Umschlag 1

Veröffentlicht 16. Februar 2015 von karimausi

Irgendwie tut mit alles ein bisschen weh. Ich muss aufs Klo. Sabber läuft mir seit einer gefühlten Ewigkeit – Echtzeit wohl um die zwei Stunden – über die Lippen, das Kinn, und tropft von dort langsam auf die gepolsterte und in schwarzes Kunstleder eingeschlagene Holzplatte unter mir. Immerhin, bequemer als direkt auf den schwarzen Vierkant-Stahlrohren zu knien denke ich mir. Ich hätte nicht gedacht, dass es etwas „(geiles) ätzenderes“ als den Präsentationspanger gibt, in dem ich sonst ein paar Stunden in der Woche verbringe.

Doch fange ich lieber mit der Erzählung über das Geschehene ganz vorne an. Umschlag 1 stand in großen gedruckten Buchstaben darauf. Wer nicht weiß, um was es dabei geht, kann dies hier noch mal schnell nachlesen. Also, Umschlag 1. Ich drehte ihn in meinen Händen. Sollte ich ihn wirklich öffnen? Klar. Auch wenn mancher Inhalt bestimmt schmerzhaft sein würde, ich war viel zu heiß auf die Erlebnisse und vor allem damit verbundene Spielzeuge, um… ja was um… um sie nicht aufzumachen? Ne, ich kann ja kein Weihnachtsgeschenk nicht aufmachen. Schon gar nicht eins von Melli. Außerdem würde bestimmt sie den Umschlag öffnen, sollte ich es nicht tun. Also Ritsch-Ratsch, auf das Couvert, eine kleine gelbe papperne Karte im Inneren. Ich zog sie heraus und drehte sie in den Händen. Zum aufklappen. Voller Spannung faltete ich sie auf. Drei Buchstaben: HoG – House of Gord (Jeff, du warst für mich einer der Größten und hast mir viele Ideen und Wünsche beschert – danke dafür). Mir war sofort klar, was das bedeuten würde. Ich habe zwar ein paar Szenen aus der Produktion, von denen Melli weiß, dass sie mich anmachen, aber ich glaubte nicht, dass sie entweder entsprechende Maschinen gebaut hatte, noch das wir demnächst ein Laufband im Spiel-Keller stehen haben würden. Von daher musste es eigentlich mein absoluter House of Gord Lieblingsclip sein. Vorfreude machte sich breit.

Es dauerte noch ein paar Tage und meine Einschätzung wurde bestätigt. Es war Samstag, früher Nachmittag, als Melli mich zu ihr ins Wohnzimmer rief. Ich war gerade damit fertig geworden die Einkäufe zu verstauen und dabei mir noch schnell ein Brötchen zu schmieren. Auf dem Sofatisch lagen ausgebreitet einige Untensilien aus Leder, unter anderem die Monogloves. Freudige Erwartung durchzuckte jede Nervenfaser meines Körpers. Endlich! Die letzten Wochen waren echt stressig und es war sehr wenig Zeit zum Spielen geblieben. Das was da alles so lag, deutete auf viel Spaß hin.
„Komm her meine Kleine“ zitierte sie mich zu ihr und reichte mir einen kleinen Schlüsselbund, „leg alles ab“.  Alles? Das war schon lange nicht mehr passiert – die Vorfreude vergrößerte sich noch ein mal. Ich fing also an, erst der Halsreif, dann die Handeisen zu öffnen und abzulegen. Ich bückte mich, entfernte beide Fußeisen und löste die Schenkelbänder. Kurz danach fiel auch der Keuschheitsgürtel. Ich legte alles auf den Tisch und stellte mich splitterfasernackt wie Gott mich schuf (mal abgesehen von dem verbleibenden nicht entfernbaren zweiten Fußreif), mit hinter dem Rücken verschränken Armen den Blick gerade nach vorne gerichtet, vor meine Herrin, die mich von oben bis unten musterte und mir ein „Du bist immer noch die schönste Sklavin die ich je besessen habe.“ zuraunte.
Sie erhob sich und überbrückte den knappen Meter, der uns trennte, mit einem Schritt, drehte mich an den Schultern von ihr weg. Als Erstes schloss sich das extra breite lederne Halsband mit einem Klick eng um meinen Hals. Eine rote Kugel huschte durch mein Sichtfeld und ich öffnete ohne einen Befehl abzuwarten meinen Mund so weit es ging. Der Ball, der Melli vor meinem Rumgemoser und Diskutieren schützen sollte, drückte sich zwischen meine Lippen und Zähnen hindurch. Kühle lederne Bänder legten sich eng um meinen Kopf. Mich fröstelte, aber nicht weil mir kühl war. Die Gänsehaut war vielmehr das sichtbare Resultat meiner Erregung. Tief schnitten die Riemen in meine Mundwinkel ein, als Melli den Knebel festzog. Ich protestierte mit einem lauten „HmmmmmfpAuuuuu“. Der Zug lies ein klein wenig nach, aber meine Herrin und ich mögen es, wenn der Knebel richtig tief sitzt und ich keine Möglichkeit habe ihn herauszudrücken. So fühlte ich auch nach ihrem Lockern immer noch die Spannung auf meinen Lippen, die das Leder durch das Straffen meiner Mundpartie verursachte. Mehrfaches Klicken signalisierte mir, dass der Harness um meinen Kopf nun verschlossen war. Ich versuchte mit der Zunge und meine Zähnen den Knebelball ein bisschen zu verschieben, drehte und wand den Kopf und bewegte den Kiefer soweit es ging, um die Riemen die letzten Millimeter an ihre angestammte Position rutschen zu lassen und den perfekten Sitz des Ballknebelharnesses herbeizuführen.
Während dessen fing Lady Mellanie bereits an, mir den Monoglove über meine, nun hinter dem Rücken ausgestreckten Arme zu stülpen und ihn bis halb die Oberarme hoch nach oben zu ziehen (erwähnte ich schon, dass ich Monogloves liebe?), die Schulterriemen quer über die Brust gelegt. Nach dem sie alles eng, aber nicht zu eng zugezogen hatte(meine Ellenbogen berührten sich nicht, was mir schon im Vorfeld zeigte, dass ich wohl ein bisschen länger so gefesselt zubringen würde), folgte noch der eingearbeitete Riemen um die Handgelenke. „Fertig“ ertönte es hinter mir, gefolgt von einem klatschenden Schlag ihrer Hand auf meinen Po. Ein spitzer kurzer Schrei verstummte in meinem Knebel – das hatte weh getan, so unvorbereitet und hart – das brannte richtig. Den Kopf leicht nach oben gerichtet – das extra breite Halsband verhinderte eh, dass ich den Kopf weit nach vorne beugen konnte um zu sehen was ich sowieso spürte – wartete ich darauf, während ich mich darauf konzentrierte, durch gezieltes Lufteinsaugen am Knebel vorbei die bereits sich einen Weg nach draußen suchende Spucke in meinem Mund zu halten und herunterzuschlucken (der leicht erhobene Kopf war natürlich für das Einbehalten der Sabber ebenfalls von Vorteil), dass meine Heerin mit den ledernen Fußmanschetten abschließen würde, was wenige Augenblicke später auch geschah. Melli berührte mich leicht an der Schulter und gab mir damit das Zeichen mich langsam um mich selbst zu drehen, so dass sie ihr Werk in ganzer Pracht mustern konnte. Ein „So gefällst du mir meine kleine Sklavin“ begleitete meine Darbietung. Ihre ausgestreckte Hand ließ mich stoppen. Sie packte den vorderen Ring meines Halsbandes mit einem Finger und zog mich an sie heran. Ihre Lippen berührten meine Stirn, gaben mir einen langen Kuss, während sich eine Hand zwischen meine Schenkel schob und ihre Finger ein mal durch meine nasse Spalte fuhren. Mit einem letzten Klick schnappte der Karabiner der Leine zu, der ihren Finger an meinem Halsband ablöste. Dann lief sie los, in Richtung der Treppen in den Keller, mich hinter sich herziehend.

Als die Deckenlampe in unserem Spiel(Folter)Keller aufflammte, wusste ich, dass ich völlig richtig gelegen hatte. Mitten im Raum, schön präsent, stand er da. Das Ding aus festem, hartem, kalten, Stahlrohr. Verdammt klein dachte ich. Sieht sehr unbequem aus. Ist es bestimmt auch. Verdammt! In dem Clip hat dich das so wahnsinnig angemacht, aber jetzt wo da einer steht und du da gleich garantiert genauso reingefaltet wirst… eigentlich war die Vorstellung sehr schön und erregend, und auch so einen schönen, stabilen, aus dicken Eisenrohren gefertigten – und engen – Käfig in unserem Ort der Leidenschaft stehen zu sehen war toll, aber… also… eigentlich könnten wir uns den doch einfach ein bisschen anschauen und unserer Fantasie freien lauf lassen und dann wieder gemeinsam nach oben gehen, oder? Dumm war, dass ich das wegen meines gestopften Mundes Lady Mellanie nicht so akkurat mitteilen konnte. Das einzige was ich konnte war, den Kopf zu schütteln und mich ein bisschen gegen ihren Vorwärtsdrang zu stemmen. Melli hielt inne und schaute mich an. Sie grinste von einem Ohr bis zum anderen und nickte zwei, drei mal. Ihr Mund formte ein eindeutiges „Oh doch“. Ich zog ein bisschen kräftiger in Richtung Tür, sie mich weiter in die Mitte unseres Kellers, aber der Hals ist einfach eine schlechte Körperstelle um all zu stark gegenzuhalten.
Mein Blick klebte an unserem neuen „Mitbewohner“. Gefertigt aus eckigen Stahlrohren. Der Deckel stand offen, ich sah kleine Ösen in den Ecken, garantiert dort verschraubt um Gliedmaßen mittels Riemen, wie ich sie an den Knöcheln trug, und Schlössern oder Karabinern in Position zu halten. Die Bodenplatte war überzogen mit Kunstleder und schien gepolstert, in Höhe des Kopfes war eine Kette, auf dem Leder liegend, quer durch den Käfig gespannt. Wo der Kopf hinkommen würde war durch zwei kleine Halterungen an der rückseitigen Gitterwand, die später noch eine kleine Nebenrolle spielen würden, klar ersichtlich.
Neben dem Käfig lagen zwei weitere Eisenstangen, so wie ein Akkuschrauber und unsere große Nietzange für Blindnieten. Wohl noch nicht ganz fertig das Teil. Wenn da zwei Stangen fehlen wird es einfach werden da rauszukommen! Hätte sie mich mal gefragt, ich hätte das bestimmt richtig zusammenbauen können und hätte keine Teile übrig gehabt! Ich musste fasst ein wenig über meine Gedanken grinsen, doch dann wurde mir schlagartig klar, für was diese Stangen gedacht waren. Zumindest Eine der Beiden. Meine Heiterkeit verblasste augenblicklich.
Aber auch meinen nun etwas heftigere Gegenwehr (sind wir mal ehrlich, mit ein bisschen Sträuben und nicht wollen macht das ganze beiden Seiten doch nur noch etwas mehr „Spaß“ – also warum immer schön folgsam sein und sich zusammenreißen, wenn man doch allen Grund zur PANIK hat?) hielt meine Herrin nicht davon ab, mich bis vor den Käfig zu ziehen. „Wärst du so freundlich dich einfach da hineinzubegeben“ sprach sie mich in höflichem Ton an. Ich schüttelte energisch den Kopf. „KNIE DICH SOFORT DA REIN“ spie sie mir ins Gesicht. Ich schüttelte erneut, sie mit großen Augen anschauend, meinen Kopf. Meine Herrin packte mich mit einer Hand im Nacken, mit der Anderen griff sie nach meinen auf dem Rücken im Monoglov befindlichen Händen und zog sie nach oben. Schmerz breitete sich in meiner Schulter aus und ich beugte mich gezwungenermaßen nach vorne. Die in meinem Mund schon etwas gestaute Spucke schoss am Knebel vorbei, als ich heftig alle Luft aus meinen Lungen presste, und ergoss sich, einen langen dicken Sabberfaden von meinen Lippen aus bildend, auf den Boden.
Schon hatte sie mich zwei Schritte nach vorne hab gezogen halb geschoben und ich war starkselnd vor den Käfig getreten, um, bevor ich darüber stolpern und unsanft zu Boden oder in den Käfig stürzen würde, mit zitternden Beinen in selbigen zu steigen. „Geht doch“. Meine Arme wurden weiter nach oben gebogen. Ich stöhnte in den Knebel, ging auf die Knie. Ihr Griff im Nacken wurde fester und drückte meinen Kopf nach Unten. Als sich ein bisschen Leine vor mir auf dem Käfigboden aufgerollt hatte, ließ sie meine Arme los, schob blitzschnell das Ende unter der dort gespannten Kette hindurch, packte es auf der anderen Seite und zog heftig daran. Mein Kopf schoss nach unten, wurde erst vom Leder gestoppt, als er auf der Bodenplatte auf lag. Ich stöhnte. Sie griff Hand unter meinen Hals und ich hörte ein kurzes, helles, metallisches Klicken. Dann ließ sie die Leine los. Ich schoss nach oben als der Zug weg war, wurde aber schmerzhaft und abrupt keine zwanzig Zentimeter über der dem Boden des Käfigs gestoppt. Ich riss erneut. Nichts. Ich konnte meinen Kopf nicht weiter heben, meine lederne Halsfessel stoppte jeden Versuch. Sie war mit einem Karabiner an die querverlaufende Kette unter mir eingehakt. Kacke! Schweiß lief mir über die Stirn. Die kurze aber heftige Gegenwehr war anstrengen gewesen. Jetzt war es aus, das wurde mir schnell bewusst.

Meine Herrin löste die nun nutzlose Leine von meinem Halsband und begab sich ans hintere Ende des Käfigs. Begab hört sich jetzt etwas weit an, im Grunde macht sie einen Schritt und war da. Der Käfig ist genau auf meine Größe abgestimmt. Viel Spiel hatte und habe ich weder nach vorne noch nach hinten. Ich kniete darinnen, meine Füße berührten die hintere Käfigwand, mein Hintern war noch hoch aufgerichtet, mein Kopf war nur wenige Zentimeter von der Vorderen entfernt und seitlich war auch nicht viel mehr Platz, als um mich mehr als ein Mini-Stückchen bewegen zu können.
Ich spürte wie sie links und rechts meine Fußmanschetten durch Schlösser mit den vorhin gesehenen Ösen an meinem stählernen Gefängnis verband. Ich versuchte einen Fuß zu bewegen – da war nicht mal ne kurzer Kette dazwischen, es ging nur ein paar gefühlte Millimeter.
Der Sabber lief mir mittlerweile als dünner ununterbrochener nasser Faden aus dem Mund. Ich hasse (liebe) diese Positionen, in denen man mit Knebel einfach nichts innehalten kann – es ist einfach herrlich erniedrigend. Ich machte mir meine Situation klar. Noch war der Käfig offen, noch war nicht alles angebracht, was noch kommen würde. Mir war nun auch klar, warum sie den Käfig noch nicht zu Ende zusammengebaut hatte. Ich wusste, dass hier noch Teile genau passend auf mich angebaut werden würden. Und als ob ich es geahnt hätte leitet Lady Mellanie den nächsten Schritt der Käfiganpassung ein.
Sie drückte mir ihr Knie so heftig unten ins Kreuz, so dass ich protestieren und in den Knebel schimpfend mein Hinterteil in den Käfig senkte. Unten kauernd und völlig „zusammengefaltet“ erklang laut ein Scheppern von Metall auf Metall, gefolgt von einem Schaben. Ich fühlte wie mir etwas zwischen Rücken und den dort befindlichen, im schwarzen Monoglove steckenden, Armen hindurchgeschoben wurde. „So bleiben und wehe du bewegst die“ kam die Anweisung. Ich hielt still. Es dauerte einen kurzen Augenblick, Melli schritt um den Käfig herum und machte irgendetwas, was sich meine Wahrnehmung entzog, dann entfernte sie die Eisenstange. Ich entspannte mich ein wenig, ging mit meinem Popo wieder ein Stück nach oben und kam so in eine etwas bequemere Position. Scheiße dachte ich. Das wird echt Eng. Ein wenig Panik stieg in mir auf.
Ich liebe es, wenn es Eng wird und ich zum Beispiel irgendwo zusammengebunden liege, ich mich nicht mehr bewegen kann. Aber nicht, wenn es „geschlossene“ Räume sind. Du kannst mich Blind, Taub und Stumm, in Latex gehüllt und zum Päckchen zusammengeschürt, so dass ich außer meinen Fußzehen nichts bewegen kann, aufs Bett legen – kein Problem – mach das gleiche und lege mich in eine Kiste die du zunagelst und ich fange an zu Zittern, auch wenn ich nicht mehr oder weniger von den äußeren Umständen führe oder sehen kann. Allein das Wissen reicht, dass da etwas stabiles (wobei Ketten und Eisen doch auch stabil sind) umgibt, und ich bekomme ein flaues Gefühl im Magen.
Das war hier nun auch der Fall, obwohl es ja nicht mal komplett geschlossen war. Aber es war eng und würde noch viel enger werden – und es waren Stahlrohre, die mich in dieser Position halten würden, um mich herum, zwischen mir hindurch. Es ist wie der Unterschied zwischen Seil, Ledermanschetten und Eisen. Alles drei ist ohne entsprechende Hilfsmittel „ausbruchsicher“ wenn es richtig angewendet, geknotet oder verschlossen wird. Aber das Metall fühlt sich viel endgültiger an. Genau das war auch hier der Fall. Es fühlte sich einfach so heftig an – gerade und vor allem in meinen Gedanken. Aber ich ließ mir nichts anmerken, „sagte“ nichts. Ich würde das überwinden, unter Kontrolle halten. Mein Wille ist stärker als dieses klein bisschen Furcht.

Ich wurde durch ein paar hell klingende Schläge auf meinen Käfig aus meinen Gedanken gerissen. Dann hörte ich, wie der Akkuschrauber sirrend seinen Dienst auf nahm und sich ein Bohrer, schleifend und knirschend, nach und nach an den gekörnten Stellen ins Metall meines Gefängnisses fraß. Der Handstaubsauger heulte auf, dann Geräusche emsiger Beschäftigung. Wie ich später zu sehen bekam, brachte sie mit Hilfe der Blindnieten kleine Metallbügel an dem Vierkantstahl der Gitter an. Als sie geendet hatte, drücke sie meinen Hintern wieder leicht zu Boden, bis ich erneut völlig im Käfig kauerte und schob die Eisenstange, diesmal durch die neu angebrachten Halterungen, zwischen Rücken und Armen hindurch. Gesichert wurde sie auf beiden Seiten durch Schlösser, die als Splinte durch dafür vorgesehene Bohrungen geführt wurden. Perfekt angebracht. Während meine Herrin damit beschäftigt war, den Ring am Handende meines Monogloves mit einer kurzen Kette am Gitter meines Box festzuschließen, testete ich das neue Bestandteil meiner Gefangenschaft – erst einmal Gedanklich. Das hatte ich zwar schon tausend mal beim Schauen des Clips und des Kopfkinos danach gemacht – und fand gerade diesen Bestandteil extrem erregend, aber es ist einfach ein Unterschied, ob man das nur gedanklich durchspielt, oder es gedanklich durchspiel, wenn man selber in der Situation ist. Mich unter der Stange hindurchwinden? Fehlanzeige. Nach vorne war gar nicht genug Raum und ich konnte ja auch mit meinem Becken nicht tiefer, um mit einem Hohlkreuz unter dem Stahl hindurchtauchen zu können. Und nach hinten? Daran hinderte mich, dass ich Arme hatte, die dummerweise an meinen Schultern angewachsen waren und leider oberhalb der Stange ihren Platz gefunden hatten. Melli würde jede Fessel lösen können, die mich im Moment in dem Käfig hielt, ich würde, ohne dass sie diese Stange entfernte, nicht heraus können, selbst wenn sie den Deckel meines stahlharten Gefängnisses offen lassen würde. Die praktische Prüfung ließ ich nach diesen ernüchternden Gedanken einfach aus. Machte ja gar keinen Sinn und würden wenn überhaupt vielleicht nur zu ein oder zwei blauen Flecken führen, die Erfolgsaussichten hingegen waren gleich null.
Melli hatte inzwischen geendet und mit einem lauten Knall fiel die oben angebrachte Tür des Käfigs zu. Mit einem weiteren Klick rastete das Schloss ein und setzte damit dem „Fessel-Gefangenschafts-Unbefreibar-Overkill“ noch einen oben drauf.
Doch damit war sie noch nicht am Ende. Im Gegensatz zum Clip, bei dem das Folgende durch eine Kette gelöst wurde, nahm meine Herrin die zweite Stahlstange zur Hilfe. In genau der gleichen Art und Weise wurde sie mir im Schoß anliegend, zwischen Oberschenkel und Unterleib hindurch an den Gitterstäben befestigt. Sie verhinderte, wichtig für das letzte I-Tüpfelchen meiner Gefangenschaft, dass ich meinen Hintern nach vorne wegziehen konnte. Dieser allerletzte Punkt hatte etwas mit den zwei hinten am Gitterteil in der Mitte befestigten Halterungen zu tun und dem kalten glitschigen Öl, dass Lady Mellanie mir in dem Moment zwischen die Pobacken tropfen lies. Ich bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper, als sie zwischen den Gittern hindurchfasste und das Gleitöl mit ihren Fingen zwischen meine sowieso schon klitschnassen Schamlippen strich und mir anschließend einen Finger ein ganz klein wenig in meinen Hintereingang schob, um mich auch dort rudimentär vorzubereiten. Ich schloss die Augen, genoss jede Berührung von ihr, unfähig mich zu bewegen, unfähig irgendeinen Einfluss auf all das zu nehmen. Es folgte der erste Dildo, den sie tief in meine Muschi schob und anschließend den Stab, auf den er geschraubt war, in der Halterung befestigte. Ich zitterte vor Wonne.
Der letzte querverlaufende Eisenstab in meinem Schoß hielt den Fluchtdrang meines Hinterns wie beabsichtigt auf, als meine Herrin den zweiten, bestimmt genauso dicken Plastikphallus, ohne ein weiteres mal Vorzudehnen, in einem Zug in meinem Arsch versenkte. Ich stöhnte, presste erneut alle Luft aus meinen Lungen, die einen feinen Sprühnebel an Spucke, neben dem Ballknebel in meinem Mund vorbei, vor mir auf dem Leder verteilte. Auch er wurde befestigt und nun verhinderte die Querstange nicht nur eine Flucht vor dem Einführen, nein, sie verhinderte auch, dass ich beide Dildos auch nur ein klein wenig herausziehen können würde. Wenn, dann ging nur noch ein bisschen tiefer. Ich dachte mir, jetzt fehlt nur noch einer hier vorne in meinem Mund und du siehst aus wie ein Spanferkel über dem Feuer. Gut, dass Melli noch nicht auf diese Idee gekommen ist.
Ihre Füße kamen in mein Blickfeld und ich sah ihre Knie als sie sich vorne vor mich hin kniete – höher konnte ich meinen Kopf nicht heben, obwohl ich ihr gerne in die Augen geschaut hätte – das Halsband war zu breit und mein Kopf wurde zu tief im Käfig gehalten. Eine Hand streichelte zwischen den Riemen meines Knebelharnesses hindurch meine Haut. „Brave Sklavin“. Ich schmiegte meine Wange an ihre Finger. „Hab nun viel Spaß bei deinem Erlebnis.“. Ich protestierte in den Knebel, bat sie da zu bleiben, doch sie ging und die Tür fiel hinter ihr zu. Ich ruckelte vor Verzweiflung, warf mich so gut es ging (ging gar nicht wenn ich ehrlich bin) hin und her, aber der Käfig und meine Fesselung war stärker als ich.

Irgendwie tat mit alles ein bisschen weh. Ich musste aufs Klo. Sabber lief mir seit einer gefühlten Ewigkeit – Echtzeit wohl um die zwei Stunden – über die Lippen, das Kinn, und tropfte von dort langsam auf die gepolsterte und in schwarzes Kunstleder eingeschlagene Holzplatte unter mir. Immerhin, bequemer als direkt auf den schwarzen Vierkant-Stahlrohren zu knien dachte ich mir. Ich hätte nicht gedacht, dass es etwas „(geiles) ätzenderes“ als den Präsentationspanger gibt, in dem ich sonst ein paar Stunden in der Woche verbringe.

Doch, gibt es. Das weiß ich jetzt.

16 Kommentare zu “Umschlag 1

  • Huhu Kari (zum zweiten), ^^

    wie immer, vielen lieben dank dafür, das Du ein weiteres sehr köstliches Erlebnis mit uns geteilt hast. =) Das befand sich also im ersten Umschlag, da ist man jetzt umso gespannter, ob sich im Zweiten etwas noch „mehr“ oder weniger schlimmeres *zwinker* (befindet) befinden wird. Ich bin mal gespannt, wovon du als nächstes uns berichten wirst.

    Liebe grüße an euch beide,
    Oliver

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  • Wirklich toll zu lesen. *mitfieber* Ich habs nicht so mit Panikspielen, aber es klang wirklich so, als wenn es dir trotz allem (oder gerade wegen allem) sehr viel Spass gemacht hat. Du warst also 2 Stunden in der Position oder war es insgesamt 2 Stunden mit dem reinknien etc.? Wie ging es dir danach? Ist deine Herrin wirklich weggegangen und hat dich ganz allein gelassen? (ich persönlich fänd das ja doch etwas gefährlich, kann ja immer mal was passieren, was man nicht vorher bedacht hat). liebe Grüsse kitty

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    • Ahhhh!! Schon wieder hat WP einen Text von mir verschlungen!!!! Manno!
      Also noch mal in Kurzform: ich war sogar 3 Stunden in dem Käfig. Mir hat alles weh getan was nur irgendwie weh tun kann – aber nichts, was sich nicht nach ner Stunde Sofa liegen wieder auch so gegeben hätte – aber Melli war so lieb, mir in der Zeit eine wundervolle Ganzkörpermassage zu verpassen. *schnurr*
      Ja, Melli ist ins Wohnzimmer gegangen, aber wir haben eine Cam im Keller die Melli überall auf ihrem Lappi abrufen kann. Wenn wir sowas – vor allem so was neues – machen, dann schaut sie eigentlich ständig nach mir. Wenn ich mich nicht mehr bewege oder richtig Krach schlage, dann kommt sie sofort zum Nachschauen.

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      • Wahnsinn, 3 Stunden??? Du meine Güte, wie hält man das bloss aus? Ich fang ja schon nach 10 Minuten in der Ecke stehen mit den Armen auf dem Kopf an zu zappeln… Findest du, es ist wiederholungsbedürftig? Das mit der Cam find ich gut, wär mir allerdings zu wenig, denn ich hab eh nie 100 prozentiges Vertrauen (zu Niemandem) und hätte Angst, dass Er mich dann doch mal aus den Augen lassen würde und just in dem Moment was passiert. *ängstlich und phobisch bin, aber nur leicht* Ist denn schon mal was passiert? lg kitty

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      • Übung liebe Kitty, nichts als Übung. Außerdem geht da kein Zappeln weil du gar nicht die Bewegungsfreiheit dafür hast. Stunde am Standkreuz, drei im Präsentationspranger oder mal nen Abend in der Ecke sitzen… alles nur eine Frage, ob man dabei Anschalten kann. Ansonsten sind solche Zeiten natürlich extrem lange wenn man nichts dabei machen kann. Ich hab aber auch nicht gleich mit solchen Längen angefangen. Wie immer haben meine Doms bzw. meine Domme sich da ganz langsam mit mir da hingearbeitet. Ich hab gelernt abzuschalten oder ein wenig zu meditieren oder ich denke über mich nach – also nicht über die Situation. Ich nutze die Zeit um meinen Geist reisen zu lassen – ob in meiner Fantasie oder um mich selbst zu betrachten, in Erinnerungen zu schwelgen oder mein Verhalten von letzter Woche zu analysieren. Das hat man in der heutigen „stressigen medienüberwucherten überall online und erreichbar sein Zeit“ total verlernt. Wir leben meist außerhalb unseres Körpers, in der überfrachteten Welt, die uns umgibt, aber es gibt auch eine Welt in uns. Wenn man sich mit dieser beschäftigen kann, dann ist das alles nur noch halb so „schlimm“. Klar, drei Stunden sind drei Stunden und zehren trotzdem, aber es ist viel leichter diese „rumzubringen“ wenn du dich Gedanklich von der äußerlichen Situation ein bisschen lösen kannst.

        Wiederholungsbedürftig? Haben wir mehr oder weniger schon – das ist ein Teil den ich schon bei der vorherigen Antwort geschrieben hatte und den ich beim Neuschreiben vergessen hatte. Also ich hab schon ein bisschen Zeit im Käfig verbracht. Allerdings nicht so lange am Stück und nicht mit der vollen Fesselung. Sie hat mich ein paar mal darinnen geparkt – wofür der Käfig vermutlich häufiger verwendet wird. Halseisen an die querlaufende Kette geschlossen und Deckel zu – mit Händen frei oder auf dem Rücken, mit und ohne Stange. Also sozusagen die schnelle Verstau-Variante.
        Aber ich hätte auch so gar nichts dagegen wieder mal so richtig, wie bei meinem ersten Erlebnis mit dem Mini-Gefängnis, darinnen zu landen. Wiederholungsbedürftig? Auf alle Fälle!!

        Ich hab ja das völlige Vertrauen zu Melli, von daher bin ich mir sicher, dass sie immer auf mich auf passt. Passieren kann auch immer was, darüber muss man sich klar sein. Auch wenn sie/er dich im Augen hat, es könnte ja auch ihr/ihm und nicht dir was passieren und du wärst dann hilflos irgendwo drinnen oder irgendwo dran gebunden (dafür sollte man dringend ein Backup haben). Ich habe schon von einigen echt schlimmen Erlebissen gehört (Herzinfarkt des Doms und Sub konnte nicht helfen weil sie gefesselt im Bett lag, etc,), aber schlimme Dinge können dir ja überall passieren. Bestimmte Praktiken wie z.B. Knebel (also welche bei denen du nicht mehr voll durch den Mund atmen kannst) beim Schlafen, ohne dass dich dabei jemand beobachtet, wäre mir z.B. zu gefährlich. Passiert ist mir noch nie was schlimmeres – aber ich lebe das auch in dem Bewusstsein, das es nicht Risikolos ist, was wir da machen. Aber wir versuchen das Risiko so weit es geht zu minimieren. Ich denke Skifahren ist gefährlicher!

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  • Ein kleiner Tipp, liebe Kari! Vor Jahren hatte ich mal etwas spannenden Kontakt mit einer Nachbarin (sie ist leider weggezogen). Diese Frau half mir manchmal mit meiner Posey und einem Ballknebel. Aber mehr als Anziehen und dann wieder herauslassen* war da nie.

    Ich hatte damals immer einen Zettel liegen, auf dem ganz klar stand, dass ALLES auf meinen persönlichen Wunsch hin geschah. Für den Fall der Fälle. Ein solcher Bescheid kann der Domme viel juristischen Ärger ersparen!

    *für die Zeitdauer hatte ich einen Würfel präpariert mit folgenden ‚Augen‘: 3 – 4 – 4 – 5 -5 -6. Die Nachbarin musste dann bei sich zu Hause würfeln. Und ich wusste nie, ob es diesmal drei Stunden, vier Stunden oder noch mehr sein würde!

    L.G. Dani

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