Was bin ich?

Veröffentlicht 20. Juni 2016 von karimausi

Eigentlich wollte ich gerade ne Umfrage starten, aber ich glaube das ist eher was für einen kurzen Beitrag – bei dem Ihr, meine lieben Leser und Leserinnen echt mal gefordert seid.

Aus gegebenen Anlass möchte ich Euch nämlich mal was Fragen. In meiner Subheadline steht ja was von „Sub, Sklavin, sAF oder wie auch immer“. In einer Diskussion ging es nun mal wieder um Begriffsdefinitionen. Und wie immer dreht sich irgendwann alles im Kreis. Daher möchte ich Euch, meine lieben Leser/innen, die Ihr ja nun schon einiges von mir gelesen habt und vieles über meinen Antrieb meine Neigungen auszuleben wisst oder Euch denkt, fragen, was bin ich und warum? Also nicht warum ich das auslebe, sondern als was würdet ihr mich Bezeichnen und warum würdet ihr das so tun. Bin ich submissive/devot? Bin ich maso? Bin ich ne Sub? Oder ne Sklavin? Bin ich irgendwas davon oder falle ich da gar nirgends wo rein?

Ich freue mich auf Eure Antworten – bitte in den Kommentaren, damit sich gegebenenfalls eine Diskussion daraus entwickeln kann.

39 Kommentare zu “Was bin ich?

  • Hm…

    Ich finde das ist etwas zwischen dir und Melli…
    gefühlt würde ich sagen wenn es allgemeingültig sein soll

    wie wäre es mit
    „Leben und lieben in einer polyamoren (ist das die richtige Schreibweise) 24/7 D/S Beziehung.“

    so als Subheadline des Blogs
    und mein Bauch würde sagen ja du bist eine Sub oder wenn du es spezieller magst nimm das submassiv alpha female

    gegen das „maso“ als Banner spricht für mich das du den Schmerz nicht „grundlos“ geniest, zumindest legen die Posts das Nahe du also nicht sagst „Melli ich brauch jetzt 20 Tatzen!“ du sagst aber gleichzeitig „Im Beruf hab ich die Hosen an“ (sinngemäß) aber auch „Ich mag es meine Lieben mit Frühstück zu versorgen (sinngemäß) und auch das (devote) Ritual der Kontrolle der Enthaarung scheint dir ja hm etwas zu geben (was genau über lasse ich dir.)

    und jetzt überlasse ich das Feld denen die dich länger oder besser kennen.

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  • Ich würde sagen, du bist Kari. Du magst verschiedene Sachen. Das lässt sich nicht genau definieren. Das ist wie mit Musik. Oder Hobbys. Das ist wohl nur für die jeweilige Situation beschreibbar. Oder nach deinem Gefühl, als was du Dich fühlst. In welche Rolle Du dich am liebsten hast.

    Das hilft Dir jetzt vermutlich nicht weiter. 😉

    Ich hab mir die Frage selbst schon gestellt. Stell sie jeden Tag aufs neue.

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  • Ich würde sagen, dass auf dich alle und keine dieser „Schubladen“ wirklich passen – und ich hoffe, dass das jetzt nicht so rüberkommt, als ob ich keine Lust hätte, mir da wirklich Gedanken zu machen.

    Meine Definition von submissiv/devot wäre, dass du dich von dir aus, weil es ein Teil von dir ist, einem anderen Menschen unterordnen möchtest. Dass es für dich das Höchste der Gefühle ist, von Melli gesagt zu bekommen, wo es lang geht, wie es da lang zu gehen hat und so weiter. Aber so erlebe ich dich nicht anhand deiner Schilderungen. Du bist eine selbstbewusste Frau, die in gewissen Situationen das Heft aus der Hand gibt. Und das nicht immer freiwillig. Du hast deinen eigenen Kopf und scheust dich nicht, ihn einzusetzen. Das reflektiert alleine schon die Art, in der du hier über deine Erlebnisse und auch über deine Gedanken und Gefühle Melli gegenüber reflektierst.

    Mit der Sub finde ich es ähnlich gelagert. Das geht ja, wieder nach meiner Definition, in die gleiche Richtung, nur noch ein gutes Stück weiter. Okay, Teile davon gibt es ja, wie wir gerade erst wieder lesen durften. Also, dass dir zum Beispiel die Kleidung herausgelegt wird. Ich weiß nicht genau, wie ich es weitergehend beschreiben soll, weil mir da auch so ein wenig das Vokabular fehlt. Für mich fühlst du dich zu selbstbewusst an, um wirklich in das Klischeebild einer Sub zu fallen, wie ich es vor Augen habe.

    Eine Sklavin bist du für mich in keinem Fall. Höchstens in (spielerischen) Ausnahmesituationen. Dafür geht Melli, anhand deiner Schilderungen, jederzeit zu wertschätzend mit dir um. Es mag sein, dass sie sich in manchen Situationen, zu manchen Zwecken benutzt. Aber das ist auch ein Zeichen eurer Unter-/Überordnung. Eine Sklavin wärst du dann, wenn du jegliche Rechte an Körper, Geist, Gesundheit und Unversehrtheit bedingungslos aufgegeben hättest. Und Melli scheint mir niemand zu sein, die eine solche Marionette um sich haben wollen würde.

    Was die Masochistin angeht, schließe ich mich der Rabenhexe an. „Echte“ Masochisten würden wahrscheinlich in jeden Satz einen Tippfehler einbauen, weil sie wissen, dass sie dafür Haue bekommen. Aber du ärgerst dich ja mehr darüber, tsk, tsk. Also nein, eine ausgeprägte masochistische Ader würde ich dir nicht unterstellen.

    Ich denke, du bist wirklich das, was ich unter einer submissive Alpha Female verstehen würde (meine Interpretation muss nicht korrekt sein). Du hast Anteile von allem oben stehenden in dir, denn ansonsten wärst du auf deinem Lebensweg nicht da und in der Beziehung angekommen, in der du heute bist. Es sind Puzzlestücke, die zumindest (wahrscheinlich) ursprünglich den sexuellen und den erotischen Bereich deines Lebens geprägt haben und anschließend auch in den Rest deines Lebens eingedrungen sind. Gleichzeitig bist du aber deinen Weg gegangen, hast eine hervorragende Ausbildung abgeschlossen, machst einen anspruchsvollen Job (auch wenn es nicht dein Herzjob ist) und bist auch sonst, du schildertest zum Beispiel mal deine Familie, eine absolut integrierte und „normale“ Frau.

    Wenn es da nicht die Kleinigkeit gäbe, dass du dich Nachts an dein Bett ketten und hin und wieder in den Pranger stecken lässt, dann würde man jemanden wie dich als eine „gemachte Frau“ bezeichnen. Und weißt du was? Das bist du auch, obwohl (!) du Nachts ans Bett gekettest und hin und wieder in den Pranger gesteckt wirst. Und auch, obwohl (!) du den Hintern voll bekommst oder sonstwas zu machen hast. Weil es deine eigene Entscheidung gewesen ist, diesen Weg zu gehen und das jetzt so zu machen.

    So sieht für mich eine Alpha Female, Nebenausrichtung submissiv aus.

    Ich hoffe, meine küchenpsychologischen Abhandlungen haben dich, als Profi, jetzt nicht zu sehr die Haare raufen lassen ;-).

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  • Puh, Du könntest Fragen fragen! Mit diesen ganzen klassischen Begriffen, stehe ich ehrlich gesagt auf Kriegsfuß. Engen die uns nicht irgendwie ein? Machen die uns nicht zu Nachahmungtätern, die einem Vorbild hinterherjagen? Ist es wichtig, sich in eine solche Schublade zwängen zu lassen? Bist Du nicht gerade als Kari viel mehr, als nur eine Sklavin, Sub oder O ?

    Ich habe schon in einigen Foren die heftigsten Auseinandersetzungen zum Thema BDSM verfolgen müssen, in denen jeder für sich in Anspruch nahm, den Stein der Weisen in der Tasche zu haben und die ultimative Form des BDSM als Einziger auszuleben. So wie ich es sehe, ist BDSM aber auch nur eine Erweiterung dessen, was möglich ist. Es ist ein Lebensgefühl, eine Möglichkeit, sich auszuleben. Also zumindest für mich. BDSM ohne Liebe wäre für mich nicht undenkbar. Aus dommiger Seite gesehen, würde das dann wohl auch auf puren Sadismus hinaus laufen.

    Aber zurück zu Dir. Du z.B. unterwirfst Dich freiwillig und profitierst zugleich davon, weil es Dir Spaß macht, weil Du so leben möchtest und weil Du genau dieses Leben mit Deiner Herrin so führen möchtest. Du bist ein wenig masochistisch veranlagt (aber zugleich auch sadistisch, wenn ich nur daran denke, wie lange Du uns hin und wieder auf Fortsetzungen warten lässt 😉 ) Du genießt es, die Kontrolle an Deine Herrin abgeben zu dürfen, trotzdem würde ich Dich nicht als devot bezeichnen. Ich vermute, dass Du Dich außerhalb Deiner Beziehung sehr wohl Deiner Haut wehren kannst. Wenn ich das alles nun zusammen fasse, muss ich Dir leider mitteilen, dass Du für mich nur ein wunderbarer Mensch bist, dem ich wünsche, dass er immer so glücklich bleibt, wie er gerade ist.

    Wenn ich Dir darüber hinaus noch einen Rat geben dürfte, wäre dieser, nicht darüber nachzudenken, was Du bist, sondern eher zu genießen, was Du hast. Wer weiß, wenn in 200 Jahren vielleicht mal wieder über genau dieses Thema diskutiert werden sollte, stellt sich vielleicht die Frage, ob man eine Sub, Sklavin, O oder eine Kari ist ? 😉

    Ich hoffe, dass ich jetzt nicht zu weit am Thema vorbei geschrieben habe. Falls ja, gibt es doch hoffentlich noch eine Löschtaste, oder? 😉

    LG. Garond

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  • Hallo Kari,
    wieso ist das jetzt so wichtig? Zum Verständnis Deines Blogs sicherlich nicht – da muss man sich schon die Zeit nehmen, ein wenig in und zwischen den Zeilen zu lesen. Ich finde es ganz furchtbar, wenn man alles kategorisieren muss. Schlimm genug, dass es im Handel zig Kategorien gibt, dass Bananen nach Krümmungsgrad und Menschen nach ihrem Schulabschluss beurteilt werden. Aber welchen Sinn es hat, das auch noch auf das Privatleben und den Freizeitbereich auszudehnen, erschließt sich mir nicht wirklich.

    Jeder von uns nimmt an jedem Tag unterschiedliche Rollen ein – und meistens sind es sogar im Beruf gleich mehrere, je nach Situation. Solange Ihr zufrieden seid, ist es eigentlich völlig egal.

    LG
    Bettina

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    • An sich ist es nicht so wichtig liebe Bettina. Zum Einen ist es Neugierde und es hat auch ein bisschen was mit Selbstanalyse zu tun (auch rein Interessemäßig), zum Anderen ist es einfach schwierig, jemandem, der (noch) nicht meinen Blog gelesen hat zu erklären, was ich da eigentlich auslebe – ohne eben sagen zu müssen: les dich mal ein paar Stunden in meinen Blog ein.

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  • Eine interessante Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Aber ich liebe Schubladen, aber dafür mehrere verschiedene. Ich mag es, einzuordnen, um etwas besser verstehen zu können.
    Also… im Ausschlussverfahren… du bist für mich nicht maso, denn du geniesst meines Erachtens nicht den Schmerz an sich… Ansonsten scheinst du situationsbedingt mal mehr Sub, mal mehr Sklavin, mal mehr Alpha Female zu sein, denn ich glaube, das kommt auch drauf an, was die Situation gerade her gibt… sprich, wie Mellie Signale sendet. Ich sag z. B. zu meinem Herrn zur Zeit grad gern, wenn er die Kampfsub fordert, dann bekommt er sie auch. 😉

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  • Wenn ich irgendwas gelernt habe seit ich mich mit BDSM befasse ist: jeder ist so wie er ist.
    Das hört sich abgelutscht und banal an aber ich kenne nicht zwei SMler die ich identisch nennen darf. Du bist was du bist. Vergiss die Schubladen, die sind nur da um ein paar Psychologen zu befriedigen 🙂 Leite mal die Frage an Melli weiter: „Wenn du eine Beschreibung für mein Blog schreiben würdest, was wäre die?“

    Ich hatte schon mal in mein Blog gepostet:
    Sei immer du selbst.
    Ausser du bist ein Einhorn,
    dann sei immer ein Einhorn.

    In diesen Sinne liebe Kari, immer der Horn nach reiten 😉

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  • Eine ewige Suche, weil keiner in nur eine Schublade passt … 🙂

    Maso finde ich Dich nicht, dafür gehört für mich, dass Du (quasi) nach Schmerzen fragst. Du erträgst sie und manche genießt Du aber immer als Teil Deiner Beziehung/Rolle.

    Definitiv 24/7 und definitiv devot/submissiv

    Aber auch Alpha in der sub-Hierarchie 🙂
    Durch den Zeitsprung wissen wir das ja noch nicht, habt ihr das auch so festgelegt oder ist das momentan einfach die natürliche Reihenfolge, weil Anna noch quasi im Training ist?

    Abschließend finde ich, dass Du vor allem eins bist: authentisch.

    Was besseres, finde ich, kann man in der oft schwammigen BDSM-Welt nicht sein 🙂

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    • Im Moment leite ich Anna noch ein bisschen mit an – aber eigentlich stehen wir auf einer Stufe (hat Melli gesagt). Ich hab Anna nichts zu sagen und sie mir nicht, es sei denn Melli sagt etwas Entsprechendes.
      Danke für deine Worte. Ich sehe schon, ich bin einfach wie ich bin.

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      • Ich glaube, dass Du mir etwas ähnliches geschrieben hast, als ich meine Rolle gesucht und mich wegen der „Stempel“ und „Schubladen“ nicht richtig zurecht gefunden habe. 🙂

        Tatsächlich ist das eine Frage, die mich SEHR interessieren würde – vielleicht auch mal von Mellis und Annas Sichtweise. Immerhin bleibt ja schon die Tatsache, dass Melli und Du verheiratet seid. Ändert das nichts in den Köpfen? Das ist so spannend, weil Poly ja nun wirklich nicht einfach ist.
        Umso schöner ist es zu lesen, dass es klappt! 🙂

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        • *ggg* Ja, stimmt ja auch. Man ist ein Individuum und einfach man selbst.

          Die Frage ist glaube ich ehr was für einen Blogbeitrag glaube ich. Da muss ich dann mal Anna und Melli zu „interviewen“ – wobei ich, glaube ich, das Ganze auch einfach so schreiben könnte, denn wir reden da tatsächlich, bzw. haben schon viel darüber geredet. Ich kenne also ihre Sichtweise schon ganz gut. Also gleich mal ne neue Überschrift als Entwurf speichern. 🙂

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  • Wie man dich bezeichnet ist doch ziemlich wurst. Du bist eine außergewöhnliche interessante Frau mit Neigungen jenseits des Mainstreams, die sich einer anderen Frau unterworfen hat und dadurch Lust und Freude erfährt.
    Das wäre so in etwa die Kurzform

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  • Also wenn man sich jetzt mit einem Wort definieren müsste, würde ich sagen sAF kommt recht gut hin. Ich persönlich häng emotional gesehen sehr an dem Wort Sklavin, weil es für mich nach Besitz klingt, freiwillig oder unfreiwillig, egal, hauptsache Sklavin von jemanden :-D. Sub hört sich für mich so freiwillig an, so aus ganzem Herzen demütig. Zwar bist du das im Grunde ja auch, weil ja Liebe im Spiel ist, aber wenn ich dich mit anderen Subs vergleiche, hast du eine Komponente, die nach mehr verlangt, als nur sich zu unterwerfen.
    Im Grunde bist du das, was du von dir denkst, dass du bist. Meinetwegen auch alles und doch nichts.

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    • Ach Alissa, wir sind uns so ähnlich! Könnte so auch von mir geschrieben sein.
      Aber du triffst da einen Punkt, der eben auch echt schwierig ist, da er die Bedeutung eines Wortes für einen selbst subjektiv verändert – die Emotionen, die ein Wort bei einem selbst auslöst.

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      • Ist es nicht so, dass alles nur subjektiv ist? Gibt es objektiv überhaupt? Im Grunde gilt doch nur dann etwas als objektiv, wenn eine representative Menge an Personen sagt, dass es so und so ist. Aber auch diese Leute entschieden ja nur subjektiv oder schlossen sich lediglich dem an, was sie mal gelesen oder gehört haben (was eine Person subjektiv in die Welt gesetzt hat). Oder nicht?
        Vielleicht häng ich ins Wort Sklavin diese Bedeutung, weil die unfreiwillig geknechteten Menschen früher auch als Sklaven betitelt wurden und das Wort Sub ist ja erst später entstanden, um den passiven Part beim BDSM einen Namen zu geben, und nachdem BDSM zwangsläufig Freiwilligkeit voraussetzt, impliziere ich in Sub auch diese Freiwilligkeit.
        Meine Sexualität hängt sozusagen noch im Mittelalter fest, während meine Persönlichkeit schon längst im Heute lebt 😀
        Wer weiß, vielleicht war ich in einem früheren Leben ja im Folterkeller und arbeite diese Erfahrung im jetzigen Leben sexuell auf? Hm.
        So, jetzt hör ich aber auf, zu spekulieren.

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    • Oops… Dicke Finger…
      Also nochmal:
      Wieso möchtest du denn überhaupt definiert werden bzw dich von uns definieren lassen?
      Wozu soll das nützlich sein?
      Oder andere Frage: bist du mit dir selbst, mit deinem Leben, wie du es führst, glücklich und zufrieden? Falls ja, erübrigen sich Begriffsdefinitionen. Falls nein, hast du Handlungsbedarf. Aber auch in dem Falle musst du keine Bergriffe erklären, finde ich.
      Alles Liebe
      Cami

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      • *gggg*
        Es geht rein darum, mal jemandem in zwei Sätzen sagen zu können, was man da so auslebt. Ich lerne ja ständig neue Menschen im Netz kennen (auch außerhalb des Blogs). Und ich schreibe immer einen Sermon, um denen zu erklären was ich eigentlich „bin“ – also eigentlich schon so ne Sub, aber XXX. Und devot bin ich… oder auch nicht… vielleicht ein wenig… weiß nicht so genau unter was das fällt was ich bin, wenn ich XXX. Maso bin ich auf keinen Fall. Ich mag keinen Schmerz, aber XXX. Etc. etc. etc. – das nimmt kein Ende und zum Schluss stelle ich fest, dass 50% immer noch nicht kapiert haben, was ich eigentlich sagen will. *lach*

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  • Juhu, ein Definitionsbeitrag! Ich liebe Definitionen! 😉

    Ich erdreiste mich mal nicht, dich in irgendeine Schublade zu stecken (zumal ich dich ja gar nicht kenne), sondern liefer (meine) Definitionen zu den Begriffen, die du in den Raum geworfen hast.

    Ich persönlich setze submissiv nicht mit devot gleich, das sind für mich zwei verschiedene Dinge.

    Submissiv ist eine Person, die von einer anderen Person unterworfen werden möchte (lat. submittere: jemanden unter etwas schicken -> jemanden unterjochen/versklaven).

    Devot ist eine person, die sich einer anderen person aus eigenem Antrieb unterwirft (lat.: devovere: sich (einer Gottheit/Sache/Person) weihen, widmen).

    Maso ist man, wenn man durch Schmerz erregt wird. Da gibt es aber ganz viele verschiedene Abstufungen. Und auch ein devoter Mensch kann durch das Aushalten von Schmerzen für die Herrschaft erregt werden. Vielfach sind die Übergänge einfach fließend und es kann gar nicht so genau abgegrenzt werden.

    Eine Sub ist in meinen Augen eine Frau, die von Mal zu Mal entscheidet, ob sie sich ihrer Herrschaft unterwirft.

    Eine Sklavin dagegen unterwirft sich ihrer Herrschaft ein für allemal ohne wenn und aber.

    Für die submissive alpha female hab ich vor Monaten mal eine großartige Definition auf fetlife gelesen, aber die habe ich gerade leider nicht parat.

    Wie schon gesagt: Das ist meine Sicht dieser Begrifflichkeiten und die Übergänge sind fließend.

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  • Wem helfen die Schubladen? Ohne hat man jeden Tag neue Möglichkeiten, begrenzt sein Denken & Entwicklung nicht durch starre Modelle. Und ansonsten – vielleicht hast Du ja aus Kindertagen noch das Superbuch „Das kleine ich bin ich“ griffbereit 🙂

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  • Liebe Kari,
    Und hat Dir die Umfrage etwas gebracht? Welche sexuellen Neigungen man hat, geht doch nur den Partner was an und auch die entwickeln sich über die Jahre. BDSM ist vielleicht geil ,wenn man jung ist. Aber mal ehrlich: eine 60-jährige Frau, die noch ausgepeitscht werden will? Ja, was passiert denn, wenn die Fetish-Girls älter werden? BDSM ist für mich eine Sackgasse. Immer neueres, immer ausgefalleneres. Atemspiele ? Bis der Tod Euch scheidet ! Ich habe zurückgefunden zum Vanilla-Sex. Aber bitte steck jetzt bitte mich nicht eine Schublade. Warum? Na ja siehe oben.
    Uebrigens, ich glaub ich habe mich in Dich verliebt, Hi hi…..

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    • Ja, die Umfrage hat mir sogar was gebracht. Es geht ja auch ein bisschen ums Eigenverständnis und auch wenn ich eigentlich nicht auf Definitionen stehe, so bringt es einen doch zum Nachdenken. Und ich habe einige Antworten bekommen, die mich zum Nachdenken gebracht haben – und mir fällt es nun etwas leichter, auf die Frage zu Antworten „Bist du devot?“.

      BDSM ist für mich sexueller Lustgewinn. Keine Ahnung ob ich mich mit 60 noch auspeitschen lasse. Das wird die Zeit einfach zeigen. Ich kenne ein paar, die das mit 50 noch machen oder überhaupt erst angefangen haben, und welche, die eben nicht mehr. Ich bin da offen. Wir werden sehen.

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  • Hallo Kari,
    die ganzen Begrifflichkeiten klingen für mich etwas sehr danach, als wird versucht, ein Lebensgefühl, das dir Spaß und dich mit Melli und Anna glücklich macht, jemandem wissenschaftlich zu erklären, der aus einer ganz anderen Richtung kommt und dem die Fachbegriffe nichts sagen. Aber warum muß man alles erklären und kann nicht einfach mal genießen, wenn es nur Dich/Euch drei betrifft?
    Für mich bist du eine Frau, die das Glück hat, die Partnerin/en gefunden zu haben, mit der sie ihre Neigung ausleben kann. Namen / Bezeichnungen sind Schall und Rauch, und werden von verschiedenen Standpunkten auch noch unterschiedlich ausgelegt/definiert.
    Du bist mir einfach so sympathisch wie eine Internet-Chat-Blog-Bekanntschaft sein kann, und ich habe viele Gemeinsamkeiten beim lesen Deines Blogs entdeckt.
    Daher ist mir eine Begriffsdefinition „shietegol“.
    Holt di stief.
    Me

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    • Theoretisch hast du ja schon recht, aber ich bin nur mal irgendwo auch Psychologin (und ich glaube ich hab das auch gelernt, weil ich bestimmte Dinge einfach verstehen will). Ich verstehe gerne Sachen, leite sie gerne her, weiß gerne woher was kommt und habe gerne eine Bezeichnung dafür – auch wenn man es eigentlich nicht braucht. 🙂

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