einminütiger Intervall in dem meine Herrin mich gegen meinen Willen zum Orgasmus zu treiben versucht. Im Anschluss habe ich 14 Minuten Pause, bevor ein erneuter zweiminütiger Intervall folgt. Danach kann ich 13 Minuten entspannen (sollte ich nicht gekommen sein). Das Training geht bis zur einminütigen Pause und dem Letzten, dann 15 minütiger Intervall. Für Orgasmen im letzten Intervall erfolgt keine Strafe.
    Allerdings erhalte ich zusätzlich für jeden Orgasmus, den ich im Laufe des kompletten Trainings habe, zwei Tage zusätzliches Tragen meines Keuschheitsgürtels aufgebrummt.

30 Kommentare zu “Regeln

  • Alte Kommentare:
    ——————————
    Anonym
    Sonntag, 08 September, 2013

    Sehr durchdacht und detaillierte Regeln. Sehr schön.
    Erwähnenswert das die sklavin, auf eigenen Wunsch hin, die Regeln verschärft hat.
    ——————————
    Kari S
    Montag, 09 September, 2013

    Wenn es um die ganzen Ausnahmen geht, ich bin mir einfach so sicher, dass meine Melli niemals etwas tun wird, was ich absolut nicht möchte, dass ich die Ausnahmen einfach nicht mehr brauche.

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  • Liebe Kari,

    ich habe mit großem Interesse deine Beiträge gelesen. Mir bleibt aber manches unklar:
    – welche Regelung gibts während der Periode? Wie geht das mit dem Keuschheitsgürtel in dieser Zeit?
    – du hast meist nicht viel an. Welche Raumtemperatur hast du, denn meine Sub würde arg frieren bei sogar 23 grad.

    Ich freue mich auf deine Antwort

    The Master

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    • Hi Master,

      das lässt sich relativ schnell beantworten.

      Zu deiner ersten Frage nach meiner Periode, ich verhüte schon ziemlich lange mit einem Verhütungsstäbchen – bräuchte ich im Moment natürlich nicht, aber es hat einen schönen Nebeneffekt bei mir und da ich es auch super vertrage, hab ich es noch einmal erneuern lassen (wobei ich nicht weiß, ob ich das noch mal tue, wenn das Nächste in ungefähr eineinhalb Jahren ansteht): meine Periode bleibt aus… und dadurch keine Regelschmerzen, keine Stimmungsschwankungen…. einfach klasse.

      Und zu deiner zweiten Frage:
      Was hast du denn für ne Sub? Nicht abgehärtet oder was? *ggggg*
      Nein, im Ernst, als erstes mal haben wir recht unterschiedliche Temperaturen bei uns im Haus. Im Arbeitszimmer ist es „relativ“ warm, also schon so um die 26/27 Grad, genauso wie in unserem Spielkeller (man muss eben die Türen einigermaßen geschlossen halten, damit die Wärme nicht gleich aus den Räumen abhaut) – der Rest vom Haus ist ehr auf so 23 Grad geheizt, bis aufs Schlafzimmer, da ist eigentlich die Heizung kaum bis gar nicht aufgedreht. Wenns zu kühl wird gilt im allgemeinen: es gibt ja auch noch so was wie ne Decke (z.B. beim Fernsehen auf dem Sofa).

      LG
      Kari

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  • Hallo Kari,

    es war sehr interessant und inspirierend für mich dieses Regelwerk zu lesen. Allerdings habe ich eine Frage zu „§ 1.6.1 – Gibt sich mir gegenüber ein Herr oder eine Herrin zu erkennen…“:
    Gilt das für jeden beliebigen Herrn, den Du vorher noch nicht gekannt hast, oder nur für bestimmte Bekannte, die explizit in einen besonderen Status gehoben wurden (obwohl Du ja ausdrücklich nur eine Herrin hast)?

    Danke!
    Manuel

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    • Hi Manuel,

      praktisch gilt das für jeden beliebigen bekannten oder unbekannten Herren. Allerdings wurde diese Regel ein bisschen in der Handhabung aufgeweicht, da mein „Bekanntheitsgrad“ in der letzten Zeit irgendwie doch so sehr gestiegen ist, dass es faktisch anders gar nicht mehr möglich ist. In der Vergangenheit musste ich von mir aus nachfragen wie die Herrin oder der Herr angeredet werden möchte, mittlerweile ist es so, dass der Herr mich darauf ansprechen und seine Wünsche äußern muss. Sollte eine Frau oder ein Mann mir also mitteilen „Kari, ich bin ein Herr und ich wünsche, dass du mich so und so anredest“, dann muss ich das auch so tun.

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      • Hi Kari,
        okay, verstehe, danke für Deine Antwort.

        Ich hatte mich nur etwas gewundert, weil der Kommentator über mir („The Master“ ) durch seinen Namen – Du hast ihn ja auch mit „Master“ angeredet – und dadurch, dass er von seiner Sub erzählt hat, sich ja eigentlich schon als Herr zu erkennen gegeben hat.

        Und Regel §1.6.1 sagt für diesen Fall eindeutig: „[die Anrede] erfolgt im Pluralis Majestatis oder zumindest mit Sie“. Spezielle Anredewünsche werden später erwähnt, von daher hätte ich es so verstanden, dass ein „Sie“ das Minimum ist, und speziellere Anreden optional nach Absprache.
        Du hast ihn allerdings mit „du“ angeredet (sogar klein geschrieben), das hatte mich etwas erstaunt…

        Aber wie gesagt: danke für die Auskunft und natürlich für Dein gesamtes Blog.

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      • Hi Manuel,

        Du hast völlig Recht, das ist ein bisschen unverständlich – ich glaube ich müsste mal meine Regel in Ruhe durchschauen und eventuell erfolgte kleine Änderungen nachbessern – gebe zu, dass hab ich schon lange nicht mehr gemacht (bitte nicht an Melli verpetzen).
        Solche Regeln „leben“ ja und sind nicht in Stein gemeißelt. Es kommt was Kleines hinzu oder etwas weg, was sich als nicht praktikabel rausgestellt hat.
        Ich danke dir für den Hinweis.

        GLG
        Kari

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    • PS: aber es gibt tatsächlich noch ein paar ganz wenige Herren (weniger als eine Hand voll), die einen Sonderstatus inne haben – dieser beinhaltet dann auch die Anrede mit (mein) Herr – z.B. mein Herr Rene und mein letzter Online-Dom.

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  • Wow ich bin beeindruckt wie durchdacht Euer Regelwerk ist. Habe es eben meiner Herrin gezeigt. Der Erfolg trat auch sofort ein und zwar in Form von 50 Schlägen mit der Peitsche pro Hinterbacke und dem Auftrag Bett und Wand mit Haken für eine Kette zu versehen 🙂

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    • Sie sind einfach gewachsen. Die Regeln wurden mal nach und nach eingeführt und jede immer auch erst mal auf „Praktikabilität“ getestet. Wenn was nicht ging, dann ist das auch schnell wieder von der Liste verschwunden und wurde durch was Anderes ersetzt. Das hier ist aber auch die Zweite dieser Art – nicht identisch aber sehr ähnlich zur Ersten. Das Testen vieler Punkte lief also schon bei der davor (und noch vor Melli) ab.
      Von daher – gerade beim in Ketten Schlafen – langsam und von viel zu wenig Spielraum entwickeln lassen – ansonsten wird das mit ner erholsamen Nachtruhe nichts und auch ein Sklave braucht die.

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  • Sehr durchdacht 🙂
    Ich fände es schön wenn du mal darüber schreibst wie konkret du diese Regeln einhälst und ausführst jetzt nach mehreren Jahren …

    Und mich interessiert auch wie oft es so zum Einsatz von 6.1.4 kommt ^-^

    Lg

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    • Die einzige Regel, die ein bisschen aufgeweicht wurde, ist 1.6.1 – theoretisch müsste ich die mal umschreiben. Ich muss das nicht mehr automatisch, da die Meisten keine besondere Anrede wünschen, sondern nur wenn ein Herr oder einer Herrin darauf besteht – von sich aus.
      Ansonsten befolge und halte ich die Regeln nicht weniger ein, wie zu Anfang.
      6.1.4? Also das ist etwas, was sich sehr verringert hat. Waren es zu Anfang ein paar Stunden in der Woche, so komme ich im Moment vielleicht auf so Eine. Meine Pünktlichkeit und meine Zeiteinschätzungen haben sich sehr zum Positiven gewandelt.

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  • Hallo Kari,
    ich bin ein wenig neidisch auf dich.
    Ich lebe als Sub in Münster und mein Herr lebt in der Nähe von Nürnberg.
    Leider können wir nur per Mail oder Telefon miteinander reden.
    Wir haben auch einen Vertrag, der mich an ihm bindet.
    Sehr gerne wünschte ich mein Herr wäre bei mir, oder ich könnte bei ihm leben.
    Aber zur Zeit geht das noch nicht.
    Obwohl ich alle seine Befehle unde Aufgaben erledige, fühle ich mich nicht so richtig als seine Sklavin.

    Gefällt 1 Person

    • Hi Alina,
      kann ich gut verstehen. Aber ich habe meine Neigungen auch einige Zeit auf ähnliche Weise ausgelebt – und war immer der Meinung, es ist besser als gar nicht zu spielen. So richtig vollständig wird es jedoch erst, wenn man es gemeinsam an einem Ort auslebt.

      Gefällt mir

  • Hallo Kari,

    ich habe mich ein wenig durch das Regelwerk gelesen. Ich selbst arbeite mit Basisveträgen, die von mir optimiert und angepasst werden. Selbst bei Probezeiten stelle ich Veträge aus. Der erste Eindruck, legt mögliche Einschränkungen oder Erweiterungen fest. Wobei dieser Eindruck über einen längeren Zeitpunkt, scheiben, chatten, telefonieren, persönlich treffen o.a. bedeutet.
    Als Dom versuche ich die gegenüber kennen zu lernen. Stelle Fragen, die nicht beantwortet werden können, aber ich dennoch aus Mimik und Gestik etwas lesen kann.
    Auf dieser Grundlage entsteht der erste Vertrag.
    Mit einer Probezeit von 2 – Wochen sicherer ich uns beide ab. Danach arbeite ich mit 2-3 Monatsintervallen. Am Ende dieser Zeiten,werden vetragsänderungen besprochen. Hard- & Soft-Limits, sowie einzelne Punkte, die gestrichen oder erweitert werden.
    Ich halte das anhand einer Dokumentation fest, ich nenne es das Ausbildungsberichtsheft (wie in der beruflichen Ausbildung).Hier trage ich die Änderungen grob vereinfacht ein, umzu sehen, wie sich die Sub entwicklet. Es ist fast alles mess- und erfassbar.
    So vereinfacht es mir die Entscheidung, ob eine Sklavin zur Maid oder zur Mistress wird.
    Ich bin gespannt, was mich in deinem Blog noch erwartet.
    Man liest sich beim pelzigen nachtaktiven Tierchen.

    LG Don

    Gefällt mir

    • Hi Don,

      ich finde das Anpassen der Regeln (bei dir Vertrag) auch sehr wichtig. Man weiß nie, ob etwas funktioniert oder nicht, also ob jemand so überhaupt nicht mit einer Regel zu recht kommt, oder sie im Alltag einfach gar nicht durch äußere Einflüsse umsetzbar ist. Finde es sehr gut, dass du das in deiner Art das ganze Auszuleben auch so siehst.

      LG
      Kari

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  • Hey Kari… Du schläfst ja angekettet und da habe ich eine Frage zu 😉 Sobald mein neuer Halsreif da ist, werden wir das auch so machen. Ich hab nur überlegt, ob es da Risiken wegen der Atemwege gibt. Habt ihr schlaue Tips für uns?

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    • Hi Anima,
      also so lange der nicht zu Eng ist… Ich hab mir noch nie die Kette um den Hals geschlungen, dafür ist sie nicht lang genug und es dreht ehr der Halsreif mit. Und erwürgen tust du dich mit dem Reif auch nicht – jedenfalls ist es mir noch nicht passiert. Ich denke, der Körper passt da auch schon auf sich selbst auf. Ich schlafe auf einer relativ festen Position, schiebe mich nicht nachts durchs Bett. Ich denke, dass ist auch so, wie wenn du im Krankenhaus bist und nen Zugang auf dem Handrücken gelegt bekommst. Da schläfst du ja auch mit und reißt ihn nicht raus (oder den Tropf vom Haken), weil du dich in irgendwelche Positionen drehst, die du vielleicht sogar von Zuhause aus gewohnt bist. Du machst es einfach im Schlaf nicht. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich ein paar Tage/Wochen gebraucht habe und am Anfang öfters mal aufgewacht bin (ich schlafe ja nicht nur angekettet sondern auch in Ketten – und die Einschränkung lässt einen dann doch ab und zu mal wach werden wenn man es nicht gewohnt ist).

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  • Das ist beruhigend, da wir beide den Gedanken an die nächtliche Fesselung lieben. Auch wenn es eher auf seine Wünsche ankommt 😉 Bald werden wir es versuchen. Wenn du dann nichts mehr von mir liest, hat es bei uns nicht geklappt… ;-DD

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    • *lach* Ich gehe davon aus. dass ich noch von die lese. 🙂
      Aber langsam herantasten – du musst dich darauf schon ein wenig einstellen und gerade was Hand- und Fußfesseln an geht, wenn ihr das auch vor habt, erst mal mit viel Spiel anfangen und dann ganz langsam nach und nach weniger werden lassen (bei mir war es beim ersten Mal (ich hab das vor Melli schon einmal gemacht, deswegen war es bei Melli ehr proforma) alle 14 Tage ein Kettenglied und wir haben mit ich glaube 50 Zentimeter Kette angefangen. Dadurch hatte ich aber die Chance, nach und nach meine Liegeposition anzupassen.

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